Rezension „Erdbeerversprechen“

Klappentext:

Der süße Duft von Erdbeeren im Frühling und ganz große Gefühle – willkommen zurück in Kalifornien!

Amanda hat mit ihrer Familie viele glückliche Jahre auf ihrer Erdbeerfarm nahe Carmel-by-the-Sea verbracht, bis ihr Mann Tom vor achtzehn Monaten verstarb und sie mit ihrer Tochter Jane zurückließ. Jane verkraftet den Verlust ihres Vaters nur schwer, und auch für Amanda ist es nicht leicht, ohne ihren geliebten Tom weiterzumachen und sich allein um die große Plantage zu kümmern. Als ihre beste Freundin vorschlägt, an einer Trauergruppe teilzunehmen, rafft Amanda sich endlich auf und hofft, auf diese Weise besser mit ihrem Kummer klarzukommen. Was sie allerdings nicht ahnt, ist, dass sie dort eine ganz besondere Begegnung machen wird. Und sie erinnert sich an ein Versprechen, das sie einst ihrem Mann gegeben hat …

Meine Meinung:

Mir gefallen die Cover der kompletten Reihe, bei der man die Bände komplett unabhängig voneinander lesen kann, sehr gut. Schon allein die Erdbeeren machen mir Appetit und Laune auf den Frühling/Sommer. Wie bereits in vorherigen Teilen fühlte ich mich auf der Farm, in diesem Fall eben eine Erdbeerplantage, beim Lesen sehr wohl.

Im Mittelpunkt steht in diesem Band Trauer und die Trauerbewältigung. Manuela Inusa schafft es, dieses sensible Thema sensibel zu verpacken, ohne dass die Geschichte eine zu schwere Kost wird. Dabei hilft der leichte und zugleich berührende Schreibstil sehr.

Wir verfolgen in dem Buch zwei Familien, die jeweils ein wichtiges Mitglied verloren haben. Während Amanda und ihre Tochter Jane erst vor 1 1/2 Jahren ihren Ehemann/Vater verloren haben, liegt der Tod von Carter’s Frau, die Mutter seiner Töchter Samantha und Astor, bereits drei Jahre zurück. Man liest aus vier verschiedenen Sichten (Amanda, Jane, Carter, Samantha), was mir gut gefiel, weil man sie dadurch viel besser versteht, insbesondere ihre Trauer. Ich fand es schön, dass die Autorin anhand der Charaktere zeigt, dass jeder auf andere Art trauert.

Jane zeigt sie ganz offen, kapselt sich von alles und jedem ab (abgesehen von ihrem besten Freund) und ist oft wütend. Ganz im Gegensatz dazu versteckt sich Samantha stets hinter ihrem Lächeln und einer aufgesetzten Fröhlichkeit und versucht es jedem recht zu machen. Beide Jugendlichen wurden mir während der Geschichte sehr sympathisch, weil ich die Beweggründe für ihr Handeln verstehen konnte. Auch machen beide eine Entwicklung durch, wodurch sie zu sich selbst finden. Die jüngere Astor geht mit dem Tod ihrer Mutter wieder anders um. Ihre kindliche und fröhliche Art konnte mich immer wieder begeistern und hilft auch den anderen.

Die beiden Erwachsenen, Amanda und Carter, sind in ihrer Trauerbewältigung schon etwas weiter oder besser gesagt, sie gehen ihrem Alter entsprechend reifer mit dieser Situation um. Trotzdem spürt man ihre Trauer immer wieder, die sie aber ihren Kindern zugunsten zurückstellen. Ihre sich entwickelnde Romanze war echt süß und ich habe mich einfach für sie gefreut, auch weil dadurch alle zusammen finden.

Insgesamt habe ich beide Familien ins Herz geschlossen, auch wenn die Familienchemie verschieden ist. Während Carter, Samantha und Astor wie Pech und Schwefel sind, müssen Amanda und Jane erst wieder zusammen finden. Es war schön zu lesen, wie sich die unterschiedlichen Familien kennen lernen und näher kommen, was auch den Familien intern weiterhilft. Ich konnte es nachvollziehen, dass sie sich gegenseitig mit ihrer Trauer helfen können, weil sie alle dasselbe erlebt haben. Dadurch macht das Buch vielleicht auch Betroffenen Mut, wobei mir hier auch die Trauergruppe gut gefiel. Allerdings ging mir das Buch so im letzten Drittel etwas zu schnell, wobei es dort auch zu einigen Überraschungen kam.

Fazit: 4,25/5⭐️

Ein berührender Roman über Trauer mit authentischen Charakteren

*Rezensionsexemplar

Lesemonat Januar 2021

Ich habe im Januar 24 Bücher (incl. 14 eBooks) gelesen und insgesamt bin ich sehr zufrieden. Es waren dieses Mal auch sehr unterschiedlichen Genres dabei.

1. Die Mondschwester (Lucinda Riley): 3⭐️

Für mich ist der 5. Band der „Sieben Schwestern“ bisher der schwächste Band der Reihe.

2. A Fate Darker Than Love (Bianca Iosivoni): 3,5⭐️

Ich liebe Mythologie und die Bücher der Autorin, aber hier ist noch Luft nach oben.

3. Faded. Dieser eine Moment (Julie Johnson): 4⭐️

4. Faded. Wenn alles stillsteht (Julie Johnson): 3,5⭐️

Diese Dilogie über Rockstars besticht mit einem grandiosen Schreibstil und einer ansprechenden Atmosphäre, aber es hätte auch ein Band gereicht.

5. Zurück in Virgin River* (Robyn Carr): 3,5⭐️

6. Gemeinsam stark in Virgin River* (Robyn Carr): 4,5⭐️

Zu beiden Bänden gibt es eine Rezension auf dem Blog.

7. Never Doubt (Emma Scott): 4,5⭐️

Ich liebe Emma Scott’s Bücher und dieses ist keine Ausnahme, besonders den Theater-Aspekt war schön.

8. The Tower of Nero 🇬🇧 (Rick Riordan): 5+⭐️

Das Finale von „The Trials of Apollo“ war wieder ein absolutes Highlight, aber ich war sehr traurig, Abschied zu nehmen.

9. One of us is lying (Karen M. McManus): 4,5⭐️ (eBook)

10. One of us is Next (Karen M. McManus): 4,5⭐️ (eBook)

11. Two Can Keep a Secret (Karen M. McManus): 3,5⭐️ (eBook)

Zu allen drei Büchern habe ich euch in früheren Beitrag meine Meinung gesagt.

12. Park Avenue Player* (Vi Keeland & Penelope Ward): 4,5⭐️ (eBook)

Eine Rezension findet ihr auf dem Blog.

13. Der Engelsbaum (Lucinda Riley): 4⭐️ (eBook)

Dieser Familienroman über drei Zeitebenen hat mich echt süchtig gemacht.

14. Die Mitternachtsrose (Lucinda Riley): 4,5⭐️ (eBook)

Dies ist bisher eines meiner Lieblingsbücher der Autorin und besonders die Informationen über die indische Kultur gefielen mir.

15. Wildflower Summer. In deinen Armen (Kelly Moran): 3,5⭐️ (eBook)

16. Wildflower Summer. In diesem Moment (Kelly Moran): 4⭐️ (eBook)

Hier hat die Autorin wieder ein Wohlfühlsetting und sympathische Charaktere erschaffen, wobei Band 2 mir besser gefallen hat.

17. Don‘t Hate Me (Lena Kiefer): 3,5⭐️ (eBook)

Auch der 2. Band besticht mit authentischen Protagonisten und einer ansprechenden Atmosphäre, aber beim Hauptstrang gab es kaum Fortschritte.

18. Das wunderbare Wollparadies (Manuela Inusa): 4⭐️ (eBook)

19. Der fabelhafte Geschenkladen (Manuela Inusa): 3,5⭐️ (eBook)

20. Die kleine Straße der großen Herzen (Manuela Inusa): 4⭐️

Die „Valerie Lane“ Reihe ist einfach nur zum Wohlfühlen und Abschalten, weil alle Charaktere sehr herzlich sind.

21. Die Ärztin. Das Licht der Welt (Helene Sommerfeld): 4⭐️ (eBook)

Dieser historische Roman spielt in „Deutschland“ in der 2. Hälfte der 19. Jahrhunderts und ich fand ihn sehr interessant, besonders der medizinische Aspekt.

22. Hello Forever 🇬🇧 (Sarina Bowen): 4⭐️ (eBook)

Mir gefallen die MM Romance Bücher der Autorin immer wieder aufs neue, so konnte ich die Zuneigung zwischen den Protagonisten immer spüren.

