Rezension „Marriage on Madison Avenue“

Klappentext:

Audrey Tate weiß, was die New Yorker Gesellschaft in ihr sieht: die verwöhnte Tochter einer der reichsten Familien des Landes. Zum Glück gibt es Menschen, die Audrey wirklich kennen. Darunter Clarke West. Seit der Grundschule ist der charmante Frauenheld ihr bester Freund. Und so zögert sie nicht, Clarkes Verlobte zu spielen, um ihren besten Freund vor den aufdringlichen Bemühungen seiner Mutter zu bewahren, die ihn erneut mit der attraktiven Elizabeth verkuppeln möchte. Doch je intensiver die vorgetäuschten Küsse werden und je näher die falsche Hochzeit rückt, desto richtiger fühlt sich das Zusammensein mit Clarke an …

Meine Meinung:

Das Cover gefällt mir wieder richtig gut, ebenso wie bei den beiden vorherigen Bänden, zu denen ihr auch eine Rezension hier auf dem Blog findet. Auch der Schreibstil ist wie gewohnt locker-leicht und einfach zu lesen.

Das Buch beginnt wieder mit dem ersten Treffen zwischen Audrey, Claire und Naomi auf der Beerdigung von Brayden Hayes, bei der sie erkennen, dass er mit ihnen allen eine Beziehung führte, wenn auch auf unterschiedlichen Ebenen: Ehe, Beziehung und Affäre. Dadurch kann man jeden Band der Reihe auch einzeln lesen.

Es gibt Kapitel aus Audrey’s als auch aus Clarke’s Sicht, die zwar alle in der Er-/Sie-Perspektive geschrieben sind, aber ich konnte trotzdem eine gute Bindung zu beiden aufbauen. Die Freundschaft zwischen ihnen fand ich schon in den vorherigen Bänden toll, da man ihre Verbundenheit spürt. Die beiden sind beste Freunde seit dem Kindergarten und standen immer für einander ein, so vertrauten sie sich immer alles an, abgesehen vom Intimleben.

Diese Friends-to-Lovers Liebesgeschichte fand ich echt toll, weil sich ihre Gefühle nur langsam ändern und beide ihre Freundschaft auf keinen Fall aufs Spiel setzen wollen. Erst durch die Schein-Verlobung, die zunächst nur als Ablenkung und Alibi gedacht ist und durch die sie ein Paar in der Öffentlichkeit spielen müssen, werden sie mit romantischen Gefühlen konfrontiert. Ich fand ihre jeweilige Verwirrung nach jedem Kuss sehr süß und sie brachte mich auch öfter zum Schmunzeln. Die beiden haben einfach eine gute Chemie und ich habe all ihre gemeinsamen Szenen geliebt. Auch ihre Unsicherheit konnte ich verstehen, weil sowohl Audrey als Clarke bereits Enttäuschungen in der Liebe hinnehmen mussten. So hat sich Audrey immer noch schlecht gefühlt, weil sie (unwissend) eine Beziehung mit einem verheirateten Mann geführt hatte, und deshalb nicht mehr an die große Liebe für sie sich selbst glaubt. Dafür hätte ich sie am liebsten in den Arm genommen, weil eigentlich Brayden und nicht sie an der Misere Schuld war. Clarke hat seine Leben als Frauenheld genossen, aber ihm wurde der Glaube genommen, dass er jemals ein guter Ehemann sein könnte. Dabei ist eher er ein durch und durch loyaler Mensch.

Wie bereits in den vorherigen Bände war eines meiner Highlights die Freundschaft zwischen Audrey, Naomi und Claire. Anstatt sich wegen Brayden anzufeinden, verbindet es sie und sie stehen einander bedingungslos bei. Solche Freunde kann sich jeder nur wünschen. Auch Audrey’s Familie habe ich ins Herz geschlossen. Sie ist einfach so amüsant und natürlich und sie stehen immer an ihrer Seite. Dahingegen mochte ich Clarkes Eltern gar nicht, denn sie verhalten sich immer kühl, auch gegenüber ihrem Sohn, und benutzen ihn für ihre Machtspielchen untereinander. Trotzdem finde ich Clarke’s Verhältnis mit seiner Mutter amüsant, weil er ständig versucht, genau das Gegenteil zu tun, was sie will.

Den Aspekt mit Clarke’s Ex-Freundin Elizabeth fand ich erst nervig, vor allem weil ich sie nicht mochte. Aber im Laufe des Buches wurde sie sympathischer und dadurch gefiel mir auch ihre Anwesenheit besser. Auch ermöglicht sie einen tieferen Blick in Clarke’s Gefühlsleben und man fängt an, hinter seine selbstbewusste Fassade zu schauen.

