Rezension „Threesome. Wo die Liebe hinfällt“

Klappentext:

Einen Neustart an der Universität von Berkeley fernab ihres kontrollsüchtigen Vaters zu wagen, ist die beste Entscheidung, die Kristin getroffen hat. Auch wenn dadurch die Beziehung mit Liam auf eine harte Probe gestellt wird, blüht sie in der Studentenstadt auf. Erst recht, als sie Joshua und Daniel kennenlernt. Die beiden attraktiven Männer schlagen ihr ein besonderes Abenteuer zu dritt vor – nicht ahnend, dass diese heiße Nacht ihrer aller Leben völlig auf den Kopf stellen wird …

Meine Meinung:

Das Cover ist okay, denn es entspricht nicht unbedingt meinem Geschmack, aber ist passend zum Genre und auch der Handlung. Außerdem finde ich es viel besser als das ursprüngliche Cover, denn der Roman ist schon einmal im Jahr 2015 erschienen. Beim Lesen spürte ich auch stark, dass es ein früheres Werk der Autorin ist, was man vielleicht auch im Hinterkopf haben sollte.

Der Einstieg in die Geschichte begann zügig mit der Ankunft der Protagonistin Kristin an der Berkeley Universität. Dabei war ihre Freude über den Neuanfang gut spürbar und für mich sehr nachvollziehbar, da sie sich in ihrem Heimatdorf und insbesondere ihrem Vater erdrückt fühlte. Aber ich habe sie auch sehr bewundert für ihre Abenteuerlust und ihren Mut, sich nicht von ihrem Weg abbringen zu lassen. Ihr problematisches familiäres Verhältnis belastet sie natürlich trotzdem sehr und konnte man bei mir die meisten Emotionen weggehen. Es gab da auch einige Entwicklungen im Laufe der Geschichte, die mir gut gefielen. In anderen Punkten hingegen konnte ich Kristin und ihre Handlungen nicht so ganz nachvollziehen. Vor allem ihrem Ex-Freund gegenüber hat sie sich ein paar Mal unfair und überzogen verhalten, er tat mir auch etwas Leid. Außerdem fand ich es sehr schade, dass ihr Collegealltag und ihr Verhältnis mit ihrer Mitbewohnerin nicht wirklich in die Geschichte miteinbezogen wurde.

Die Romance steht hier eindeutig im Fokus und Kristin trifft gleich auf zwei Männer, nämlich die besten Freunde Joshua und David, die ihr auch ein heißes Erlebnis zu dritt anbieten. Ich war sehr erfreut, dass in dieser Geschichte die beiden Männer voneinander wissen, und sehr gespannt, wie sich die Dreierkonstellation entwickeln wird. Allerdings möchte ich anmerken, dass es viel weniger um die drei zusammen geht, denn es schnell der Fokus auf Kristin und ein Mann. Ich hätte mir mehr Spannung zwischen den dreien gewünscht, weil die gemeinsamen Szenen, bei mir am meisten Kribbeln hervorgerufen haben. Trotzdem hat sich in meinen Augen das richtige Paar zusammen gefunden. Kristin und ihr Auserwählter fühlen sich sehr zueinander hingezogen und vergessen in der Gegenwart des jeweils anderen alles um sich herum. Ich hatte Spaß mit ihnen, aber wie allgemein im Buch fehlte mir die Tiefe. Für mich fühlte sich alles in Bezug auf die Liebesgeschichte wie eine lockere Affäre an, aber nicht wie der Beginn einer ernsthaften Beziehung. Ich habe den Charakteren ihre Gefühle einfach nicht abgekauft, da ich sie nicht spüren konnte. Dazu kam die Tatsache, dass ich neben ihren Gefühlen auch einige ihrer Handlungen nicht nachvollziehbar fand. Deshalb war ich häufiger beim Lesen verwirrt oder habe die Augen verdrehen müssen.

Ein wichtiger Punkt der Geschichte, die ich nicht verstand, war die scheinbar enge Freundschaft zwischen Joshua und David. Auf mich wirkten sie überhaupt nicht wie beste Freunde oder überhaupt als Freunde. Ich weiß nur, dass die Geschäftspartner sind und den gleichen Frauengeschmack haben, aber es gibt keine wirklich freundschaftlichen Momente zwischen ihnen. Mir fehlte zum Beispiel Hintergrundwissen zu den Männern, wodurch sie mir viel zu blass und eindimensional blieben. Dabei war mir Joshua etwas sympathischer, weil er stets ehrlich ist und andere Menschen unterstützt. Mit David hatte ich mehr Probleme, weil er sich häufig etwas übergriffig verhalten hat. Es gab dann zum Schluss eine überraschende Wendung in Bezug auf ihn, die einiges erklärt. Doch es rechtfertigt es nicht alles und die genaue Erklärung erschien mir auch nicht komplett schlüssig.

Alles in allem war für mich die Geschichte viel zu kurz, sodass sich ineinander Augen keine Gefühle oder Verbindungen zu den Charakteren entwickeln konnten. Es gab viel Potential, dass leider nicht ausgeschöpft wurde, da alles sehr oberflächlich wurde. Trotz aller Kritik muss ich aber sagen, dass sich das Buch locker und zügig lesen lässt. Daher habe ich es auch fast einem Stück gelesen. Bei den neueren Werken von Sarah Saxx aber kann mich der Schreibstil noch mehr überzeugen, weil er Emotionen und das erotische Knistern besser übermitteln kann.

Fazit: 2,5/5⭐️

Die späteren Werke der Autorin mag ich viel lieber.

*Rezensionsexemplar

Lesemonat Februar 2022

Ich habe im Februar 16 Bücher gelesen und eines abgebrochen. Insgesamt war der Lesemonat weniger erfolgreich als im Januar

Abgebrochenes Buch:

•📱Schattenthron. Erbin der Dunkelheit* (1) – Beril Kehribar

Die Abbruchsrezension kommt noch…

Gelesene Bücher:

1. Like Fire We Burn* (2) – Ayla Dade: 3⭐️

Meine ausführliche Rezension ist bereits online.