23. Top Secret 🇬🇧 (Sarina Bowen & Elle Kennedy): 4⭐️ (eBook)

Diese Geschichte hat mich positiv überrascht, denn ich wollte sie gar nicht aus der Hand legen und ich war froh, dass es keine Dreiecksbeziehung im klassischen Sinn wurde.

24. Heartstopper Vol. 3 🇬🇧 (Alice Oseman): 5⭐️

Ich liebe diese Graphic Novel Reihe, denn die Zeichnungen sind so schön und die Charaktere sind mir bereits sehr ans Herz gewachsen.

*Rezensionsexemplare

Rezension „Gemeinsam stark in Virgin River“

Klappentext:

Pfarrer Noah Kincaid hat die alte Kirche von Virgin River im Internet ersteigert. Er möchte sie zu neuem Leben erwecken, doch dazu benötigt er Hilfe. Tatsächlich meldet sich jemand auf seine Anzeige – und zwar die vorlaute Ellie Baldwin. Ihre Vergangenheit ist so bunt wie ihre Kleidung. Noah ist skeptisch. Aber je näher er Ellie kennenlernt, desto mehr spürt er: Sie ist genau der frische Wind, den er braucht. Sosehr sie sich auch äußerlich unterscheiden, in ihrem Inneren haben sie dieselben Träume und Sehnsüchte. Und gibt es einen besseren Platz auf der Welt, um sich diese zu erfüllen, als die charmante Kleinstadt?

Meine Meinung:

Ich habe inzwischen genug von den Covern der Neuauflage geschwärmt, aber sie gefallen mir immer noch sehr gut.

Nachdem es mich im vorherigen Band „Zurück in Virgin River“ gestört hat, dass zu viele Geschichten im Fokus stehen, wodurch sie zu schnell abgehandelt wurden, besinnt sich dieses Buch nun wieder größtenteils auf ein Pärchen. Sowohl Noah als auch Ellie kennt man noch nicht, aber beide habe ich sehr schnell ins Herz geschlossen.

Noah arbeitet als Pfarrer und für ihn steht bei dieser Arbeit das Wohl seiner Mitmenschen im Vordergrund. Ich fand es sehr sympathisch, wie er auf andere zugeht, ohne sie von seinem Glauben überzeugen zu wollen. Stattdessen ist er ein Pfarrer, wie ich ihn mir wünschen würde, und passt damit perfekt zu Virgin River. Auch Ellie, die bald als seine Assistentin abfängt, hat ein riesiges Herz, insbesondere für ihre beiden Kinder Danielle (8) und Trevor (4). Es ist bewundernswert, wie sie sich für ihre Kinder aufopfert und dabei sehr verantwortungsvoll ist, obwohl sie mit Mitte 20 eine junge Mutter ist. Umso trauriger ist, dass sie von ihrem Ex-Mann ausgetrickst wurde, sodass dieser für 90 Tage das Sorgerecht hat, obwohl er weder der leibliche Vater ist noch eine emotionale Nähe zwischen ihm und den Kinder existiert. Doch Ellie ist eine Kämpferin, die niemals aufgibt. Deshalb will sie auch auf jeden Fall die Assistentinnenstelle und Noah stellt sie ein, obwohl er ihr erst skeptisch gegenüber ist, aber dann doch schnell dahinter steigt, welch guter Mensch sie ist. Das zeigt, dass man einen Menschen nicht nach dem ersten Eindruck beurteilen darf.

Aber diese anfängliche Skepsis zwischen den beiden, weil sie einander auf den ersten Blick eben falsch einschätzen, fand ich auch sehr erfrischend, weil hier die Liebesgeschichte nicht direkt mit einer großen körperlichen Anziehung beginnt. Erst nach dem dritten oder vierten Aufeinandertreffen wird ihnen klar, dass sie einander attraktiv finden, und mehr entwickelt sich auch erst mit der Zeit durch ihre enge Zusammenarbeit. Ich fand es so schön, wie sie sich zunächst auf der persönlichen Ebene besser kennenlernen und sich in die Charakterzügen des jeweils anderen verlieben. Auch ergänzen sie sich beide perfekt und geben einander Halt, aber auch Leichtigkeit. Es ist eine Slowburn Romance ganz nach meinem Geschmack.

In einer Nebenstory verfolgen wir die Geschichte von Paul und Vannis (Protagonisten aus Band 5 „Ein neuer Tag in Virgin River“) weiter. Und auch wenn ich Mel und Jack mag, ist es mal schön, dass mal zwei andere Charaktere im sekundären Fokus stehen, und dieser Handlungsstrang konnte mich auch überzeugen. Die Familie von Paul und Vanni macht eine große Veränderung durch, die mich emotional berühren konnte und zeigt, was Familie im Kern bedeutet. Außerdem wurde dies in meinen Augen realistisch umgesetzt, ohne rosarote Brille.

Insgesamt konnte mich das Buch echt begeistert und zwar von Anfang bis Ende. Ich wollte das Buch gar nicht aus der Hand legen, auch weil ich mich in Virgin River wieder wohlgefühlt habe. Das lag besonders an der ganzen Unterstützung der Bewohner, die hier vor allem Ellie zu spüren bekommt, die sie lange nicht mehr kannte. Robyn Carr hat wirklich eine tolle Stadt erschaffen und ich werde die Reihe auf jeden Fall weiter verfolgen, selbst wenn die nachfolgenden Bände nicht mehr neu aufgelegt werden.

Fazit: 4,5/5⭐️

Dies ist einer meiner (bisherigen) Lieblingsbände der Reihe, in der eine Slowburn Liebesgeschichte im Fokus steht.

Rezension „Zurück in Virgin River“

Klappentext:

Was ist aus dem sorglosen Jungen geworden, der einst ihr Herz erobert hat? Liz ist schockiert: Ihr Jugendfreund Rick Sudder ist ein gebrochener Mann, als er schwer verletzt nach Virgin River heimkehrt. Verbittert über sein Schicksal schlägt er alle Hilfsangebote aus. Weder sein Ziehvater Jack Sheridan noch Liz lässt er an sich heran. Doch so leicht geben die beiden nicht auf. Liz ist entschlossen, Rick zu beweisen, dass es nicht Mitleid ist, was sie für ihn empfindet – sondern dass es eine gemeinsame Zukunft für sie geben kann. Aber ist ihre Liebe stark genug, um Rick Hoffnung zu schenken und den Schmerz zu heilen?

Meine Meinung:

Ich liebe diese neuen Cover, weil sie sehr gemütlich und naturverbunden wirken. Dieses Gefühl habe ich auch immer, wenn ich diese Reihe lesen. Es wird dadurch verstärkt, dass die Autorin alles sehr bildhaft und Details beschreibt. Allgemein mag ich den Schreibstil, sodass er mich berühren kann, obwohl es viele Perspektivswechsel gibt und das Buch in der 3. Person geschrieben ist.

In diesem Band stehen ganze vier (werdenden) Liebespaare im Mittelpunkt, die alle ihre eigenen Probleme haben. In allen vorherigen Bänden fand ich es toll, mehrere Personen zu verfolgen, weil mir so nie langweilig wird. Auch „Zurück in Virgin River“ habe ich verschlungen, allerdings bekamen die vier Handlungsstränge in meinen Augen nicht ausreichend Zeit. Manchmal ist doch weniger mehr.

Rick & Liv: Die Geschichte rund um diese beiden hat mich am meisten interessiert. Zum einen kenne ich die beiden seit Band 1 und zum anderen war ich sehr neugierig, wie Rick mit seiner Kriegsverletzung umgeht. Diesem geht es doch sehr, sehr schlecht, vor allem seelisch. Diese Niedergeschlagenheit konnte ich sehr gut verstehen, weil es nach seinen Erlebnissen nur realistisch ist, auch wenn ich andere Charaktere verstehen konnte, die einfach nur wollten, dass es ihm besser geht und er kämpft. Besonders Liv fand ich in diesem Band sehr stark, denn sie macht eine grandiose Entwicklung zu einer selbstbewussten jungen Frau durch. Leider kam diese Liebesgeschichte zu kurz und ich habe immer nur darauf gewartet, dass wieder Rick und Liv thematisiert werden. Dadurch ging manchmal mein Interesse an den anderen Handlungssträngen verloren.