Das Ende dieses Buches und dieser Trilogie war einfach zuckersüß und ich habe mich einfach für Audrey (und ihre Freundinnen Claire und Naomi) gefreut, dass sie ihr privates Glück gefunden haben, nachdem Brayden sie alle hinters Licht geführt hat. Deshalb stört es mich auch nicht, dass das Ende sehr kitschig ist. Insgesamt war es vermutlich mein Lieblingsteil der Reihe, weil ich die Liebesgeschichte authentisch fand und Audrey meine liebste Protagonistin ist.

Fazit: 4/5⭐️

Ein würdiger Abschluss dieser Reihe, die sich locker-leicht für Zwischendurch lesen lässt

*Rezensionsexemplar

Rezension „Game of Destiny“

Es folgen Spoiler zu den ersten beiden Bänden „Game of Hearts/Passion“:

Klappentext:

Viva Las Vegas! Verbotene Küsse, gefährliche Liebe und gestohlene Herzen – in der sündigsten Stadt der Welt …

Die leidenschaftliche Liebe, die Emma Southerly und Jamie West verbindet, konnten auch die jüngsten Ereignisse in Belle Mère nicht ins Schwanken bringen, sie sind sich näher denn je. Doch der Mord an Jamies Vater bleibt ungeklärt und hält die High Society von Las Vegas weiter in Atem. Das junge Paar muss fest zusammenhalten, um nicht weiter in den Fokus der Polizei zu geraten. Doch das ist nicht Emmas einziges Problem: Sie wird von der dunklen Vergangenheit ihrer Familie eingeholt und muss sich schließlich einer bitteren Wahrheit stellen – doch das könnte bedeuten, dass sie Jamie für immer verliert …

Meine Meinung:

Das Cover finde ich grandios und alle Bände passen super zusammen. Man bekommt direkt ein Gefühl für die Geschichte. Geneva Lee hat auch wieder einem lockeren Schreibstil, wenn auch teilweise in meinen Augen nüchtern.

Man steigt direkt ins Geschehen und es gibt zunächst einen Einblick ins „Später“, wodurch ich direkt weiterlesen wollte, denn ich wollte wissen, wie es dazu gekommen ist. Emma fängt jetzt im Finale wieder mehr an, eigenständig zu arbeiten, um den Mörder zu überführen. Allerdings kann ich später einige ihrer Loyalitäten wieder nicht ganz verstehen. Das Buch ist sehr schnelllebig, sodass mir nie langweilig wurde. Auf der anderen Seite geht es einiges zu schnell, u.a. die Beziehung zwischen Emma und Jamie, die in diesem Band einige Schritte weitergeht.

Insgesamt fand ich die Suche nach dem Mörder interessant, aber stehe auch der zwiespältig gegenüber. Ich habe schon vorher geahnt, wer der Mörder ist, und hatte Recht mit meiner Vermutung. Deshalb konnte mich die Auflösung nicht überraschen. Dahingegen erfährt man auf dem Weg dahin viel Neues über einzelne Charaktere, mit denen ich gar nicht gerechnet habe. So hat sich auf meine Sicht auf einzelne Personen geändert. Trotzdem fehlte mir bis zum Schluss die Bindung zu allen.

Das Ende war sehr dramatisch, aber passt auch zur Art und Weise der Trilogie

Fazit: 3/5⭐️

Gesamtfazit der Reihe:

Die ganze Reihe ist sehr schnelllebig, wodurch es nie langweilig wird, aber ich gleichzeitig keine Bindung zu den Charakteren aufbauen kann. Alle drei Bände sind sehr dünn und enden immer mit einem Cliffhanger, weshalb man auch immer den nächsten Band lesen wollte. Allerdings hätte ich es besser gefunden, wenn alle Teile dicker gewesen wären, um die Charaktere mehr aufzubauen, oder es wäre nur ein dickeres Buch gewesen, in dem man gewisse Irrungen und Wirrungen weggelassen hätte.

*Rezensionsexemplar

Rezension „Mister Secret“

Klappentext:

Er ist alles, was sie nicht gesucht hat … 

Lektorin Asha sucht den nächsten Bestseller. Und als sie dabei über das Instagram-Profil von Mister Secret stolpert, weckt dieser nicht nur mit Fotos seines durchtrainierten Körpers ungekannte Gefühle in ihr. Seine emotionalen Texte über den Verlust seiner großen Liebe berühren Asha tief – doch der Mann hinter dem Profil ist ganz anders. Er lässt Asha nicht nur seine Arroganz und die Fähigkeit, sie auf die Palme zu bringen, spüren, sondern auch, welche Macht körperliche Anziehung über sie haben kann.

Meine Meinung:

Normalerweise bin ich nicht der größte Fan von Menschen auf dem Cover, aber in dem Fall mag ich es in Kombination mit den Farben.