2.📱Dare to Stay* (3) – April Dawson: 3,5⭐️

Rezension folgt…

3.📱Secrets of a Small Town Girl* (7) – Piper Rayne: 3,5⭐️

Rezension folgt…

4.📱Turnabout 🇬🇧 (9) – Laurel Greer: 3,5⭐️

5. Herzklopfen in Virgin River* (10) – Robyn Carr: 3,5⭐️

Rezension schon auf dem Blog

6.📱Idol. Gib mir alles von dir* (4) – Kristen Callihan: 4⭐️

Rezension folgt…

7.📱Can‘t Stop the Feeling* – Vi Keeland & Penelope Ward: 4⭐️

Schaut gerne bei meiner Rezension vorbei.

8. Der Fluch der Sieben Seelen (1) – Adalyn Grace: 4⭐️

9.📱Fake It ‘Till You Break It 🇬🇧 – Meagan Brandy: 4⭐️

10. Und ich leuchte mit den Wolken (1) – Sophie Bichon: 4⭐️

11. A Shadow in the Ember 🇬🇧 (1) – Jennifer L. Armentrout: 4⭐️

12. Ein Augenblick für immer. Das erste Buch der Lügenwahrheiten (1) – Rose Snow: 4⭐️

13. Ein Augenblick für immer. Das zweite Buch der Lügenwahrheiten (2) – Rose Snow: 4,25⭐️

14.📱The Wall of Winnipeg and Me 🇬🇧 – Mariana Zapata: 4,25⭐️

15. Blue Seoul Nights* (1) – Kara Atkin: 4,5⭐️

Meine ausführliche Meinung ist bereits auf dem Blog verfügbar.

16.📱Only a Monster* 🇬🇧 (1) – Vanessa Len: 4,5⭐️

Meine englischsprachige Rezension ist online.

*Rezensionsexemplar

Rezension „Can‘t stop the Feeling“

Klappentext:

Wenn aus den Flitterwochen ein Roadtrip wird – mit einem anderen Mann!

Zwei Tage. Länger hält Hazel das, was nach der abgesagten Hochzeit eigentlich ihre Flitterwochen sein sollten, nicht aus. Kurz entschlossen verlässt sie das Luxusresort in einem Skiort in Colorado und will nur noch zurück nach New York. Allerdings macht ihr ein Schneesturm einen Strich durch die Rechnung und sie kann weder einen Rückflug noch ein neues Hotelzimmer ergattern. Zum Glück meint das Schicksal es aber gut mit ihr, denn sie trifft auf Matteo, und gemeinsam können sie sich mithilfe einer kleinen Täuschung eine Unterkunft sichern. Doch was nur eine Nacht sein sollte, wird schnell zu einem aufregenden Roadtrip mit ungeahnten Folgen …

Meine Meinung:

Ich finde die Cover vom Paperback als auch vom eBook ganz okay, aber sie stechen nicht besonders hervor. Trotzdem versprühen beide etwas Urlaubsfeeling, das auch die erste Hälfte der Geschichte dominiert.

Man lernt Hazel auf ihrer „Hochzeitsreise“ kennen, die sie alleine beschreitet, nachdem ihr Verlobter plötzlich die Hochzeit abgesagt hat. Ich konnte sie gut verstehen, dass sie trotz allem die Reise angetreten ist, da sie sich darauf gefreut hatte und erst einmal ein paar Kilometer zwischen sich und ihren Ex bringen wollte. Mit ihrer Spontanität und ihrer Leidenschaft, wie zum Beispiel für die Fotografie, hat sie mir imponiert. Ich finde es interessant, dass sie sowohl Freiheitsliebe als auch die Sehnsucht nach Stabilität in sich trägt. Wie Hazel habe ich auch Matteo ins Herz geschlossen. Zunächst ist er sehr verschlossen aufgrund früherer Erfahrungen, aber öffnet sich doch dann schnell Hazel. Ich fand es erfrischend, dass er seine Vergangenheit nicht verheimlicht, sondern offen mit Hazel spricht, sodass sowohl sie als auch der Leser ihn besser verstehen kann. Auch Matteo ist künstlerisch begabt, wobei es bei ihm im musikalischen Bereich ist. Ansonsten mochte ich an ihm sehr, dass er niemanden bedrängt. Stattdessen lässt er anderen Zeit, selbst wenn es sein eigenes Herz bricht. Insgesamt ist sehr reflektiert, auch beim Verhalten von sich selbst und seinen Mitmenschen.

Das Autorinnenduo ist bekannt dafür, die Protagonisten in urkomische Situationen aufeinander treffen zu lassen. In diesem Fall lernen sich Hazel und Matteo kennen, als sie sich aus verschiedenen Gegebenheiten als ein Geschwisterpaar ausgeben, um ein Zimmer in einem eigentlich ausgebuchten Hotel zu ergattern. Die erste Hälfte der Geschichte begleiten wir dann die beiden an ihren Tagen in diesem Hotel und auf ihrer spontanen gemeinsamen Reise, die sie danach antreten. Ich fand dies alles sehr interessant, da Hazel und Matteo sich in einer außergewöhnlichen Ausnahmesituation kennen lernen und somit andere Seiten voneinander sehen als andere. Zwischen den beiden spürte ich von Anfang eine Verbundenheit und sie sind sehr ehrlich zueinander, obwohl sie sich nicht ihre wahren Namen, aber dafür ihren wahren Charakter und ihre Geheimnisse offenbaren. Ich hatte mit ihnen auf ihrem Roadtrip viel Spaß, da auch die Lebensgeister von Hazel und Matteo richtig erweckt wurden. Es gab viel Abwechslung und ganz besonders konnte mich die Entwicklung der Romance zwischen ihnen überzeugen. Die Gefühle entstehen und steigern sich nach und nach, sodass ich als Leserin mitfiebern konnte. Außerdem überstürzen die beiden nichts, sondern reflektieren ganz genau ihre Situationen, wie zum Beispiel Hazels erst kürzlich gescheiterte Beziehung.