Cameron & Abby: Diese beiden haben sich im letzten Band zum ersten Mal getroffen und fühlten sich direkt zueinander hingezogen. Cameron war einfach so toll, weil er sehr behutsam mit Abby umgeht und sie nicht unter Druck setzt, sondern ihr Wohl an erster Stelle setzt. So ein Mann wünscht sich doch jeder. Deshalb ging mir Abby mit ihrer teilweise trotzigen Art auf die Nerven. Umso besser fand ich, dass ihr jemand den Kopf wäscht. Diese Romance war mir allerdings zu kitschig und später zu einfach gelöst.

Muriel & Walt: Richtig gut gefällt mir dahingegen, dass man weiterhin den Weg der beiden 60+ Charaktere verfolgt. Hier wird gezeigt, dass Liebe (und auch Sex) nicht nur etwas für Jüngere ist. Bei dieser Geschichte stimmt das Timing am besten, weil ich über sie jetzt auch nicht mehr lesen musste. Die beiden könnten sich gemeinsam mit Jack und Mel zu den Sidekicks der Reihe entwickeln.

Cheryl & Dan: Am wenigsten habe ich mit diesen beiden mitgefiebert, dabei hatten beide eine interessante und auch unschönere Vorgeschichten, die leider nur angedeutet werden. Generell fehlte hier eben die angesprochen Zeit/Seiten, um genug Tiefe aufbauen zu können. Nichtsdestotrotz ist es schön, wenn diese zwei, die zuvor nur als tragische Nebencharaktere auftauchten, ihre zweite Chance bekommen. Auch gefiel mir ihre langsame Annäherung, die ausnahmsweise mal ohne starke Anziehungskraft zu Beginn auskommt.

Insgesamt habe ich das Buch gerne gelesen, aber in meinen Augen wurde das Potential nicht ausgeschöpft. Vor allem aus der Geschichte rund um Rick und seiner Kriegsverletzung hätte man so viel mehr rausholen können. Trotzdem freue ich mich auf alle kommenden Bände, weil ich mich einfach in Virgin River wohl fühle und alle Charaktere ins Herz geschlossen habe. Auch passt hier der Titel „Zurück in Virgin River“ perfekt zum Inhalt, weil viele der zentrale Personen nach Virgin River zurück kehren.

Fazit: 3,5/5⭐️

Ich liebe diese Reihe, aber bei diesem Band wurden mir die einzelnen Geschichten nicht gut genug ausgearbeitet.

*Rezensionsexemplar

Rezension „Ein neuer Tag in Virgin River“

Klappentext:

Vanessa Rutledge kann nicht glauben, dass ihr geliebter Ehemann Matt bei einem Auslandseinsatz gestorben ist. Nur der Gedanke an ihren kleinen Sohn hilft ihr, jeden neuen Tag zu überstehen. In diesen dunklen Stunden ist er ihr größtes Glück. Ein Glück, das sie nur mit einem teilen kann – Paul Haggerty, dem besten Kumpel von Matt. Seine Fürsorge lässt sie wieder Freude am Leben spüren, und schon bald empfindet sie mehr für Paul als nur Freundschaft. Bevor Vanessa es jedoch wagt, ihren Gefühlen nachzugeben und ihr Herz zu öffnen, führt ihr Weg sie noch einmal an das Grab ihres Mannes.

Wichtigsten Charaktere:

  • Vanessa: Die junge Witwe und Mutter eines Babys will nach vorne schauen, vielleicht mit einer neuen Liebe mit einem alten Freund.
  • Paul: Der beste Freund ihres verstorbenen Ehemanns ist seit Jahren in sie verliebt.
  • Tom: Ihr jüngerer Bruder ist frisch verliebt und beginnt bald eine Ausbildung bei Militär.
  • Walt: Ihr Vater, der ehemalige Marine, ist schon lange alleine, aber vielleicht ändert sich das bald.
  • Nikki & Joe: Vanessas beste Freundin & Pauls Freund spüren schnell eine Anziehung.
  • Jack & Mel: Pauls Freund und seine Frau erwarten ihr zweites Kind.

Meine Meinung:

Schon alleine das Cover versprüht gute Laune und gefällt mir richtig gut. Dabei passt es zu den anderen Büchern der Neuauflage.

Ich kehre immer wieder gerne nach Virgin River, weil ich den Ort und viele seiner Bewohner nun schon länger begleite und es für mich ein absoluter Wohlfühlort geworden ist.

Wie bei jedem Band der Reihe gibt es wieder eine zentrale Liebesgeschichte, dieses Mal zwischen Vanessa und Paul, aber die Geschichte handelt noch von vielem mehr. Man verfolgt auch die Leben der früheren Protagonisten weiter, was mir immer wieder sehr gut gefällt, auch weil sie mir alle am Herzen liegen. Dazu gehören nun auch Vanessa und Paul.

Vanessa ist eine sehr taffe Frau, die schon früh zur Selbstständigkeit erzogen wurde. Ich fand es sehr bewundernswert, wie sie mit dem Verlust ihres Ehemanns Matt und kurz darauf mit der Geburt ihres Sohnes umgeht. Man merkt ihre Trauer, aber sie lässt sich von ihr nicht unterkriegen. Auch Paul leidet unter dem Tod seines besten Freundes und es ist stark, wie seine eigenen Gefühlen hinten an gestellt hatte, um Vanessa beizustehen. Er ist auch ein toller Freund, der seine Gefühle für sie, die er seit ihrem ersten Treffen für sie hegte, all die Jahre verheimlichte, um ihr und Matt nicht im Weg zu stehen. Er lässt nie jemandem im Stich.

Die Liebesgeschichte zwischen den beiden kostete am Anfang einige Bemühungen, weil jeder Angst davor hat, dem anderen seine Gefühle zu gestehen, was ich in ihrem Fall aber gut verstehen konnte. Außerdem gibt es noch andere Personen, die absichtlich oder unabsichtlich in ihre Annäherung dazwischen funken. Die Dynamik zwischen Vanessa und Paul war allerdings von Anfang sehr explosiv, weil beide Temperament haben. Mir gefiel auch, wie nahe sich beide sind, nachdem sie sich jahrelang kennen und schlimmes zusammen durchgemacht haben. Die weitere Entwicklung zwischen ihnen war stimmig und sehr angenehm, auch wenn es mir dann ab einem bestimmten Zeitpunkt zu schnell ging.

Insgesamt habe ich jede Seite genossen und das Buch schnell gelesen, obwohl es über 500 Seiten hat. Der Schreibstil gefällt mir wieder sehr gut, weil er bildlich ist und die Gefühle gut übermittelt. Mein Highlight ist allerdings wieder das Zusammengehörigkeitsgefühl der Bewohner von Virgin River und der Marines allgemein. Ich persönlich würde mich dort auch absolut Wohlfühlen und ich fiebere schon den weiteren Teilen entgegen.

Fazit: 4/5⭐️

Inzwischen einer meiner liebsten Wohlfühlreihen, die ich nur weiter empfehlen kann

*Rezensionsexemplar

Rezension „Mandelglück“

Klappentext:

Bäume voller reifer Mandeln und drei Frauen auf der Suche nach dem Glück …

Sophie hat das ländliche Kalifornien für ein Leben in der Großstadt hinter sich gelassen. Doch dann erbt sie unerwartet die Mandelfarm ihrer Großmutter Hattie, wo sie als Kind viele wunderbare Sommer verbrachte. Soll sie wirklich ihren Job aufgeben und die Farm übernehmen? Nicht nur der Duft der frisch gerösteten Mandeln weckt Erinnerungen an vergangene Tage, auch ihre ehemals beste Freundin Lydia und ihre Jugendliebe Jack tragen dazu bei, dass Sophie bald von alten Zeiten eingeholt wird. Und dann gibt es noch die weisen Worte ihrer verstorbenen Großmutter, die Sophie immer dann helfen, wenn sie nicht weiterweiß – und sie vielleicht sogar zum großen Glück führen …

Die drei zentralen Frauen:

Sophie: Ein Workaholic, die nach dem Tod ihrer Großmutter auf deren Mandelfarm zurückkehrt und dort alte Bekannte wiedertrifft. Auch begibt sie sich auf die Suche nach ihrem eigenen Selbst und vielleicht ihrer alten Liebe…

– Lydias: Sophies beste Freundin aus Kindertagen, die früh Mutter wurde und nun glücklich mit ihrer kleinen 5-köpfigen Familie ist. Aber auch in einer perfekten Familie gibt es Probleme…

– Alba: Die junge Mexikanerin arbeitet auf der Mandelfarm und ist in einer lieblosen Ehe gefangen. Findet sie trotzdem ihr persönliches Glück und schafft es, wieder mit ihrer Familie in Mexiko in Kontakt zu treten.