Der Schreibstil von Leisa Rayne ist sehr angenehm zu lesen. Teilweise schreibt sie sehr humorvoll und in anderen Fällen baut sie tiefgründige Zitate ein.

Ich bin super leicht in die Geschichte gekommen, auch wenn ich vom ersten Band „Mister Romance“ nur die Leseprobe kenne. Man kann also die Teile auch unabhängig voneinander lesen, wenn man möchte. Das ganze Buch ist aus Ashas Sicht geschrieben, die auch schnell ins Herz geschlossen habe. Sie ist sehr kreativ und geht in ihrer Arbeit als Lektorin auf, für die sie alles gibt. Aber eigentlich hat sie selbst gerne geschrieben, wobei dieses Thema leider im weiteren Verlauf der Geschichte zu wenig aufgegriffen wurde. Auch mag ich Ashas Humor und besonders ihre Tollpatschigkeit. Im Bereich Männer hat sie gewisse Probleme, die ich in gewissen Punkten richtig gut nachvollziehen konnte, und hat eine Liste für ihren Traumpartner, die wirklich niemand komplett erfüllen kann. Ihre Innovativität zeigt sich in ihrer Idee, aus den wirklich sehr poetische und emotionale Texte von „Mister Secret“, besser bekannt als „Professor Feelgood“, ein Buch zu machen. Besonders gut gefiel mir, als man erfährt, wer sich hinter dem Pseudonym versteckt. Damit habe ich nicht gerechnet, weshalb ich auch nicht verraten, wer es ist.

Ich wollte gar nicht aufhören, die Geschichte zu lesen. Sie hat mich regelrecht süchtig gemacht. Die Chemie zwischen Asha und dem Professor gefiel mir richtig gut und es gibt tolle Wortgefechte. Auch den Verlauf der Liebesgeschichte fand ich angenehm und realistisch. Die beiden fordern sich gegenseitig heraus und nehmen keinen Blatt vor den Mund, auch wenn es Geheimnisse gibt, die beide jeweils für sich behalten. Mit einigen von ihnen hätte ich niemals gerechnet, sodass ich wieder total überrascht wurde und das Buch eine Wendung macht, mit der ich nicht gerechnet habe. Deshalb war es auch sehr gut, dass es keine Kapitel aus der männlichen Sicht gibt. Das Ende war dann schon sehr kitschig, aber in dem Fall hatte ich damit gar keine Probleme.

Im Buch bekommt man auch viele Einblicke in die Arbeit eines Verlages. So wurden auch gewisse Risiken erklärt, die immer wieder für Spannung sorgten.

Fazit: 4/5⭐️

Eine sehr angenehme Liebesgeschichte, die mich in seinen Bann gezogen hat und überraschen konnte.

Zitate:

„Kunst ist nicht dazu da, dass wir uns glücklich und behaglich fühlen. Kunst soll uns dazu herausfordern, eine Weile unsere Komfortzone zu verlassen“

„Viele Leute behaupten, dass sie nicht zocken, aber natürlich tun sie das. Wir alle zocken jeden Tag.“

„Jede Freundschaft ist anders. Manche sind stark und überstehen jedes Unwetter, während andere so zerbrechlich sind, dass sie schon in einer leichten Brise zerfallen.“

„Zu verlieren, was man am meisten liebt, offenbart dem Herzen seinen wahren Wert.“

„Man vergisst leicht, dass auch die Härtesten unter uns Narben haben.“

*Rezensionsexemplar

Kurzrezensionen zu „Die Stille meiner Worte“ & „Love and Confess“

Klappentext:

Hannah schweigt seit jener Nacht, in der ihre Zwillingsschwester Izzy ums Leben kam. Wer soll ihre Gedanken weiterdenken, ihre Sätze beenden? Statt zu sprechen, schreibt sie Briefe an ihre verstorbene Schwester. Als Hannahs Eltern sie in eine therapeutische Einrichtung schicken, fühlt sie sich gänzlich verlassen. Bis sie Levi kennenlernt und mit ihm die Hoffnung wiederfindet.

Meine Meinung:

Ich war von Anfang an von der Geschichte gefesselt, was auch an dem grandiosen Schreibstil liegt. Ich hätte unzählige Zitate markieren können.