In der zweiten Hälfte bekommt die Geschichte einen etwas anderen Ton, was auch an der Situation liegt, in der sich Hazel und Matteo dann befinden. Leider musste ich sagen, dass mir das Buch ab da auch etwas weniger gefallen hat. In meinen Augen hat sich Hazel manchmal etwas widersprüchlich verhalten und die Nebenfiguren, die in Erscheinung treten, konnten mich auch nicht so überzeugen. Entweder waren sie unsympathisch oder blieben komplett blass, sodass man sie auch weglassen könnte. Trotzdem war ich immer noch ein Fan von Hazel und Matteo als Paar, denn sie unterstützen und inspirieren sich gegenseitig.

Insgesamt kann ich das Buch weiter empfehlen, wenn man Lust auf Reisestimmung, amüsante Szenen und eine schöne Annäherung zwischen den Protagonisten hat. Wie gewohnt vom Autorinnenduo Vi Keeland und Penelope Ward ist der Schreibstil locker-leicht und flüssig zu lesen. Mir gefiel wieder die Kombi aus Humor und Ernsthaftigkeit. Am Ende fehlte die typische Menge an Kitsch nicht.

Fazit: 4/5⭐️

Der Anfang war süß, lustig und abenteuerlich, ab der Hälfte etwas abgeflacht

*Rezensionsexemplar

Review „Only a Monster“

This review is only in English because the title is only available in English.

Synopsis:

In every story there is a hero and a monster.

It should have been the perfect summer. Sent to stay with her late mother’s eccentric family in London, sixteen-year-old Joan is determined to enjoy herself. She loves her nerdy job at the historic Holland House, and when her super cute co-worker Nick asks her on a date, it feels like everything is falling into place.

Then a Good Samaritan attempt gone wrong sends Joan spinning through time, and her life quickly begins to unravel.
Her family aren’t just eccentric: they’re monsters, with terrifying, hidden powers.And Nick isn’t just a cute boy: he’s a legendary monster slayer, who will do anything to bring them down.

As she battles Nick, Joan is forced to work with the beautiful and ruthless Aaron Oliver, heir to a monster family that hates her own. She’ll have to embrace her own monstrousness if she is to save herself, and her family. Because in this story . . .

. . . she is not the hero.

Dive deep into the world of Only a Monster, where the line between monster and hero is razor thin: hidden worlds dwell in the shadows, beautiful monsters with untold powers walk among humans, and secrets are the most powerful weapon of all.

My opinion:

I really like the UK cover because it‘s dark like story and you can see a medaillon playing a important role in the book.

You read the whole story from Joan‘s Point of view. She is a great protagonist because she’s brave and quickly managed to cope with her new situation. I admire her for boldness to ask question even when she fears the answer or nobody wants to answer. She loves her family fiercely for whom she would do anything despite her moral compass. I have a weakness for morally grey characters like Joan becomes.

The secondary characters are all very interesting because nobody is perfect. Everyone has strengths and weaknesses and in this story monsters aren‘t always the bad guys while the hero maybe isn’t the hero. I love to follow characters being not the typical heroes.

I was very intrigued from the start because the story starts very fast and there was no boring moments. Joan learns about her family‘s secrets at the beginning and the readers are thrown into the world of monsters which is very interesting and exceptional. I‘m a big fan of time travels become a big part of the story. Many other unexpected events also happen, so it is always exciting and I couldn‘t stop to read the book. I don‘t want to tell more about the story because it would take the tension.

Vanessa Len has a very fascinating writing style. Therefore the story is easy and quick to read. My native language isn‘t English but I understand everything.

The ending is satisfied for the moment but there are open questions for the following parts. So I am very excited for them because I really love the characters and want to spend more time with them. I believe there still is a lot more potential for character developments and a love story.

Conclusion: 4,5/5⭐️

A fast-pacing story with morally grey characters

*review copy

Neuerscheinungen März 2022

Ich möchte nun auf dem Blog auch einige Neuerscheinungen vorstellen, die mich interessieren. Dabei kann ich nicht garantieren, dass sich die Erscheinungsdaten nicht ändern.

Deutschsprachige Neuerscheinungen:

1.3. „Der verbotene Wunsch

  • Autorin: Stefanie Hasse
  • Verlag: Droemer Knaur
  • Genre: High Fantasy
  • Reihe: Die vier Göttergaben, Band 1

17.3. „Right Now

  • Autorin: Anne Pätzold
  • Verlag: Lyx
  • Genre: New Adult Romance
  • Reihe: On Ice, Band 2

17.3. „Worlds Collide

  • Autorin: Annabelle Stehl
  • Verlag: Lyx
  • Genre: New Adult Romance
  • Reihe: Worlds, Band 1

17.3. „High Hopes

  • Autorin: Ava Reed
  • Verlag: Lyx
  • Genre: Romance
  • Reihe: Whitestone Hospital, Band 2

22.3. „A History of Us. Nur drei kleine Worte

  • Autorin: Jen DeLuca
  • Verlag: Kyss
  • Genre: Romance
  • Reihe: A History of Us, Band 3

25.3. „The Brooklyn Years. Wenn wir es wagen

  • Autorin: Sarina Bowen
  • Verlag: Lyx
  • Genre: Romance
  • Reihe: The Brooklyn Years, Band 5

25.3. „We Don‘t Lie Anymore

  • Autorin: Julie Johnson
  • Verlag: Lyx
  • Genre: New Adult Romance
  • Reihe: We Don‘t, Band 2

31.3. „A Whisper of Stars. Verraten“

  • Autorin: Tami Fischer
  • Verlag: Piper
  • Genre: Young Adult Fantasy
  • Reihe: A Whisper of Stars, Band 2