Meine Meinung:

In dieser Reihe kann man die Bände komplett unabhängig lesen, ohne sich in irgendeiner Art zu spoilern.

Das ländliche Cover spricht mich total an und man weiß direkt, in welchem Setting das Buch hauptsächlich spielt. Die Mandelfirma ist der zentrale Ort, wodurch auch der Titel passend gewählt wurde. Die komplette Umgebung wird von der Autorin sehr bildlich beschrieben und insgesamt gefällt mir der Schreibstil. So konnte ich mit den drei zentralen Frauen mitfühlen, auch wenn die Geschichte in der dritten Person geschrieben ist.

Sophie ist die Protagonistin, die in diesem Buch die größte Entwicklung durchmacht. Zu Beginn besteht ihr Leben nur aus ihrer Arbeit und sie hatte nur sporadisch Kontakt mit ihrer Familie. Es war so schön zu beobachten, wie sie auf der Mandelfarm richtig aufblüht und wieder andere Dinge zu schätzen weiß. Auch die Geschichte mit ihrer alten Liebe Jack war echt süß, auch wenn leider noch andere Männer mitspielen, u.a. der Vorarbeiter Emilio.

Lydia hingegen hat ihr persönliches Glück schon längst mit ihrer kleinen Familie gefunden und als Charakter habe ich sie sofort ins Herz geschlossen, weil sie sich auf toll um ihre Lieben kümmert und für jeden ein offenes Ohr hat. Aber ihre Geschichte beweist auch, dass man anderen Familien nur vor den Kopf schauen kann, denn ihre Teenager-Tochter rebelliert gerade. Mir gefiel, wie auch alltägliche familiäre Probleme miteinbezogen wurden und beschrieben wurde, wie sich Lydia als junge Teenagermutter gefühlt hat.

Am meisten hat mich allerdings Albas Geschichte berührt und im Gegensatz zu ihr haben die anderen beiden nur kleine Problemchen. Als kleines Mädchen in Mexiko hatte sie den Traum von Amerika, der sich aber in einen Albtraum verwandelt hat. Sie ist gefangen in einer Ehe mit einem Amerikaner, der sie für sich arbeiten lässt und ihr den Kontakt mit ihrer Familie verbietet. Das alles erträgt so gut wie möglich, wofür ich sie bewundere und sie mir gleichzeitig Leid tut. Mit diesem Charakter zeigt die Autorin, welche Anstrengungen Mexikaner unternehmen, um in den USA einzureisen und unter welchen schlimmen Bedingungen sie teilweise dort leben. Viele von Albas Arbeitskollegen sind illegal im Land und fürchten sich stets vor der Ausweisung, wodurch sie auch leichte Opfer sind, z.B. vom Vorarbeiter Emilio, der sich immer hübsche und junge Frauen aussucht und sie in seine Hütte „einlädt“. Dieser Handlungsstrang war für mich eindeutig der spannendste und zugleich erschreckendste. Ich habe immer nur gehofft, dass Alba noch ihr Happy End findet, und ich bin vollkommen zu zufrieden, wie die Autorin ihre Geschichte zu Ende geführt hat.

Insgesamt konnte mich das Buch überzeugen und regte mich zum Nachdenken an. Die Kombination dieser drei Lebensgeschichten sorgt dabei für viel Abwechslung. Dabei gefiel mir auch, dass es immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit aller drei Frauen gibt. Dadurch konnte ich sie noch viel besser verstehen, ebenso wie Albas Leben in Mexiko und Lydias Situation als junge Mutter.

Fazit: 4,5/5⭐️

Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen.

*Rezensionsexemplar

Rezension „Happy End in Virgin River“

Klappentext:

Ex-Marine Mike Valenzuela ist seinen Freunden nach Virgin River gefolgt. Nach einer Verletzung im Dienst erscheint ihm das kleine Bergdorf der perfekte Ort zu sein, um sich von den körperlichen und seelischen Blessuren zu erholen. Insgeheim hofft er, hier das große Glück zu finden – vielleicht mit Brie Sheridan? Auch sie kämpft mit der Vergangenheit, und ihre Wunden gehen noch viel tiefer als seine. Mike ist entschlossen, ihr beizustehen und einen Platz in ihrem Herzen zu erobern.

Wichtigste Charaktere:

– Mike Valenzuela: Der Ex-Marine blüht nach einer schweren Verletzung in Virgin River auf…

– Brie Sheridan: Die junge Anwältin wird vergewaltigt und muss sich nun wieder ihren Mut und ihr Selbstbewusstsein wiederfinden. Da stellt sich Mike als größte Stütze heraus…

– Jack Sheridan: Bries großer Bruder und Mikes Freund genießt sein neues Familienglück

– Mel: Jacks Ehefrau arbeitet in Virgin River als Ärztin und Hebamme und macht schreckliche Entdeckungen bei einigen ihrer jungen Patientinnen

– Tommy: Der ruhige Teenager stammt aus einer Militärfamilie und verliebt sich zum ersten Mal

Meine Meinung:

In diesem Fall bin ich wirklich froh, dass die Reihe neu aufgelegt wurde, denn sonst hätte ich vermutlich nie zu dieser Reihe und diesem Buch gegriffen und ich liebe die neuen Cover.

Man muss sagen, dass der Klappentext einen etwas auf die falsche Fährte führt, weil in dem Buch die Liebesgeschichte zwischen Mike und Brie zwar ein Haupterzählstrang ist, aber noch einige anderen Geschichten erzählt werden. So verfolgt man auch die Protagonisten aus den ersten beiden Bänden weiter, insbesondere Jack und Mel. Durch die vielen Handlungssträngen wurde mir nie langweilig und ich sah wirklich einen Film und besser gesagt eine Serie vor meinem inneren Auge ablaufen.

Ich habe die verschiedenen Charaktere ins Herz geschlossen, weil jeder so unterschiedlich ist. Aber sie alle haben ein Herz aus Gold, auch wenn sie manchmal etwas zu perfekt sind, insbesondere die Verhalten der zentralen Jugendlichen. Dabei lernt man Mike und Brie hier am besten kennen, an denen ich am meisten mag, wie sie sich nach ihren jeweiligen Verletzungen zurück ins normale Leben kämpfen, auch wenn es hin und wieder Rückschritte gibt. Die beiden sind ein wirklich tolles Team und es war toll, wie Mike sich um Brie gekümmert und sie immer wieder herausforderte, ohne von ihr zu viel zu verlangen.

Dieses Buch hat auch ein zentrales ernstes Thema, nämlich Vergewaltigungen, von denen nicht nur Brie betroffen ist. Ich mochte sehr, wie es umgesetzt wurde und wie unterschiedliche Arten von Vergewaltigungen thematisiert werden. Auch bekam die Geschichte dadurch mehr Spannung, weil die polizeiliche Arbeit und die strafrechtliche Verfolgung miteinbezogen werden, und mehr Tiefe, weil das Buch sich mit den unterschiedlichsten Auswirkungen für die Opfer beschäftigt. Die Autorin geht auch sehr sanft mit dem Thema um und ich mag, dass hier gezeigt wird, dass auch in kleineren Orten sehr wohl Verbrechen statt finden.

Außerdem muss man mit Patriotismus klar kommen, weil die meisten männlichen Hauptfiguren in der Marine gedient haben, immer noch dienen oder diesen Berufsweg einschlagen wollen. Auch handeln die Männer manchmal etwas schnell handgreiflich, aber nur wenn ihre Lieben angegriffen. Mich persönlich stört das im Buch nicht wirklich.

Insgesamt gefiel mir das Buch sehr gut, weil mir nie langweilig wurde und ich mich im kleinen ländlichen Städtchen Virgin River sehr wohl gefühlt habe. Ich liebe die Atmosphäre und den Zusammenhalt der Bewohner. Nur zwischendurch fehlte mir etwas die persönliche Tiefe, wenn einige Szenen zu schnell erzählt werden oder es zu viele bzw. zu große Zeitsprünge gibt.

Fazit: 4/5⭐️

Ich kann das Buch und die Reihe (bisher) sehr empfehlen und bin schon neugierig auf die Folgebände und wie es mit den ganzen Charakteren weitergeht

*Rezensionsexemplar

Lesemonat Juni 2020

Ich habe insgesamt 23 Bücher (incl. 18 eBooks) und eine Kurzgeschichte gelesen und 2 Hörbücher gehört.