Ich habe mit Hannah mitgelitten und musste auch das ein oder andere Tränchen verdrücken. Ihre Trauer und ihre Unfähigkeit zu reden wurde toll beschrieben. Mir kam alles auch sehr realistisch vor, wie u.a. die Probleme der Familie mit dem Verlust umzugehen. Hannah wird dann auf ein Internat geschickt und zuvor in ein Kennenlern-Ferienlager, wo sie auf Levi und andere Jugendliche trifft, die ebenfalls ihr Päckchen zu tragen haben. Ich fand es interessant und gleichzeitig erschreckend, was die einzelnen schon miterleben mussten. Es gibt auch Kapitel aus Levis Sicht, wo man mehr über ihn erfährt. Sein Umgang mit Hannah war toll, weil er einfach mit ihr redet und ihr einiges von sich erzählt, ohne jegliche Erwartungen an sie zu stellen. Ich habe jede ihrer gemeinsamen Szenen genossen. Mein Highlight war auch Hannahs Kater, der zuvor Izzy gehört hat, und sie nie alleine lässt.

Die Autorin hat es geschafft, eine authentische und realistische Geschichte zu erschaffen. Auch wenn insgesamt eine traurige Stimmung herrscht, wird das Buch nie eine zu schwere Kost und es gibt immer wieder leichte Momente. Die Handlungen wie z.B. die Annäherung der Camp-Teilnehmer und die Trauerbewältigung werden auch nie überstürzt.

Fazit: 5/5⭐️

Absolute Leseempfehlung für alle Altersgruppen!

Klappentext:

Vor fünf Jahren hat Auburn ihre erste große Liebe in Dallas zurücklassen müssen, verbunden mit einem Schmerz, den sie bis heute nicht ganz überwunden hat. Als sie eines Abends im Schaufenster einer Kunstgalerie Briefe mit anonymen Bekenntnissen entdeckt, ist sie zutiefst berührt, denn auch sie trägt ein Geheimnis mit sich. Niemand soll von ihrer Vergangenheit wissen – vor allem nicht Owen, der junge Künstler mit den grünen Augen, der sich von den Geschichtenanderer Menschen für seine Bilder inspirieren lässt. Vom ersten Augenblick an fühlt sie sich zu ihm hingezogen und Owen geht es nicht anders. Die beiden verlieben sich mit ungeahnter Wucht ineinander. Doch auch Owen hat ein Geheimnis, das alles zu zerstören droht, was ihnen wichtig ist . . .

Meine Meinung:

Der Klappentext verrät insgesamt nicht so viele Details, weshalb mich die behandelten Themen des Buches überraschen und überzeugen konnten. Deshalb möchte ich auch nicht so viele Details verraten.

Ich war aber direkt in der Geschichte drin und der Prolog, der fünf Jahre vorher spielt und von Auburn und ihrer ersten Liebe handelt, konnte mich schon sofort berühren.

Auburn und Owen sind wirklich sympathische Protagonisten, mit denen ich eine Verbindung aufbauen konnte. So gefielen mir die gemeinsamen Szenen der beiden auch richtig gut und auch ihre jeweiligen Vergangenheiten und deren Auswirkungen waren sehr interessant. Dahingegen gibt es zwei Nebencharaktere, die mich aufgeregt haben. Während ich bei einem die Handlungen noch einigermaßen verstehen konnte, wurde der andere immer schrecklicher. Wieder einmal ein Charakter, den man von Herzen hassen kann…

Richtig toll waren aber Owens Zeichnungen, die auch immer wieder im Buch gezeigt werden. Colleen Hoover hat wirklich immer gute Ideen, um die Aufmachung ihrer Bücher besonderer zu machen.

Am Ende des Buches erfährt man noch ein Geheimnis von einem der beiden Protagonisten gelüftet, das auch der andere nicht erfährt. In diesem besonderen Fall kann ich dies nachvollziehen und man kann sich selbst überlegen, wie/ob das Geheimnis schließlich doch noch gelüftet wird.

Fazit: 4/5⭐️

Eine gelungene Liebesgeschichte, die aber noch mehr Potential gehabt hätte.

Rezension „Game On. Mein Herz will dich“

Klappentext:

Anna Jones will vor allem eins: einen guten Collegeabschluss. Dass sie sich in den Star-Quarterback Drew Baylor verliebt, passt daher ganz und gar nicht in ihren Plan. Auch nach der ersten gemeinsamen Nacht mit ihm ist Anna sich sicher: Mehr als ein One-Night-Stand darf die Sache nicht werden. Aber Drew hat sich in den Kopf gesetzt, Anna für sich zu gewinnen. Und wenn er beim Football eines gelernt hat, dann, dass man hartnäckig bleiben muss, wenn man den Sieg davontragen will.

Meine Meinung:

Dies ist eine Neuauflage und mir gefällt das neue Cover auch wirklich besser. Der Schreibstil ist sehr leicht zu lesen, sodass ich schnell durch gekommen bin.