31.3. „A Reason to Hope

  • Autorin: Jennifer Benkau
  • Verlag: Ravensburger
  • Genre: New Adult Romance
  • Reihe: Liverpool, Band 2

Englischsprachige Neuerscheinungen

1.3. „Gallant

  • Autorin: V. E. Schwab
  • Genre: Mystery
  • Einzelband

15.3. „War of Two Queens“ Jennifer L. Arme

  • Autorin: Jennifer L. Armentrout
  • Verlag: Selfpublishing
  • Genre: New Adult Fantasy
  • Reihe: Blood and Ash, Band 4

Rezension „Herzklopfen in Virgin River“

Klappentext:

Erin braucht nicht nur eine Pause von ihrem hektischen Alltag als Anwältin, sondern dringend einen Tapetenwechsel. Seit ihre jüngeren Geschwister, um die sie sich gekümmert hat, flügge geworden sind und das Nest verlassen haben, steht Erin vor der Frage, wie es weitergehen soll, welche Wünsche und Träume sie sich nun erfüllen möchte. Sie beschließt, den Sommer in dem beschaulichen Virgin River zu verbringen, um wieder zu sich selbst zu finden. Doch an Herzklopfen und Schmetterlinge im Bauch denkt sie dabei auf keinen Fall – bis sie Aiden kennenlernt. Auch er steht an einem Scheideweg in seinem Leben. Können sie den Weg gemeinsam gehen und die große Liebe erleben?

Wichtigsten Charaktere:

  • Aiden Sheridan: Gynäkologe, der in Virgin River im Urlaub ist
  • Erin Foley: Anwältin, ebenfalls dort im Urlaub
  • Luke & Shelby: Aidens Bruder und dessen schwangere Frau
  • Art: gutmütiger Mann mit Down-Syndrom, um den sich Luke kümmert
  • Maureen & George: Aidens und Luke’s Mutter und deren neuer Lebensgefährte
  • Jack & Mel: Ehepaar, das in Virgin River lebt

Meine Meinung:

Ich liebe ja allgemein die Cover dieser Reihe und bin dementsprechend froh, dass die Neuauflage im neuen Gewand verpackt wurde. Nur den aufgedruckte Netflix-Aufkleber könnte man weglassen, aber ansonsten hat mir das Cover von diesem Band viel Lust auf den Frühling/Sommer gemacht.

Wie man es bereits aus dieser Reihe kennt, liest man die Geschichte aus mehreren Perspektiven. Ich persönlich komme ich aber nicht durcheinander und trotz der Erzählerperspektive fühle ich mich den Charakteren nah. Die Autorin schafft es, ihre Figuren vielschichtig und authentisch aufzubauen. Besonders toll beschreibt sie die ländliche Umgebung von Virgin River und das Gemeinschaftsgefühl der Bewohner, was auch im 10. Teil eines meiner Highlights war. Dabei steht hier dieses Mal vor allem die Familienbande der Sheridan’s und Foleys im Vordergrund.

Das Hauptpärchen sind Aiden und Erin, deren erstes Treffen sehr amüsant war und keine zukünftige Romance vermuten lässt. Erin hält Aiden nämlich erst für einen Landstreicher und er sie für sehr arrogant. Umso gespannter war ich, wie die beiden sich näher kommen werden. Der Anfang hat mich dann auch echt begeistert, auch weil man die beiden besser kennen lernt. Erin ist eine starke Frau, die seit ihrem elften Lebensjahr ihre beiden Geschwister quasi erziehen muss. Dafür bewundere ich sie, vor allem da sie sich nie beschweren würde. Sie braucht auch niemanden, sondern steht ganz sicher auf eigenen Beinen, aber ich habe mir auch für sie gewünscht, dass sie sich nun auf ihr eigenes Leben konzentriert und es in vollen Zügen auskostet. Dahingegen macht sie eine sehr schöne Entwicklung durch. Auch Aiden ist ein familienverbundener Mensch, der ein tolles Verhältnis zu seiner Mutter und vier Brüdern hat. Im Gegensatz zu Erin konnte er aber immer seinen eigenen Weg gehen und weiß inzwischen ganz genau, was er will. Er sehnt sich danach, sesshaft zu werden, weshalb er auch aus dem Militärdienst scheidet, was seine Brüder nicht nachvollziehen können. So landen er und Erin beide in Virgin River, um dort Urlaub zu machen. Nach den ersten Missverständnissen verbringen sie viel Zeit mit verschiedenen Tätigkeiten an frischer Luft zusammen, wobei sie sich viel unterhalten und sich näher kommen. Ich war sehr froh, dass sie schnell bereit waren, dem anderen eine zweite Chance zu geben und sich nicht auf ihre Vorurteile versteiften. Allerdings muss ich sagen, dass der Wechsel von „wir fanden uns doch ganz nett und es gibt da eine gewisse Anziehung“ hin zu „es ist die große Liebe des Lebens“ viel zu schnell ging. Ich fand dies sehr schade, weil ich es nicht wirklich nachvollziehen kann, obwohl die Chemie zwischen ihnen für mich stimmte und mir die beiden mir als Paar wirklich gut gefallen. Aber so fand ich irgendwann alle Handlungen drumherum spannender als diese zentrale Liebesgeschichte. Dann kam plötzlich doch wieder Spannung auf, wobei das Drama da von außen kam. Es war mir teilweise etwas zu over the top, aber doch war ich erleichtert, dass Aiden und Erin nicht wieder eine komplette Wandlung durchmachen.

Während für mich bei der zentralen Liebesgeschichte noch viel Luft nach oben gewesen wäre, konnten mich die Nebenhandlungen umso mehr überzeugen. Das Paar Mel und Jack begleitet man seit Band 1 und ich finde es interessant auch mal eine langjährige Beziehung und deren Herausforderungen zu begleiten. Die beiden sind mir über die Reihe hinweg ans Herz gewachsen, wodurch ich mit beiden sehr mitgelitten habe. Mel und Jack sind herzensgut, aber haben auch mit Problemen zu kämpfen. Dabei agieren sie sehr realistisch und in gewissen Maße kann man beide Seiten stets verstehen.