Meine gelesenen Bücher & meine Hörbücher:

(Fast) komplette Reihen:

13. Die Bücher der Zeit (Rose Snow):

Buch 1: 4⭐️ (eBook)

Buch 2: 4⭐️ (eBook)

Buch 3: 4,5⭐️ (eBook)

Mein Reihenfazit dazu findet ihr in meinem Beitrag „Die Bücher des Autorinnenduos Rose Snow“.

8 Sinne. Die Bände der Gefühle (Rose Snow):

Band 1: 4⭐️ (eBook)

Band 2: 4⭐️ (eBook)

Band 3: 4,5⭐️ (eBook)

Toller Reihenauftakt (es gibt noch Band 4-10). Ich liebe dieses Worldbuilding und die Idee mit den 8 Sinnen. Man kann gemeinsam mit Lee die Welt erkunden und man reist in die Länder der verschiedenen Sinne. Die Reise von Lee und Ben war interessant, weil man die unterschiedlichen Begebenheiten kennenlernt. Lee ist eine sympathische Protagonistin, die unbedingt das Richtige tun möchte und an ihre Aufgabe glaubt, auch wenn es niemand anderes tut. Ben verhält sich seinem Sinn entsprechend eklig. Aber trotzdem ist er sehr amüsant und immer wieder blitzt auch seine guten Seiten durch. Trotz Widrigkeiten sind die beiden ein gutes Team.Der Geheimbund war sehr mysteriös und hat ein schreckliches Ziel. Im 3. Band gibt es auch einige Überraschungen .Ich glaube jetzt, wo man die Welt kennt, wird die Geschichte immer spannender werden.

The Lazy Girl‘s Guide to Magic (Helen Harper):

🎧 Hex Files. Hexen gibt es doch (Band 1): 4,5⭐️

Star Witch 🇬🇧 (Band 2): 4⭐️ (eBook)

Sparkle Witch 🇬🇧 (Band 3): 4,5⭐️ (eBook)

Sparkle Witch 🇬🇧 (Band 3.5): 4⭐️ (eBook)

Eine tolle Kombi aus Humor, Magie, Kriminalfall und Liebe. Ich liebe den trockenen Humor der Reihe, weshalb ich fast durchgehend ein Grinsen auf dem Gesicht hatte. Die Protagonistin Ivy habe ich direkt ins Herz geschlossen, weil sie eine atypische Heldin ist. Sie ist meist ein fauler Mensch und hat eigentlich keine Lust auf viel Arbeit, aber wenn ihr etwas wichtig ist, gibt sie keine Ruhe. Auch merkt man, wie groß ihr Herz und wie begabt sie eigentlich ist. Die Kombination mit der männlichen Hauptfigur Winter ist einfach herrlich, weil er das genaue Gegenteil von Ivy ist, der für die Arbeit lebt und sich stets an die Regeln hält. Die beiden sind trotz allem ein unschlagbares Team mit lustigen Schlagabtauschen und einer tollen Chemie. Ansonsten war mein Highlight eindeutig Ivys sprechender Kater Brutus.In jedem Buch gibt es einen anderen magischen Fall zu lösen und jedes Mal hat mich die Auflösung überrascht. Insgesamt war für mich der zweite Fall am spannendsten. Für mich ist die Reihe eine wahre Wohlfühlreihe mit viel Charme und Witz, in der sich alles in einem angenehmen Tempo entwickelt, z.B. die Liebesgeschichte oder die Charaktere an sich.

Weitere (Hör)Bücher:

Das neunte Haus (Leigh Bardugo): 3⭐️

Meine Meinung dazu findet ihr auf diesem Blog.

All of You* (K. L. Kreig): 4⭐️ (eBook)

Eine ausführliche Rezension hierzu habe ich bereits veröffentlicht.

Promises of Tomorrow (Bianca Iosivoni): 4⭐️ (eBook)

In diesem Buch befinden sich drei Kurzgeschichten und ich fand, jede war besser als die vorherige.

1. „Lines of Yesterday“: Die Geschichte zwischen den Sandkastenfreunden Violet und Devin war echt niedlich. Besonders gefielen mir die Briefe, die sie sich früher geschickt haben. Allerdings ging es in der Gegenwart etwas schnell, auch weil es die kürzeste Geschichte ist.

2. „Pain of Today“: Bree ist einfach toll. Zwischen ihr und Rob ist es nicht die Liebe auf den 1. Blick, dafür gerieten sie öfter in Streit, u.a. weil beide schlagfertig sind. Dadurch gibt es amüsante Wortgefechte und die Chemie stimmte. Robbs Hintergrund mit seiner Ex-Freundin war sehr interessant.

3. „Hope of Tomorrow“: Jared hat sich zu meinem liebsten männlichen Protagonisten in diesem Buch entwickelt. Da es immer wieder Rückblicke in sein Leben gab, hatte er auch einfach am meisten Tiefe. Jared und Gillian passen super zusammen und ihre Geschichte konnte mich emotional mitnehmen. Ich mochte das Tempo und wie sich alles zwischen ihnen entwickelt, was etwas atypisch für New Adult ist.

Till There Was You 🇬🇧 (Marie Force): 4⭐️ (eBook)

Der zehnte Band der „Green Mountain“-Reihe konnte mich wieder komplett überzeugen. Diese ganze Reihe ist zum Wohlfühlen und auch Lucas und Dani’s Geschichte konnte mich überzeugen. Durch Dani und deren kleine Tochter Savannah wird Lucas endgültig erwachsen. Das Baby hat auch mein Herz erobert und wieder einmal liebe ich den Zusammenhalt und das Zusammenspiel der Familie Abbott. Auch die Beziehung zwischen den Zwillingen Lucas und Landon war sehr interessant. Auf Deutsch erscheint das Buch auch noch dieses Jahr.

All Your Kisses* (Tillie Cole): 5⭐️ (eBook)

Eine detaillierte Rezension findet ihr hier auf meinem Blog.

Someday, Someday 🇬🇧 (Emma Scott): 4,5⭐️ (eBook)

Der Protagonist Max hat aufgrund seiner Homosexualität schon riesige Probleme bekommen, die unter anderem zur Drogensucht geführt, die er aber inzwischen im Griff hat. Ähnlich geht es dem anderen Protagonisten Silas, der aber seine Sexualität immer noch geheim hält. Beide sind so gute Menschen, die für die, die sie lieben, alles zu tun würden und vergeben können. Im Laufe des Buches wachsen die beiden mit- und aneinander und lernen zu sich selbst zu stehen. Auch Silas‘ Bruder hat mein Herz im Sturm erobert. Dieses Buch konnte mich komplett ergreifen und mitnehmen, auch wenn es mich nicht zum Weinen gebracht hat. Aber mir gefiel die Ernsthaftigkeit, ohne dass es eine zu schwere Kost ist. Viele reale Probleme werden angesprochen, vor allem in Bezug auf die von homosexuellen Personen, ebenso auch Drogensucht und Schmerzmittel-Missbrauch.

Wenn der Morgen die Dunkelheit vertreibt (Brittainy C. Cherry): 4,5⭐️

Der Schreibstil war wie jedes Mal sehr packend und teilweise poetisch. Bereits im Prolog hat mich die Geschichte in seinen Bann gezogen. Die Protagonisten Grace und Jackson sind beide gebrochene Menschen, die ich einfach in den Arm nehmen wollte. Grace wurde von ihrem Ehemann Finn verlassen, nachdem viele Fehlgeburten die Ehe zerrüttet haben. Mit diesem Thema ist BCC sehr behutsam umgegangen. Jackson ist das schwarze Schaf des Dorfes, nachdem seine Mutter verstorben und sein Vater dem Alkohol verfallen ist. Auch wenn er ein Bad Boy ist, blitzten von Anfang an seine guten Seiten durch. Es war toll, wie er sich um Grace kümmert. Die beiden haben direkt eine tolle Chemie und spüren eine tiefe Verbundenheit. Ich mochte ihren gemeinsamen und auch eigenständigen Prozess, wie sie wachsen und beginnen sich von ihrer Vergangenheit zu lösen. Sie passen perfekt zusammen, ergänzen sich und geben einander neue Blickwinkel. In der Gegenwart des anderen können sie ganz sie selbst sein. Mir gefiel es auch, wie die Schattenseite des Dorflebens aufgezeigt werden. Die meisten Bewohner hier tratschen ohne Rücksicht auf die Gefühle anderer und setzen haltlose Gerüchte in die Welt.