Trotzdem hatte ich einige Probleme in die Geschichte reinzukommen, weil es am Anfang quasi nur um die äußerliche Anziehungskraft zwischen Anna und Drew und dann auch schnell um Sex geht. Im Grunde habe ich auch nichts gegen erotischere Geschichten, aber mich hat es gestört, dass sowohl Drew als auch Anna zunächst nur darüber nachgedacht haben, wie heiß und scharf sie einander finden, wobei Anna Drew eigentlich auch gar nicht leiden kann bzw. will. Aber zum Glück kommt es dann schnell zu ernsteren Gesprächen zwischen den beiden und man merkt, wie gut sie einander tun. Allerdings war mir vor allem Annas Wechsel von „ich will nur Sex“ zu „ich koche für dich und will viel Zeit mit dir verbringen“ etwas zu schnell.

Mit Anna hatte ich insgesamt meine Probleme, weil sie doch große Vorurteile hegt, zum Beispiel gegenüber Sportlern, zu denen auch Drew gehört. Ihre Beziehung zu ihrer Mutter und ihren engsten Freunden fand ich sehr interessant, leider wurden sie im Laufe der Geschichte vernachlässigt, währenddessen wird Anna nach einiger Zeit stärker und fängt an zu kämpfen.

Drew hingegen konnte mich von sich überzeugen. Er liebt das Football-Spielen von ganzem Herzen und arbeitet hart für seinen Traum als Leistungssportler. Er musste bereits den Verlust seiner Eltern verkraften, die er immer noch sehr vermisst. Obwohl er mit seinem Leben zufrieden ist und die Aufmerksamkeit der Frauen genießt, möchte er nicht von Professoren bevorzugt werden, sondern für seine wahre Leistung belohnt werden. Ich konnte seine Reaktionen, auch die negativeren, in der Regel sehr gut nachvollziehen. Auch seinen besten Freund und Football-Kollege, um den es im zweiten Teil geht, fand ich auch toll, weil er für Drew ein wahrer Freund ist und immer hinter ihm steht.

Gut an dieser Geschichte gefällt mir, dass die Liebesgeschichte für das Genre New Adult etwas atypisch verläuft, und im Laufe des Buches konnte mich auch dies Liebesbeziehung zwischen Anna und Drew mehr überzeugen, da beide bereit sind an sich zu arbeiten. Mein Highlight ist aber der Umgang mit dem College-Leistungssport. Anhand von Drew und seinen Teamkameraden wurde gezeigt, welche Arbeit dahinter steckt und welche Opfer sie bringen müssen, um auch als Profisportler durchzustarten. So nimmt der Sport viel Zeit in Anspruch, was auch eine Beziehung schwieriger macht. Auch werden sie zwar gefeiert, aber nur so lange es bei ihnen es glatt läuft und sie Erfolg haben. Es ist ein schmaler Grad und es gibt viele Personen, die sie ausnutzen wollen, sei es Frauen oder auch Agenten oder andere.

Fazit: 3⭐️

Eine gute Geschichte für Zwischendurch, die aber nicht lange im Gedächtnis bleiben wird.

*Rezensionsexemplar

Rezension „Greenwater Hill, Sammelband 2“

„Außergewöhnlich verliebt“

Klappentext:

Eine Autopanne zwingt Ted, Tierarzt und Traum aller Schwiegermütter, am Straßenrand zu halten. Ratlos steht er vor der geöffneten Motorhaube, als eine Frau in Schwarz mit ihrem Motorrad neben ihm hält. Die schöne Unbekannte ist genauso schnell wieder weg, wie sie aufgetaucht ist, doch man begegnet sich schließlich immer zweimal.
Sam hat keinerlei Verpflichtungen. Sie sucht mit ihrem Wohnmobil das Weite, wann immer sie in ungemütliche Situationen gerät. Und dafür hat sie ein Händchen, denn sie liebt das Risiko.
Bis Ted in ihrem Leben auftaucht und sich die Wildkatze in ein Schmusekätzchen verwandelt. Wäre da nicht ihre Vergangenheit, die sie immer wieder einholt und den beiden einen Strich durchs Liebesglück zu machen scheint …

Meine Meinung:

Wieder eine tolle Geschichte zwischen Bad Girl und Good Guy, die es bisher einfach zu selten gibt. Ted ist einfach ein so fürsorglicher und bodenständiger Mann, der komplett glücklich in Greenwater Hill ist. Ich habe ein bisschen mein Herz an ihn verloren, vor allem wenn er sich um die Tiere kümmert, auch um Sloan kümmert er sich. Sloan ist eine taffe junge Frau, die schon lange auf sich selbst gestellt ist und seitdem nie lange einem Ort bleibt. Ich mag ihre Liebe für Motorräder, ihr Selbstbewusstsein, ihre Unabhängigkeit und besonders ihre Sprüche. Sie lässt sich von niemanden unterkriegen. Es war schön, dass mal die Frau die dominate Rolle einnimmt. Ich mochte die Geschichte richtig gerne, auch weil die beiden Protagonisten eine tolle Chemie haben und sich perfekt ergänzen. Gegensätze ziehen sich nun einmal an. Ich konnte ihre verschiedenen Handlungen und Reaktionen gut nachvollziehen, selbst wenn sich die Charaktere Fehler machen. Besonders gut gefielen mir die gemeinsamen Unternehmungen von Ted und Sloan und Sloan’s Hintergrundgeschichte war sehr interessant.

