Rezension „Layla“

Klappentext:

Wie weit bist du bereit, für die große Liebe zu gehen?

Auf der Hochzeit von Laylas Schwester lernen sie sich kennen und lieben: Leeds, der seinen Lebensunterhalt als Musiker verdient, und Layla. Es ist eine Amour fou – bis zu dem Tag, an dem Leeds eifersüchtige Exfreundin versucht, Layla zu erschießen. Danach ist Layla nicht mehr sie selbst. Um die Beziehung zu retten und Layla zu stabilisieren, mietet Leeds das Haus, in dem sie sich kennengelernt haben. Doch dort scheint nicht alles mit rechten Dingen zuzugehen …

Meine Meinung:

Sprecher:

Oliver Wronka hat es mit seiner Stimme geschafft, mich durchgehend an die Geschichte zu fesseln und die vorherrschende Spannung zu unterstreichen. Er hat eine angenehme Stimmfarbe und liest mit der benötigten Betonung: weder zu langweilig noch zu übertrieben.

Cover:

Mich spricht das Cover an, auch wenn es nichts direkt mit dem Inhalt zu tun hat. Allerdings mag ich das Gewitter und die dunklen Wolken, weil sie zeigen, dass es in der Geschichte eher düster zugeht.

Inhalt:

Man liest das ganze Buch aus der Sicht von Leeds und dabei springt man zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her. Dadurch, dass man schon weiß, was in der Gegenwart los ist, fand ich den vergangen Teil umso spannender, weil ich wissen wollte, wie es soweit kommen konnte. Ich hatte so viele Fragen im Kopf, dass ich gar nicht aufhören konnte, die Geschichte weiter zu verfolgen. Es machte Spaß, mir verschiedene Szenarios vorzustellen, die dann wieder zerstört wurden. Colleen Hoover hat es einfach geschafft, einen fesselnden Pageturner zu schreiben, der einen süchtig macht. Mit den vielen Wendungen, die einem im Laufe des Buches begegnen, konnte sie mich auch immer wieder überraschen. Insbesondere mit der endgültigen Aufklärung habe ich überhaupt nicht gerechnet. Man sollte dazu sagen, dass hier auch übernatürliche Kräfte am Werke sind, die nicht jedermanns Fall sind und weshalb ich das Buch nicht jedem empfehlen würde. Man muss auch Lust auf eine bedrohliche Atmosphäre Lust habe, die durchgehend herrscht. Diese wurde einfach toll übermittelt, sodass ich beim Hören zwischenzeitlich sogar eine Gänsehaut bekam.

Mein größtes Problem bei der Geschichte hatte ich mit der Hauptfigur Leeds, der mir im Laufe des Buches echt unsympathisch wurde. Zu Beginn ist er ein bestrebender Musiker und verliebt sich Hals über Kopf in die laute und lebensfrohe Layla, mit der er schnell beginnt, ein gemeinsames Leben aufzubauen. Doch mit seiner Hingabe war es schnell vorbei, als ein Unglück passiert. Stattdessen wurde er richtig egoistisch und egozentrisch, der nur noch an sein eigenes Befinden denkt und auch danach handelt. Zwar gab es irgendwann eine gewisse Erklärung für sein Verhalten, aber dies entschuldigt ihn in meinen Augen gar nicht. Layla hingegen mochte ich hingegen sehr gerne, weshalb ich mir für sie einen besseren Partner gewünscht hätte.

Mehr möchte ich zu der Geschichte gar nicht sagen, denn man sollte ihr mit so wenig Vorwissen begegnen wie möglich, damit man sich ebenso überraschen lässt wie ich. Man darf hier nur keinen typischen Liebesroman erwarten, denn es ist eher ein romantischer Mysterythriller. Insgesamt hat mich das Buch sehr gut unterhalten und es eignet sich auch perfekt zum Hören.

Fazit: 3,5/5⭐️

Ein mysteriöser Pageturner mit einem aber unsympathischen Protagonisten

*Rezensionsexemplar
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