Teach Me Love Once & Twice (Jasmin Romana Welsch): 4⭐️ (eBook)

Auch dieses Buch habe ich wieder (fast) in einem Rutsch gelesen. Die Protagonistin Mel zieht für kurze Zeit auf ein Internat, an dem ihr Vater Direktor ist, und findet schnell Gefallen am extrovertierten Sportlehrer Remo und dem unnahbaren Französischlehrer Pascal. Es gibt viele erotische Szenen, die aber wirklich gut geschrieben sind und total ungezwungen sind. Die Charaktere führen privat nur eben ein sehr offenes Leben. Doch neben dem Sex gibt es auch viele Gespräche, insbesondere zwischen Mel und Remo. Die beiden sind von Anfang auf einer Wellenlängen und geben sich immer Kontra, sodass es zu amüsanten Wortgefechten kommt. Aber auch die Freundschaft zwischen Remo und Pascal war amüsant zu beobachten. Gegensätze zeihen sich einfach an. Alle drei sind starke Persönlichkeiten, die wissen, was sie wollen, aber auch ihre Schwächen und Ängste haben. Ich habe einfach alle in mein Herz geschlossen. Ich merke die tiefe Verbundenheit der gesamten Freundesclique, die jederzeit für den anderen durch das Feuer gehen würden und einander so annehmen, wie sie sind. Im zweiten Teil des Doppelbandes wird es tiefgründiger und man erfährt die Hintergründe der Charaktere.

Wanted. Lass dich fesseln (J. Kenner): 3,5⭐️

In diesem zweiten Teil einer Trilogie trifft Liebesgeschichte auf Krimi. Die Protagonistin Sloane ist Polizistin und ist auf der Suche nach einem verschwundenen Mädchen, das zuletzt in einem Stripclub gearbeitet hat. Doch trifft Sloane auf Tyler, einem der Besitzer und sofort sprühen die Funken zwischen ihnen. Ich mochte ihre Chemie und dass sie sich auf Augenhöhe begegnen, allerdings konnte ich ihnen die schnellen Gefühle nicht ganz abkaufen. Aber die Romanze lässt sich locker leicht lesen, mir gefielen auch die erotischen Szenen. Am spannendsten war das Verschwinden des Mädchens, weil man oft auf das Glatteis geführt wird, sodass mich die Auflösung am Ende mich überraschen konnte.

Truly* (Ava Reed): 3⭐️ (eBook)

Dazu habe ich hier bereits eine Rezension veröffentlicht.

MondSilberLicht (Marah Woolf): 2,5⭐️ (eBook)

Dies ist einen Fantasy-Reihenauftakt, in dem es um Meermänner geht. Es ist wirklich ein sehr interessantes Thema, über das es nur wenige Bücher gibt. Ich fand den Aufbau der Meermenschen-Gesellschaft sehr interessant und es war toll, dass es in der Welt noch andere Fantasywesen gibt. Der Hauptteil der Geschichte findet aber in der uns bekannten Welt statt. Die Protagonistin zieht nach dem Tod ihrer Mutter zu ihrem Onkel und dessen Familie, wo sie auf den geheimnisvollen trifft. Leider fehlten mir die Emotionen und die Tiefe bei den Charakteren. Obwohl die Geschichte an sich mir eigentlich gefällt, konnte mich die Umsetzung einfach nicht überzeugen, denn für mich wirkte alles sehr gehetzt. Deshalb habe ich aktuell wenig Lust, weiter zu lesen.

A is for Abstinence 🇬🇧 (Kelly Oram): 3⭐️ (eBook)

Die Fortsetzung zu „V is for Virgin“ gefiel mir besser, vor allem weil die Charaktere nun älter und reifer sind. Nun liest man aus Kyles Sicht, wodurch ich eine Bindung zu ihm aufbauen konnte. Kyle hat mir echt gut gefallen, weil er einsichtig war, um Val kämpft, aber trotzdem sein Selbstbewusstsein und seine Sprüche beibehält. Ich mochte seine Weiterentwicklung. Val war mir auch etwas sympathischer, aber wir sind nicht auf der selben Wellenlänge. Die Gefühle zwischen ihnen konnte ich allerdings immer noch nicht nachvollziehen. Leser, die es bei Band 1 konnten, werden aber zufrieden sein. Leider muss ich sagen, dass das Buch komplett vorhersehbar war und mich in keinem Punkt überraschen konnte. Auch lief das Wiedersehen von Val und Kyle für mich zu glatt, wenn man ihre vorherigen Probleme bedenkt. In meinen Augen hätte es gereicht, Vals und Kyles Geschichte in ein dickeres Buch zu packen.

Time to Love* (Beth O‘Leary): 4,5⭐️

Hierzu gibt es meine Stellungnahme auf dem Blog.

Too Late 🇬🇧 (Colleen Hoover): 3,5⭐️

Mich konnte der Schreibstil überzeugen. Man steigt direkt ins Geschehen ein, mitten in der ungesunden Beziehung zwischen Asa und Sloan und dem ersten Auftauchen von Carter. Das Buch ist aus den Sicht aller drei Personen geschrieben, wodurch man gute Einsicht in jede ihrer Gedankenwelten bekommt.
Sloan ist eine aufopferungsvoller Mensch,die alles für das Wohl ihres Bruders tut, auch wenn es sie in eine höllische Beziehung treibt. Carter ist der typische Held,der Sloan unter allen Umständen retten will. Direkt bei ihrer ersten Begegnung sprühen die Funken und es ist Liebe auf den ersten Blick. Leider konnte ich ihnen ihrer Gefühle nie ganz abkaufen, weil mir alles zu schnell ging, u.a. vertrauen sie einander direkt blind. Asa ist ein wahrer Psychopath, aber man erfährt später, warum er so geworden ist. Ich muss auch ehrlicherweise sagen, dass ich seine Liebe für Sloan am besten „nachvollziehen“ konnte, obwohl sie eigentlich krank ist. Im letzten Drittel gibt es einen Punkt, in dem sich die Geschichte etwas im Kreis dreht und ich auch das Verhalten von Sloan und Carter total unpassend fand. Am Ende gibt es ein Geschehen, das man hätte intensiver aufarbeiten können. Insgesamt aber war die Geschichte sehr interessant und actionreich, aber nichts für schwache Nerven, denn es gibt einige brutale Momente und unschöne Sex-Szenen. Das Buch wird mir auf jeden Fall länger in Erinnerung bleiben.

Teufelsengel (Monika Feth): 3,5⭐️

Im Auftakt der Jugendthriller-Reihe rund um die angehende Journalistin Romy geht es um eine gefährliche Bruderschaft. Besonders spannend fand ich den Einblick in die Journalisten-Arbeit. Auch ist Romy eine sympathische Protagonistin, die sehr neugierig und hartnäckig ist. Es gibt auch ein Wiedersehen mit Kommissar Melzig aus der Jette-Reihe, was mir sehr gut gefiel. Dahingegen finde ich jeden Auftritt von Romys Freund komplett überflüssig und man hätte ihn ganz weglassen können. Die Bruderschaft war interessant und bei ihren Überzeugen bekam ich regelmäßig eine Gänsehaut. Von allen Romy-Bänden war es für mich trotzdem der langweiligste, weil man sofort wusste, wer die Täter sind. In den anderen Teilen gab es einen größeren Überraschungseffekt

🎧 Light & Darkness (Laura Kneidl): 4⭐️

Ein angenehmer Fantasy-Einzelband. Im Mittelpunkt steht Light und der Dämon Dante, dem sie zugeordnet wird. Ich mochte das Zusammenspiel der beiden, weil sie doch recht verschiedenen sind. Dabei muss ich sagen, dass sich Dante am Anfang echt mies verhält, was man aufgrund seines Hintergrunds nachvollziehen kann. Aber es war schön zu erleben, wo beide voneinander lernen. Zwar ist die Geschichte teilweise vorhersehbar war, trotzdem gefiel mir sowohl die Liebesgeschichte als auch die Spannung durch gewisse Bedrohungen. Die Autorin konnte mich damit positiv überraschen, welche große Rolle das Thema Gleichberechtigung spielt.

Fazit:

Insgesamt bin ich ganz zufrieden mit meinem Lesemonat. Dabei ist „All Your Kisses“* mein Monatshighlight, das mich emotional mitgenommen hat, während „Mond Silber Licht“ mein Monatsflop ist.