„Küssen verboten, Lieben erlaubt“

Klappentext:

Phoebe Harris hat sich von ihrem langjährigen Freund getrennt und zieht von Vancouver zurück in ihre Geburtsstadt Greenwater Hill, wo sie als Verkäuferin in der Bäckerei einen Job findet. Als ihr der smarte Officer Dean Hunter erst aus einer prekären Situation heraushilft und sich anschließend schnell in ihr Herz stiehlt, scheint ihr Glück perfekt zu sein – wären da nicht die seltsamen, teils auch überaus gefährlichen Ereignisse, die den beiden Frischverliebten das Leben schwermachen. Die junge Liebe steht unter einem schlechten Stern, denn jemand setzt alles daran, die Beziehung zwischen Phoebe und Dean zu verhindern …

Meine Meinung:

Auf Deans Happy End habe ich schon gewartet, nachdem er im 3. Teil leer ausgegangen ist und man auch im 4. Teil von seinem Herzschmerz liest. Deshalb habe ich mich sehr für ihn gefreut, deshalb konnte ich darüber wegsehen, dass es mir teilweise zu kitschig wurde. Dean und Phoebe verlieben sich auf den ersten Blick und ich würde sie als wahre Seelenverwandte bezeichnen. Beide sind sich sehr ähnlich und von Anfang an auf der selben Wellenlänge. Mir gefiel es auch, dass es länger dauert bis es zum ersten Kuss und Sex kommt. Dies liegt auch an den verschiedenen Anschläge, die auf sie ausgeübt werden, wenn sie sich zu nahe kommen. Dadurch kommt es zu vielen spannungsgeladenen Szenen, die im guten Kontrast zu den romantischen Momenten stehen. Aber mit der Auflösung am Ende hätte ich nie gerechnet, da konnte mich die Autorin komplett überraschen. Auch weitere Charaktere aus den vorherigen Bänden tauchen auf und ich mag die ganze Freundesclique, in der es nun auch zur ersten Hochzeit gekommen ist. Mein Favorit ist bisher Maya.

„Harte Schale, weiches Herz“

Klappentext:

Maya Hunter traut ihren Augen nicht, als vier Jahre nach einem unvergesslichen One-Night-Stand der gut aussehende Ryan Hawthorne wieder vor ihr steht. Denn eigentlich hatte sie gedacht, dass sie den Navy SEAL nie wiedersehen würde – schon gar nicht als Praktikant in ihrer Kindergartenklasse.
Doch Ryan ist nicht mehr der Mann von damals. Seine schroffe, abweisende Art verunsichert und verletzt Maya, auch wenn sich ihre Gefühle für ihn nicht ändern wollen. Werden Maya und Ryan zu dem Zauber jener Nacht zurückfinden, oder sind die Schatten, die Ryans Vergangenheit auf die Beziehung wirft, zu undurchdringlich?

Meine Meinung:

Maya fand ich schon seit ihrem ersten Auftritt in dieser Reihe einfach toll. Sie eine wahrer Wirbelstrom und kleine Quasselstrippe, die das Herz am rechten Fleck hat und Lebensfreude ausstrahlt. Sie führte immer ein sehr behütetes Leben, während Ryan schon große Trauer erlebt und als Navy Seal schon schreckliche Dinge mitansehen musste. Mir gefiel es richtig gut, dass man erst einmal über ihr erstes Treffen vor einigen Jahren liest, bei dem sie eine starke Anziehung spüren. Die Chemie stimmte und habe ihre gemeinsamen Szenen genossen. So stört es Ryan gar nicht, wenn Maya wieder. Beim Wiedertreffen hat sich Ryan verändert, was ich gut nachvollziehen konnte, und die beiden sind ein echt tolles Team. Ich fand es einfach toll, dass Ryan sich für einen zweiten Bildungsweg als Kindergärtner entschieden hat. Er geht einfach so toll mit Kindern um und trotz ihrer Unterschiede verbinden ihn und Maya diese Liebe für Kinder. Ich mochte auch ihre unterschiedlichen Ansätze im Job, die vor allem ihrer Erfahrungen geschuldet sind. Man merkt, dass es nicht immer nur den einen richtigen Weg gibt. Diese Geschichte hat mich auch emotional gemacht, als Ryan über gewisse Ereignisse seiner Vergangenheit nachgedacht hat. Es ist einfach eine gelungene Second-Chance Romance, die auch eine wichtige Message enthält: man sollte seinen Beruf nach Neigungen, Stärken und Interessen wählen und nicht nach seinem Geschlecht.