Mein Lieblingscharakter in der Reihe ist inzwischen allerdings Art, der in diesem Band nun eine alte Freundin wieder trifft. Diese beiden sind einfach nur niedlich zusammen und komplett unschuldig. Da sie beide Menschen mit geistiger Behinderung sind, brauchen sie bestimmte Hilfe und Zuwendung. Mit diesem Thema geht die Autorin sehr respektvoll um und man lernt auch einiges dazu. Art, Luke und Shelby sind auf jeden Fall eine außergewöhnliche Familie. Aber auch das ältere Pärchen Maureen und George darf man wieder begleiten.

Insgesamt hatte ich auch mit Band 10 schöne Lesestunde. In Virgin River fühle ich mich einfach pudelwohl, weil es sich für mich inzwischen wie eine reale Stadt anfühlt. Beim Lesen habe ich das Gefühl, dass ein Film vor meinen Augen abläuft, wodurch ich komplett im Buch abtauchen kann. Zu der Reihe sollte man aber sagen, dass man mehr Spaß mit den Bänden hat, wenn man sie in der richtigen Reihenfolge liest, auch wenn immer ein anderes Paar im Fokus steht.

Fazit: 3,5/5⭐️

Buch zum Wohlfühlen, nur die zentrale Romance war mir zu überstürzt

*Rezensionsexemplar

Rezension „Blue Seoul Nights“

Klappentext:

Ich hatte fast vergessen, wie es sich anfühlt zu leben. Aber hier mit ihm begann ich mich langsam wieder daran zu erinnern.

Nach dem Tod ihres Vaters hält Jade nichts mehr in London. Sie nimmt einen Job als Englischlehrerin an einer Grundschule in Seoul an, um ihr altes Leben hinter sich zu lassen und sich das erste Mal seit langer Zeit wieder ihren eigenen Träumen zu widmen. Jade schwört sich, ihr Glück nie mehr von jemand anderem abhängig zu machen. Doch dieser Plan gerät gehörig ins Wanken, als sie gleich an einem der ersten Tage in Südkorea den attraktiven Hyun-Joon kennenlernt …

Meine Meinung:

Das Cover ist sehr schlicht, da eigentlich nur zwei gezeichnete Figuren, die eine Schnur zu verbinden scheint, zusehen sind. Aber dadurch spricht es mich sehr an und diese Art von den Figuren auf den Covern finde ich ansprechender als echte Menschen, weil es so nicht die Vorstellungskraft des Lesers beeinträchtigt.

Aber noch wichtiger ist natürlich das Innere der Bücher, was mich noch mehr begeistern konnte und vom tollen Schreibstil von Kara Atkin getragen wird. Sie schreibt poetisch, aber noch so, dass die Gedanken und Gespräche der Charaktere realistisch bleiben, und insgesamt sehr eindringlich, sodass ich mit der Protagonistin sehr mitgefühlt habe. Gleichzeitig lässt sich der Roman flüssig lesen.

Man bekommt die ganze Geschichte aus Jades Perspektive erzählt, die nach dem Tod ihres Vaters, der jahrelang gegen den Krebs gekämpft hat, nach Seoul geht, um Englisch zu unterrichten. Man merkt direkt am Anfang, wie sehr sie noch mit ihrer Trauer zu kämpfen hat und noch Zeit brauchen wird, um wirklich alles zu verarbeiten. Im Laufe des Buches macht der Gedanke an ihren Vater sie immer wieder traurig, was ich gut nachvollziehen kann und immer wieder für emotionale Momente sorgt. Aber es hat mich auch gefreut, wie sie in der neuen Umgebung wieder aufblühen kann und tolle Leute kennen lernt, mit denen sie viel Spaß haben kann. Generell schafft es Jade schnell, sich in Seoul und mit der dort etwas anderen Kultur zurecht zu finden, wofür ich sie sehr bewundere. Insgesamt ist sie sehr offen und zuverlässig, wenn andere ihre Hilfe brauchen. Man lernt dann auch ihre künstlerische Ader kennten, der sie sich aufgrund der langen Erkrankung ihres Vaters lange verschlossen hat. Ihre Leidenschaft fürs Malen konnte ich beim Lesen stets stark spüren, denn es ist ein großer Teil von Jades Persönlichkeit.

Eine gewisse Zeit des Buches spielt die Romance keine Rolle, sondern nur Jades ganz persönliches Einleben in Seoul, da man den Love Interest Hyun-Joon auch erst nach knapp 100 Seiten zum ersten Mal trifft. Aber als er dann Teil der Geschichte wurde, hat er mein Herz, genauso wie das von Jade, im Sturm erobert. Er ist ein herzensguter Mensch, der sich stets für andere aufopfern würde, ohne sich je darüber zu beschweren. Dadurch schafft er es, dass seine Mitmenschen sich in seiner Gegenwart wohl fühlen und besonders im Umgang mit Jade ist er toll. Auf jeden Fall hat er Bookboyfriend-Potential, der zu Beginn vielleicht etwas zu perfekt erscheint, aber dann auf seine Schwächen und Macken zeigt, die ihn menschlicher und authentischer machen. Zum Beispiel kann er sehr stur sein.