*Rezensionsexemplar

Rezension „Time to Love“

Klappentext:

Berührend, charmant und einfach wunderschön – nach „Love to Share“ der neue Roman von Shootingstar Beth O‘Leary

Zwei Monate Sabbatical: Nach einer katastrophalen Präsentation im Job wird Leena eine Auszeit verordnet. Ausgerechnet Leena, die Tag und Nacht arbeitet, um ihre verstorbene Schwester nicht zu vermissen. Zuflucht findet sie bei ihrer Großmutter Eileen in Yorkshire. Eileen wünscht sich mit Ende 70 eine neue Liebe, nur leider ist die Auswahl an interessanten Kandidaten in ihrem kleinen Dorf begrenzt. Die Lösung: Leena kommt auf dem Land zur Ruhe, und Eileen stürzt sich in die Londoner Dating-Szene … doch ist es wirklich so einfach, die Leben zu tauschen?

Meine Meinung:

Mich spricht das Cover direkt an und der Titel, der auch perfekt zur Geschichte passt, macht neugierig.

Es ist das erste Buch, das ich von der Autorin lese, und der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Er ist locker leicht und ließ mich durch die Seiten fliegen.

Das Buch ist aus der Sicht von Eileen Cotton und ihrer Enkelin Leena, die mit vollem Namen eigentlich auch Eileen heißt, geschrieben. Beide Protagonisten habe ich direkt ins Herz geschlossen. Leena kämpft immer noch mit dem Tod ihrer Schwester Carla und verschanzt sich in ihrer Arbeit, wodurch sie sich auch überarbeitet, ein Meeting in den Satz setzt und in (verdienten) Urlaub geschickt wird, den sie beschließt bei ihrer Großmutter in Yorkshire verbringen möchte.

Mir gefiel von Anfang an die Chemie zwischen Großmutter und Enkelin. Sie haben ein tolles Verhältnis und ähneln sich in vielen Charakterzügen. Es war toll, wie ehrlich die beiden meist miteinander umgehen. Auch die Idee, ihr Leben für zwei Monaten zu tauschen, passt zu ihnen. Man merkt sofort, dass es für beide eine gute Möglichkeit ist: Leena kann in der Kleinstadt abschalten und sich endlich in Ruhe mit ihren Dämonen auseinander setzen, Eileen kann endlich das Großstadt-Feeling erleben, das ihr früher verwehrt geblieben ist. Sie wurde vor Jahren nach einer eher lieblosen Ehe von ihrem Mann verlassen und ist nun auf der Suche nach einer neuen Liebe. Eileen ist einfach eine so klasse Frau, die trotz ihres Alters jung geblieben ist und einfach eine Lebensfreude versprüht. Auch steht sie stets anderen bei, insbesondere ihrer Tochter Marian, die der Tod ihrer Tochter Carla komplett aus der Bahn geworfen hat und etwas mit anderen Tochter Leena zerstritten ist.

Vor dem Tausch wechseln Leena und Eileen auch Handy und Co., was sehr amüsant war, weil Leena nur noch mit den Basics klar kommen muss, während ihre Großmutter zunächst mit dem Smartphone überfordert ist. Aber auch Eileens lange Liste über ihre Pflichten und Aufgaben im Dorf, die sie Leena gibt, war toll. Eileens Leben in London mochte ich gerne, besonders wie sie Online-Dating ausprobiert und sich auf eine ungezwungene Affäre einlässt. Liebe und Leidenschaft hat schließlich nichts mit dem Alter zu tun. Gleichzeitig begegnet sie der Schnelligkeit Londons und der Anonymität zwischen den Bewohnern teilweise skeptisch, auch aufgrund ihrer Gewohnheiten. Aber irgendwie mochte ich die Einblicke in das Leben in Yorkshire, die man gemeinsam mit Leena bekommt, noch etwas mehr. Dies liegt daran, dass die Kleinstadt einfach so toll beschrieben wird und die Bewohner einfach herrlich sind. Sie haben sich alle an ihr Leben gewöhnt und stehen Änderungen und somit auch einigen Plänen Leenas sehr skeptisch gegenüber. Doch jeder schrullige Bewohner, vor allem der Nachbar, habe ich ins Herz geschlossen, denn wenn es hart auf hart kommt, stehen sie immer füreinander ein und lassen keinen im Stich. Aber auch die Beziehung zwischen Leena und Marian war sehr interessant, insbesondere weil ich beide Seiten verstanden habe. Insgesamt konnte ich die Handlungen aller Charaktere nachvollziehen.

Dieses Buch beinhaltet auch Neuanfänge, Trauerbewältigung und vor allem Selbstfindung. Eileen und Leena lernen bei ihrem Wechsel viel über sich selbst und finden auch zu ihrem jeweiligen früheren Selbst zurück. Besonders schön war der Aspekt der Freundschaft zwischen Jung und Alt. Während sich Leena an Yorkshire und der größtenteils älteren Bevölkerung gewöhnt und sich im Dorfleben integriert, freundet sich Eileen mit Leenas Freunden an und steht diesen mit Rat und Tat zur Seite. Beide bringen jeweils frischen Wind rein, was mir beim Lesen einfach so viel Spaß gemacht hat. Viele Änderungen waren sehr nötig, während die Charaktere auch einsehen, dass sie manchmal das Glück direkt von der Nase haben.

Insgesamt regt die Geschichte zum Nachdenken ein und gibt versteckt gute Ratschläge, die jeder in seinem Leben nutzen kann. Doch dabei konnte ich jede Seite genießen, denn die Geschichte wurde nie schwermütig, sondern blieb immer leichtfüßig. Auch wenn es einige traurige Momente, insbesondere in Bezug auf Carlas Tod gab, hätte ich fast immer ein Lächeln im Gesicht und oft musste ich schmunzeln oder sogar lachen. Deshalb habe ich das Buch in kürzester Zeit verschlungen und kann es nur jedem empfehlen.

Fazit: 4,5/5⭐️

Ein Buch zum Wohlfühlen mit tollen Charakteren und der nötigen Tiefe

*Rezensionsexemplar

Lesemonat Oktober

In diesem Monat habe ich unglaublich viel gelesen und auch einige Hörbücher gehört. Ich bin dabei selbst überrascht, wie viele es geworden sind. Insgesamt waren 20 Bücher (davon 6 eBooks) und 5 Hörbücher

Gelesene Bücher:

(Sortiert aufsteigend der Sternebewertung)

1. Ein Licht in der Dunkelheit (Stephanie Rose)*: 2/5⭐️ (eBook)

Das Buch ist bisher mein Jahres-Flop. Die Grundidee und einige Wendungen waren zwar gut, aber trotzdem war das Buch enttäuschend. Es fehlte an Tiefe, ich konnte keine Verbindung zu den zahlreichen Charakteren aufbauen und es gab zu viele verwirrende Sichtwechsel. Allgemein ging alles viel zu schnell. (Ausführliche Rezension findet ihr hier auf dem Blog)

2. Campus Love. Kayla & Jason (Katharina Mittmann)*: 3,5/5⭐️

Es ist eine solide College Liebesgeschichte mit einem tollen Freundeskreis im Mittelpunkt. Nur die Protagonistin Kayla war mir meist unsympathisch und manchmal legen sie und auch Jason ein kindisches Verhalten an den Tag. Aber der Schreibstil dieses Depütromans ist flüssig und angenehm zu lesen. (Ausführliche Rezension findet ihr hier auf dem Blog)

3. 10 Blind Dates für die große Liebe (Ashley Elston)*: 3,5/5⭐️ (eBook)

Es ist eine süße Geschichte, die einen in Weihnachtsstimmung bringt und viele tolle und lustige Großfamilienmomente enthält. Dabei sind fast alle Charaktere sympathisch. Allerdings war die Handlung sehr vorhersehbar. (Ausführliche Rezension findet ihr hier auf dem Blog)

4. Only with You (Geneva Lee)*: 3,75/5⭐️

Ich musste beim Lesen viel Lachen, denn es gab viele lustige Momente, z.B. wenn Protagonistin Cassie auf die Familie von Gavin, dem Protagonisten, trifft. Außerdem gab es tolle Freundschaftsszenen und ein Wiedersehen mit den Protagonisten aus den beiden Vorgängerbänden. Aber die Liebesgeschichte hat sich zu schnell entwickelt und das auftretende Drama zu künstlich. (Ausführliche Rezension findet ihr hier auf dem Blog)

5. Secret Game (Stephanie Hasse): 3,75/5⭐️

Das Buch ist wirklich sehr spannend mit einer tollen Idee, auch mit der Aufklärung am Ende hätte ich wirklich nicht gerechnet. Insgesamt war die Atmosphäre sehr geheimnisvoll, weshalb die meisten Charaktere aber auch sehr undurchsichtig blieben. Die Liebe zwischen den Protagonisten Ivy und Heath konnte ich leider auch nie verstanden.