„Love Him: Verbotene Liebe“

Klappentext:

Meredith hat mit privatem und beruflichem Chaos zu kämpfen. Um den Kopf frei zu kriegen, beobachtet sie in ihrer Freizeit Dennis, einen attraktiven jungen Mann, der auf seiner Website täglich für seine Abonnenten strippt. Es dauert nicht lange und die beiden beginnen eine heiße Affäre, die auch seine familiären Probleme in den Hintergrund rücken lässt. Für Meredith und Dennis ist die gemeinsame Zeit wie Balsam für die Seele, weshalb sie vereinbaren, nicht über Themen zu sprechen, die ihre Stimmung trüben könnten.
Doch das stellt sich schon bald als fataler Fehler heraus. Denn als Meredith ihren neuen Job als Dozentin am Greenwater Hill-College antritt, müssen die beiden feststellen, dass sie mehr verbindet, als ihnen lieb ist …

Meine Meinung:

In diesem Band geht es um zwei neue Charaktere und nicht mehr die Grundclique der vorherigen Teil, wobei Meredith eine der besten Freundin der Bürgermeisterin Carla ist. Ich fand die Art des Kennenlernens von ihr und Dennis sehr amüsant und originell. Die Chemie stimmte sofort und sie lassen sich dementsprechend schnell auf eine Affäre ein. Man merkte, wie gut sie einander tun, auch wenn sie die allzu private Dinge einander nicht erzählen. Trotzdem reden sie bei ihren nächtlichen Treffen viel und ich konnte gut nachvollziehen, dass sich dadurch mehr zwischen ihnen entsteht. Ich fand es angenehm, dass die Affäre schon länger andauert, bevor sie einander am College begegnen. Beide Charaktere hatten in letzter Zeit Probleme, die gut umgesetzt wurde und weshalb sie einen Neuanfang brauchen. Meredith ist eine tolle Dozentin, die sich um ihre Studenten kümmert und Dennis ist ein Familienmensch, der schon lange die Verantwortung für seine deprimierte Mutter und seine drogenabhängige Schwester tragen muss. Es ist sehr bewundernswert, dass er sogar vor der Kamera strippt, um für den Entzug seiner Schwester bezahlen zu können. Auch haben er und Meredith einen gewissen Altersunterschied, mit dem vollkommen entspannt umgegangen sind, denn man wird nicht durch sein Alter definiert. So fühlt sich Meredith jünger als sie ist und Dennis ist reifer als viele anderer seines Alters.

Fazit: 4,5/5⭐️

Jede Geschichte konnte mich auf seine Weise überzeugen, was auch dem angenehmen Schreibstil von Sarah Saxx geschuldet ist. Besonders gut gefällt mir, dass jeder Teil etwas eigenes hat, aber ich bei allen dasselbe Feeling habe.

Lesemonat Juni 2020

Ich habe insgesamt 23 Bücher (incl. 18 eBooks) und eine Kurzgeschichte gelesen und 2 Hörbücher gehört.

Meine gelesenen Bücher & meine Hörbücher:

(Fast) komplette Reihen:

13. Die Bücher der Zeit (Rose Snow):

Buch 1: 4⭐️ (eBook)

Buch 2: 4⭐️ (eBook)

Buch 3: 4,5⭐️ (eBook)

Mein Reihenfazit dazu findet ihr in meinem Beitrag „Die Bücher des Autorinnenduos Rose Snow“.

8 Sinne. Die Bände der Gefühle (Rose Snow):

Band 1: 4⭐️ (eBook)

Band 2: 4⭐️ (eBook)

Band 3: 4,5⭐️ (eBook)

Toller Reihenauftakt (es gibt noch Band 4-10). Ich liebe dieses Worldbuilding und die Idee mit den 8 Sinnen. Man kann gemeinsam mit Lee die Welt erkunden und man reist in die Länder der verschiedenen Sinne. Die Reise von Lee und Ben war interessant, weil man die unterschiedlichen Begebenheiten kennenlernt. Lee ist eine sympathische Protagonistin, die unbedingt das Richtige tun möchte und an ihre Aufgabe glaubt, auch wenn es niemand anderes tut. Ben verhält sich seinem Sinn entsprechend eklig. Aber trotzdem ist er sehr amüsant und immer wieder blitzt auch seine guten Seiten durch. Trotz Widrigkeiten sind die beiden ein gutes Team.Der Geheimbund war sehr mysteriös und hat ein schreckliches Ziel. Im 3. Band gibt es auch einige Überraschungen .Ich glaube jetzt, wo man die Welt kennt, wird die Geschichte immer spannender werden.