Vom ersten Augenblick an, als sich Jade und Hyun-Joon begegnen, finden sie sich sehr sympathisch und fühlen sich auch zueinander angezogen, ohne dass der sexuelle Aspekt je im Vordergrund steht. Sie wollen sich einfach gerne kennen lernen und verbringen ganz ungezwungen Zeit miteinander, wobei die Schmetterlinge im Bauch immer mehr werden. Es gibt kein komplizierter Hin und Her, sondern beide wissen ganz genau, dass sie den jeweils anderen toll finden. Vielleicht könnte man sagen, dass es etwas schnell zwischen ihnen vonstattengeht, aber für mich passte es zwischen Jade und Hyun-Joon einfach und am Anfang hat man eben die rosarote Brille auf. Im Laufe ihrer Beziehung wird es dann auch etwas komplizierter, aber es wird nichts künstlich aufgebauscht und es kommt zu keinem unnötigen Drama. Stattdessen stellen sich ihnen realistische Probleme in den Weg, bei denen ich die Sichtweisen von beiden Charakteren nachvollziehen kann. Ich habe sehr mit ihnen mitgelitten und möchte einfach, dass sie ihr Happy End bekommen, mit dem beide glücklich sind.

Doch nicht nur Jade und Hyun-Joon konnten mich überzeugen, sondern auch die Nebenfiguren. Jades neue Freunde in Seoul nehmen sie direkt freundlich in ihre Mitte auf und es gab schöne Momente, wo ich mich am liebsten zu ihnen gesetzt hätte. Umso trauriger fand ich, dass Jades bester Freund Chris, mit dem sie seit Jahren durch dick und dünn geht, zwischendurch vergessen wurde und die beiden relativ wenig Kontakt zueinander haben. Mein liebster Charakter wurde dann ein Familienmitglied von Hyun-Joon, der mein Herz wirklich berührt hat. Ich muss sagen, dass die Bindung innerhalb dieser Familie sehr eng ist.

Ein richtiges Highlight in diesem Buch war für mich das Setting Seoul, da ich noch kein Buch gelesen habe, dass dort spielt. Mit der südkoreanischen Kultur kenne ich mich jetzt nicht so aus, weshalb ich es gefeiert habe, dass Kara Atkin immer wieder Informationen über die Kultur, die Sprache, die Gesellschaft oder auch das Essen eingestreut hatte. Dabei geht sie sowohl auf die Vor- als auch die Nachteile ein. Ein Glossar am Ende hätte es noch perfekt abgerundet.

Das Buch hat mir insgesamt sehr gut gefallen, weil es ein gelungener Mix aus ernsthaften und lockeren Momenten ist. Die Spannung kam dann auf, als es drohte, langweilig zu werden, und am Ende habe ich tausend Frage für den zweiten und finalen Band, in dem wir Jade und Hyun-Joon weiter begleiten wird. Der Cliffhanger ist echt fies, sodass ich den Juli nun herbei sehne.

Fazit: 4,5/5⭐️

Eine authentische Liebesgeschichte in einem besonderen und atmosphärischen Setting

Rezension „Like Fire We Burn“

Klappentext:

Auf dem Eis ist er zuhause. Kann er ihr Herz zum Schmelzen bringen? Die große New-Adult-Winterreihe geht weiter!

Zwei Jahre und zweitausend Meilen Abstand zwischen ihnen waren nicht genug. Als Aria nach Aspen zurückkehrt, um das Bed & Breakfast ihrer kranken Mutter zu leiten, rechnet sie nicht mit der Wucht ihrer wieder aufflammenden Gefühle: Noch immer empfindet sie etwas für Wyatt, den charismatischen Eishockeyspieler, der sie damals so tief verletzt hat. Sie hat sich jedoch geschworen, ihm nicht mehr zu nahe zu kommen – was sich als unmöglich erweist, denn Wyatt muss notgedrungen ins B&B einziehen. Aria schöpft Hoffnung, als sie endlich jemand Neuen kennenlernt – und macht Wyatt klar, dass sie nur noch als Freunde Zeit verbringen können. Doch bei einem Ausflug ins verschneite Gebirge sprühen die Funken zwischen ihnen und Wyatt scheint sie mit aller Macht überzeugen zu wollen, dass Freundschaft nie genug sein wird …

Meine Rezension:

Das Cover und der Titel passen perfekt zusammen und da man beim Lesen auch das Feuer zwischen den beiden Protagonisten Aria und Wyatt spürt.

Im zweiten Band der Dilogie kehrt man zurück nach Aspen und trifft auf bereits bekannte Charaktere. Ich habe mich sehr auf das Setting gefreut, dass die Autorin winterlich schön beschreibt. Für solche Kleinstädte, wo jeder jeden kennt und somit der Zusammenhalt und das Zusammenspiel der Mitbürger eine Rolle spielt, habe ich generell eine Schwäche. Auch in Teil 2 habe ich mich in Aspen sehr wohl gefühlt und ich musste häufig schmunzeln über gewisse Szene und Bewohner. Ayla Dade schafft es auch hervorragend, die Atmosphäre zu beschreiben. Allgemein mag ich ihren Schreibstil sehr gerne, denn er ist poetisch und sehr einfühlsam, wodurch mir beim Lesen die Gefühle von Aria und Wyatt nah ging.

Man liest abwechselnd aus ihren beiden Sichten, was zu Beginn jedes Kapitels deutlich gekennzeichnet ist. Aria kehrt nach zwei Jahren zurück in ihren Heimatsort Aspen, um ihre an Rheuma erkrankte Mutter zu unterstützen. Ich fand die enge Bindung zwischen Mutter und Tochter sehr schön und bewundernswert von Aria, dass sie nicht zögert, sondern einfach ihrer Mutter beisteht, obwohl ihre Rückkehr aufgrund ihrer zerbrochenen Beziehung mit Wyatt auch mit vielen schmerzvollen Momenten und Erinnerungen verbunden ist. Aber man spürt, dass Aria in Aspen einfach zu Hause ist. Daher mochte ich sie eigentlich auch im Großen und Ganzen, aber in Bezug auf Wyatt handelt sie doch häufig naiv und unverständlich. Sie macht aus kleinen Sachen einen Elefanten und schaut über größere schnell hinweg. Da mochte ich Wyatt um einiges mehr. Er handelt zwar häufig egoistisch und denkt nicht immer über sein Handeln nach, aber er hat sein Herz am richtigen Fleck. Wenn man aus seiner Sicht liest, spürt man seine Verletzlichkeit und nicht aufgearbeitete Emotionen in Bezug auf den Tod seiner Eltern und der Trennung von Aria. Für diese Art an Männern mit harter Schale und weichem Kern habe ich in Büchern immer eine kleine Schwäche. Deshalb war es für mich traurig, dass Wyatt dann eine wirklich dämliche Aktion macht, die sich dann auch lange durch die Geschichte zieht. Damit hat er einige Sympathien wieder verspielt.