6. Melodie der Liebe (Melissa Foster)*: 4/5⭐️ (eBook)

Es ist ein absolutes Wohlfühlbuch und der Zusammenhalt der Familie Braden wirklich toll. Von Anfang stimmte die Chemie zwischen den Protagonisten Tempet und Nash und auch Nashs Sohn Philip, der wirklich einem das Herz erwärmt. Besonders gefiel mir, dass sich die Charaktere weiter entwickeln.

7. Homerun for Love (Nicole Knoblauch)*: 4/5⭐️ (eBook)

Der Anfang gefiel mir nicht so, da mir alles, insbesondere die Gefühle der Protagonisten, zu schnell. Aber im Laufe des Buches gefiel mir die Geschichte immer besser, weil sie mich doch noch überraschte und tiefgründiger wurde als gedacht. Das Thema Alkoholismus und Co-Abhängigkeit wurde toll verarbeitet. (Ausführliche Rezension findet ihr hier auf dem Blog)

8. Evig Roses. Escort will gelernt sein (Jasmin Romana Welsch): 4/5⭐️

9. Evig Roses. Verführen will gelernt sein (Jasmin Romana Welsch): 4/5⭐️

10. Evig Roses. Diskretion will gelernt sein (Jasmin Romana Welsch): 4/5⭐️

Die ersten drei Bände der Evig Roses Reihe gefallen mir richtig gut und sie sind super schnell zu lesen. Die Protagonistin Emma ist sympathisch, aber auch so tollpatschig und ihre Gedanken sehr amüsant, sodass ich viel lachen muss. Die Nebencharaktere sind auch sehr interessant und im Laufe der Bücher erfährt man immer mehr über sie, was mich sehr neugierig macht. Die Reihe macht wirklich süchtig und ich möchte direkt wissen, wie es weitergeht.

11. True North. Schon immer nur wir (Sarina Bowen): 4,25/5⭐️

Der zweite Band der Reihe konnte mich etwas mehr begeistern als der erste. Die Idee rund um die (frühere) Alkohol- und Drogensucht des Protagonisten Jude und seine Vorgeschichte mit der Protagonistin Sophie gefiel mir sehr gut. Jude’s Kampf gegen seine Sucht wurde gut rüber gebracht und mir gefielen die jeweilige Kapitelunterschriften (Songtitel bei Sophie, Suchtskala bei Jude). In meinen Augen verzeiht Sophie Jude doch zu schnell.

12. The Difference between Us (Rachel Hugginson)*: 4,25/5⭐️ (eBook)

Das Buch hat ein sehr angenehmes Tempo und die Protagonisten Molly und Ezra mochte ich beide sehr, besonders bei ihren Schlagabtauschen miteinander, über die musste ich oft schmunzeln. Die Chemie zwischen ihnen war direkt da und man merkte schnell, dass sie zusammen passen, weil sie sehr unterschiedlich sind und sich gegenseitig gut ausgleichen können. Auch wurde ein ernsteres Thema angesprochen. (Ausführliche Rezension findet ihr hier auf dem Blog)

13. Catching Beauty. Du bedeutest meinen Tod (J. S. Wonda): 4,25/5⭐️

Auch der Abschluss dieser Trilogie war absolut fesselnd und machte süchtig. Es wurde vieles komplizierter, aber auch vieles aufgeklärt, vor allem in Bezug auf den Menschenhandel. Wieder gab es starke Freundschaftsszenen, auch wenn die Freundschaft zwischen C, Wres und Ly und auch Amber unkonventionell ist.

14. Bossy Nights (Meghan Quinn & Sara Ney)*: 4,25/5⭐️ (eBook)

Dieses Buch zeichnet sich durch Humor und die sympathischen, aber gegensätzlichen Protagonisten Peyton und Rome. Dabei fand ich ihren klugen Schlagabtausch toll und auch die Grundidee fand ich sehr interessant. Die Geschichte kam auch mit wenig Drama aus. (Ausführliche Rezension findet ihr hier auf dem Blog)

15. Das gestohlene Herz der Andernwelt (Sandra Regnier): 4,25/5⭐️

Mit diesem Buch endet die Geschichte rund um Elfen und die Andernwelt, die mit der Pan-Trilogie begann. Es war für mich ein bisschen eine Zurück-nach-Hause-Gefühl. Die Spannung wurde schön aufgebaut und es kam auch zu traurigen Momenten rund um den besten Freund George der Protagonistin. Nur das Thema Drachen wurde mir etwas zu einseitig behandelt, vor allem im Vergleich zum dritten Band der Pan-Reihe. Schöner Abschluss

16. Golden Dynasty. Stärker als Begehren (Jennifer L. Armentrout): 4,5/5⭐️

Das Buch ist spannend und mit den Überraschungen am Ende habe ich nicht gerechnet. Endlich konnte man hinter Devlins Fassade schauen, wodurch er sympathischer wurde als in den beiden Bänden vorher, und die Protagonistin Rosie mochte ich direkt. Insgesamt ist die Familiengeschichte der deVincents sehr schlüssig. Toller Abschluss

17. Cinder & Ella (Kelly Oram): 4,75/5⭐️

Es ist ein gefühlvolles modernes Märchen mit besonderen Protagonisten, insbesondere Ella. Ich fühlte oft mit Ella mit und ich freute mich für sie, als sie endlich neue Freundschaften schließen konnte. Am meisten gefiel mir, dass sich Cinder und Ella zuerst in den Charakter des anderen verliebt haben, weil sie sich ja zunächst online kennen. (Ausführliche Rezension findet ihr hier auf dem Blog)

18. Harry Potter and the Prisoner of Azkaban (J. K. Rowling) 🇬🇧: 5+/5⭐️ (Reread)

Es ist einfach Harry Potter. Im dritten Band mag ich besonders die Spannung rund um Sirius, die Karte des Rumtreibers, Lupin als Lehrer für Verteidigung gegen die Dunklen Künste, dass man mehr über Harrys Eltern und deren Tod erfährt und die neuen Schulfächer von Harry und Co.

19. The Burning Shadow (Jennifer L. Armentrout) 🇬🇧: 5+/5⭐️

Dieses Buch ist mein Monatshighlight und auch eines meiner Jahreshighlights. Es ist einfach durchgehend spannend und überhaupt nicht vorhersehbar. Vieles verändert sich, aber man lernt auch die Charaktere besser kennen. Luc und Evie sind tolle Protagonisten und ich genoss das Wiedersehen mit Katy, Daemon und Co. Am Ende wartet dann ein wirklich fieser Cliffhanger und will eigentlich sofort wissen, wie es weitergeht. Aber nun heißt es, abwarten.

20. Nichts weniger als ein Wunder (Markus Zusak)*: ohne ⭐️-Bewertung

Es ist einfach eine außergewöhnliche Geschichte mit dem besonderen Schreibstil des Autors. Man erfährt die komplette und komplexe Familiengeschichte der Dunbars und besonders das letzte Drittel konnte mich sehr berühren. (Ausführliche Rezension findet ihr hier auf dem Blog)

Gehörte Hörbücher

1. When It‘s Real (Erin Watt): 4,25/5⭐️

Eine wirklich schöne Liebesgeschichte mit sympathischen Protagonistin. Sie wird abwechselnd von Dagmar Bittner und Bastian Korff gelesen.

2. Meine Hand in Deiner (Marie Force): 4,25/5⭐️

Band 9 der Green Mountain Reihe finde toll und gehört neben Band 1 und Band 2 zu meinen Favoriten. Generell verläuft die Geschichte eher atypisch für das Genre Romance. Die Sprecherin Christiane Marx spricht abwechselnd aus der Sicht der Protagonistin Wade und Mia.

3. Die 11 Gezeichneten. Das erste Buch der Sterne (Rose Snow): 4,5/5⭐️

4. Die 11 Gezeichneten. Das zweite Buch der Sterne (Rose Snow): 4,75/5⭐️

5. Die 11 Gezeichneten. Das dritte Buch der Sterne (Rose Snow): 4,25/5⭐️

Es ist eine wirklich schöne Young Adult Fantasy Trilogie, die toll von Yara Blümel gelesen wird. Ich mag die Protagonistin Stella gerne und sie entwickelt sich im Laufe der Geschichte auch immer weiter, ebenso wie die anderen Charakteren. Mir wurde nie langweilig.

*Rezensionsexemplar