Er und Aria kennen sich schon ihr Leben lang und waren auch sechs Jahre lang in einer glücklichen Beziehung, bis Wyatt Aria nach dem Tod seiner Mutter betrügt und sie aus der Stadt flieht. Beide haben einander immer noch nicht vergessen und leiden an der Art ihrer Trennung. Wenn sie aufeinander treffen, spürt man ihre alten Gefühle, die noch sehr präsent sind, und die körperliche Anziehung. Ich habe beiden abgenommen, dass sie einander abgöttisch geliebt haben. Lange Zeit des Buches ist es ein Hin und Her zwischen ihnen, denn die Verletzungen aus der Vergangenheit sitzen tief, aber trotzdem hängen sie aneinander. Auf der einen Seite fand ich es realistisch und authentisch, dass es lange dauert, bis sie einander wirklich wieder annähern können, aber andererseits zieht sich dadurch die Geschichte etwas. Besonders schade fand ich, dass Aria und Wyatt lange keine ehrlichen Gespräche führen können, um die Vergangenheit zu verarbeiten und abschließen zu können. Zum Ende hin wird es besser, aber dann gehen viele Entwicklungen zu schnell und das Drama lag für mich auf den falschen Gesichtspunkten. Ich hätte mir einen Epilog sehr gewünscht.

Allgemein muss ich sagen, dass ich das Ende unrund fand. Es gab viel Potential, das dann in meinen Augen halbherzig abgehandelt. Zum Beispiel fand ich die Beziehung zwischen Wyatt und seiner jüngeren Schwester, für die er die Verantwortung trägt, nachdem ihre beide Elternteile verstorben sind, sehr interessant. Es gab einige Probleme zwischen ihnen, obwohl sie sich viel bedeuten. Doch irgendwie wurde dieser Handlungsstrang nicht zum zufriedenstellenden Abschluss gebracht, ebenso wenig wie Wyatts Sportverletzung. Dafür konnten mich die Freundschaften in diesem Buch überzeugen. Bereits in Band 1 konnte mich die Kombi Wyatt und Knox überzeugen und auch Arias Beziehung zu ihrer besten Freundin Harper war sehr schön. Die Freundschaften beruhren auf Treue, Unterstützung und Ehrlichkeit.

Insgesamt habe ich das Buch schnell weg gelesen, was vor allem am Schreibstil und dem ganzen Setting lag. Die Nebenfiguren sind mir sehr ans Herz wachsen, während ich mich mit den Protagonisten, vor allem Aria, teilweise etwas schwer getan hat. Der Anfang der Geschichte konnte mich überzeugen, ebenso wie der Mittelteil, mit der Ausnahme von einer Aktion Wyatts. Doch zum Ende hin gefielen mir die Entwicklungen immer weniger, sodass ich etwas unzufrieden zurück gelassen wurde. Leider fielen mir immer mehr Schwächen auf.

Fazit: 3/5⭐️

Lässt sich gut und schnell lesen, aber hat einige Schwächen

*Rezensionsexemplar

Lesemonat Januar 2022

Zu Beginn des neuen Jahres habe ich 19 Bücher (inkl. 13 eBooks) und 4 Hörbücher konsumiert.

Gelesene Bücher:

•📱You will be the Death of Me* – Karen M. McManus: 3,5⭐️

Rezension auf dem Blog

•📱Als ob du mich siehst (2) – Michelle Schrenk: 4⭐️

•📱Als ob du mich vermisst (3) – Michelle Schrenk: 4⭐️

•📱Drowning in Stars* (1) – Debra Anastasia: 4⭐️

Rezension auf dem Blog

•📱Keeping Hope* (3) – Anna Savas: 4⭐️

Rezension auf dem Blog

Fighting Hard for Me (3) – Bianca Iosivoni: 4⭐️

•📱Fly into my Soul* (3) – Maren Vivien Haase: 4⭐️

Rezension auf dem Blog

•📱Where the Waves Rise Higher* (2) – Kathinka Engel: 4⭐️

Rezension auf dem Blog

The Gentleman‘s Guide of Vice and Virtue 🇬🇧 (1) – Mackenzie Lee: 4⭐️

The Watchers (3) – John Marrs: 4⭐️

•📱8 Sinne. Band 9 der Gefühle (9) – Rose Snow: 4⭐️

•📱8 Sinne. Band 10 der Gefühle (10) – Rose Snow: 4,25⭐️

•📱Evig Roses. Mut will gelernt sein (7) – Jasmin Romana Welsch: 4,5⭐️

•📱Evig Roses. Auf evig will gelernt sein (8) – Jasmin Romana Welsch: 4⭐️

•📱The Inheritance Games* (1) – Jennifer Lynn Barnes: 4,5⭐️

Rezension auf dem Blog

Blue. Wo immer du mich findest (2) – Nikola Hotel: 4,5⭐️

The Crown of Gilded Bones 🇬🇧 (3) – Jennifer L. Armentrout: 4,5⭐️

•📱Aurora entflammt* (2) – Amie Kaufman & Jay Kristoff: 4,5⭐️

Rezension auf dem Blog

Cassardim. Jenseits der tanzenden Nebel (3) – Julia Dippel: 4,5⭐️

Rezension auf dem Blog

Gehörte Hörbücher:

• 🎧 Shining Stars (3) – Gabriela Santos de Lima: 3,5⭐️

Sprecherin: Carolin Sophie Göbel

• 🎧 Bestickt mit den Tränen des Mondes (2) – Elizabeth Lim: 3,5⭐️

Sprecherin: Yara Blümel

• 🎧 The Gentleman‘s Guide to Getting Lucky 🇬🇧 (1.5) – Mackenzi Lee: 3,5⭐️

Sprecher: Christian Coulson

• 🎧 Let It Be 🇬🇧 (12) – Marie Force: 4⭐️

Sprecherin: Stella Hunter

*Rezensionsexemplar

Rezension „Fly into my Soul“

Klappentext:

Mackenzie und Brody: Sie verkörpert alles, was er hasst, und dennoch kann er sich ihrem Feuer nicht entziehen.

Für die Kooperation mit einer Sportmarke wird die erfolgreiche Tänzerin und Influencerin Mackenzie nach New York geschickt. Den Content für ihre Videos soll sie ausgerechnet im Move District einstudieren – ihrem ehemaligen Tanzstudio, das sie seit einem Eklat nicht mehr betreten hat. Auch ihre alte Clique ist wenig begeistert über das Wiedersehen und gibt Mackenzie keine Chance, ihre Sicht auf die damaligen Vorfälle zu schildern. Nur Brody, der ihr als Videograf für den Job zur Seite gestellt wird, weiß zum Glück von nichts. Denn Mackenzie mag den zurückhaltenden und kreativen Brody auf Anhieb. Allerdings gefällt Mackenzies Management gar nicht, dass die beiden miteinander anbandeln …

Meine Meinung:

Mit Glitzer und Rosa kann man nicht viel falsch machen, deshalb mag ich das Cover sehr gerne, wobei die Farbgebung im Vergleich zu anderen Liebesromanen weniger ins Auge fällt als Band 1 (orange) und 2 (blau).

Nun im finalen dritten Teil steht Mackenzie, die Ex-Freundin von Austin und Dax, den vorherigen männlichen Hauptfiguren, im Mittelpunkt, die kurzzeitig zurück nach New York kehrt. Aufgrund den bisherigen Erzählungen über sie war ich erst skeptisch, aber sie konnte mich dann bereits ab Seite 1 an komplett von sich überzeugen. Mackenzie ist ein offener und liebevoller Mensch, der ihre Familie und Freunde sehr am Herzen liegt. Deshalb tat sie mir Leid, als es mit ihrer alten Freundesclique zu Beginn verkrampft war. Mit diesen verbindet sie auch die Leidenschaft fürs Tanzen, die man durchgehend merkt. Wenn Mackenzie tanzt, kann sie alles andere ausblenden und ist rundum glücklich, was ich beim Lesen selbst gespürt habe. Doch mit dem Influencer-Dasein ist sie immer unzufriedener, vor allem weil ihre Managerin sie immer mehr unter Druck setzt, Kooperationen zu anzunehmen, die gegen ihre Prinzipien sind. Ich fand den ganzen Einblick in das Influencer-Dasein interessant und vielschichtig, denn es werden die guten und die schlechten Seiten thematisiert. Mackenzie schlägt sich richtig gut, denn sie möchte ehrlich gegenüber ihren Followern sein. Ihr beruflicher Werdegang spielt im Buch neben der Romance eine zentrale Rolle, was mir gut gefiel.

Da das komplette Buch aus Mackenzies Sicht erzählt wird, steht sie und ihre Geschichte mehr im Fokus als ihr Love Interest Brody, den man in der Reihe schon als sympathischen Mitbewohner kennen gelernt hat. Zu Beginn ist er allerdings alles andere als freundlich gegenüber von Mackenzie, weil er einige Vorurteile über Influencer und somit auch sie hat. Doch man lernt ihn schnell auch wieder von einer anderen Seite kennen und erfährt auch die Gründe für seine Vorurteilen. Brody habe ich dann auch ins Herz geschlossen, denn er ist eine ehrliche Haut und weiß ganz genau, was er will. Mit seiner ruhigen und zurückhaltenden Art kann ich mich gut identifizieren.

Das erste Treffen von Mackenzie und Brody war wegen seinen Vorurteilen nicht von Freundlichkeit geprägt und so startete ihr Verhältnis eher angespannt, bis sie einander besser kennen lernen. Ihre Annäherung geht ganz langsam vonstatten, sodass ich sie als Leserin gut nachvollziehen konnte. Es hat mir besonders gefallen, dass die beiden eine Beziehung aufbauen durch viele ehrliche Gespräche und gemeinsame Unternehmungen. Die körperliche Anziehung zwischen ihnen kommt auch erst durch diese Nähe, was ein weiterer Pluspunkt. Ich mag Mackenzie und Brody sehr gerne zusammen, weil es sich zwischen ihnen sehr natürlich anfühlt und sie einander gut tun. Sie helfen sich gegenseitig, klarer zu sehen und sich zu unterstützen. Dadurch entwickeln sich beide im Laufe der Geschichte weiter. Es gab zwar auch eine Portion Drama, wobei das Verhalten der beiden aber gut nachvollziehbar war.

Wie bereits in den Vorgängern liebe ich die Atmosphäre in der Geschichte, die besonders von dem Tanzstudio und der Freundesclique dort geprägt ist. Ich habe wieder Lust bekommen, mich im Move District anzumelden und mich mit den ganzen Menschen dort anzufreunden. Sie haben immer viel Spaß miteinander, sodass mich ihre gemeinsamen Szenen häufig zum Schmunzeln gebracht haben. Umso mehr hat mich gefreut, dass das von mir erwartete Drama zwischen Mackenzie und den anderen Tänzern ausgeblieben ist. Stattdessen gehen alle Betroffenen sehr reif mit der Situation um, was in vielen anderen New Adult Liebesgeschichten oft anders ist.

Insgesamt kann ich die komplette Reihe von Herzen empfehlen und ich werde die Charaktere sehr vermissen.

Fazit: 4/5⭐️

Eine Liebesgeschichte mit einer starken Protagonistin und einer tollen Freundesclique

*Rezensionsexemplar