The Lazy Girl‘s Guide to Magic (Helen Harper):

🎧 Hex Files. Hexen gibt es doch (Band 1): 4,5⭐️

Star Witch 🇬🇧 (Band 2): 4⭐️ (eBook)

Sparkle Witch 🇬🇧 (Band 3): 4,5⭐️ (eBook)

Sparkle Witch 🇬🇧 (Band 3.5): 4⭐️ (eBook)

Eine tolle Kombi aus Humor, Magie, Kriminalfall und Liebe. Ich liebe den trockenen Humor der Reihe, weshalb ich fast durchgehend ein Grinsen auf dem Gesicht hatte. Die Protagonistin Ivy habe ich direkt ins Herz geschlossen, weil sie eine atypische Heldin ist. Sie ist meist ein fauler Mensch und hat eigentlich keine Lust auf viel Arbeit, aber wenn ihr etwas wichtig ist, gibt sie keine Ruhe. Auch merkt man, wie groß ihr Herz und wie begabt sie eigentlich ist. Die Kombination mit der männlichen Hauptfigur Winter ist einfach herrlich, weil er das genaue Gegenteil von Ivy ist, der für die Arbeit lebt und sich stets an die Regeln hält. Die beiden sind trotz allem ein unschlagbares Team mit lustigen Schlagabtauschen und einer tollen Chemie. Ansonsten war mein Highlight eindeutig Ivys sprechender Kater Brutus.In jedem Buch gibt es einen anderen magischen Fall zu lösen und jedes Mal hat mich die Auflösung überrascht. Insgesamt war für mich der zweite Fall am spannendsten. Für mich ist die Reihe eine wahre Wohlfühlreihe mit viel Charme und Witz, in der sich alles in einem angenehmen Tempo entwickelt, z.B. die Liebesgeschichte oder die Charaktere an sich.

Weitere (Hör)Bücher:

Das neunte Haus (Leigh Bardugo): 3⭐️

Meine Meinung dazu findet ihr auf diesem Blog.

All of You* (K. L. Kreig): 4⭐️ (eBook)

Eine ausführliche Rezension hierzu habe ich bereits veröffentlicht.

Promises of Tomorrow (Bianca Iosivoni): 4⭐️ (eBook)

In diesem Buch befinden sich drei Kurzgeschichten und ich fand, jede war besser als die vorherige.

1. „Lines of Yesterday“: Die Geschichte zwischen den Sandkastenfreunden Violet und Devin war echt niedlich. Besonders gefielen mir die Briefe, die sie sich früher geschickt haben. Allerdings ging es in der Gegenwart etwas schnell, auch weil es die kürzeste Geschichte ist.

2. „Pain of Today“: Bree ist einfach toll. Zwischen ihr und Rob ist es nicht die Liebe auf den 1. Blick, dafür gerieten sie öfter in Streit, u.a. weil beide schlagfertig sind. Dadurch gibt es amüsante Wortgefechte und die Chemie stimmte. Robbs Hintergrund mit seiner Ex-Freundin war sehr interessant.

3. „Hope of Tomorrow“: Jared hat sich zu meinem liebsten männlichen Protagonisten in diesem Buch entwickelt. Da es immer wieder Rückblicke in sein Leben gab, hatte er auch einfach am meisten Tiefe. Jared und Gillian passen super zusammen und ihre Geschichte konnte mich emotional mitnehmen. Ich mochte das Tempo und wie sich alles zwischen ihnen entwickelt, was etwas atypisch für New Adult ist.

Till There Was You 🇬🇧 (Marie Force): 4⭐️ (eBook)

Der zehnte Band der „Green Mountain“-Reihe konnte mich wieder komplett überzeugen. Diese ganze Reihe ist zum Wohlfühlen und auch Lucas und Dani’s Geschichte konnte mich überzeugen. Durch Dani und deren kleine Tochter Savannah wird Lucas endgültig erwachsen. Das Baby hat auch mein Herz erobert und wieder einmal liebe ich den Zusammenhalt und das Zusammenspiel der Familie Abbott. Auch die Beziehung zwischen den Zwillingen Lucas und Landon war sehr interessant. Auf Deutsch erscheint das Buch auch noch dieses Jahr.

All Your Kisses* (Tillie Cole): 5⭐️ (eBook)

Eine detaillierte Rezension findet ihr hier auf meinem Blog.

Someday, Someday 🇬🇧 (Emma Scott): 4,5⭐️ (eBook)

Der Protagonist Max hat aufgrund seiner Homosexualität schon riesige Probleme bekommen, die unter anderem zur Drogensucht geführt, die er aber inzwischen im Griff hat. Ähnlich geht es dem anderen Protagonisten Silas, der aber seine Sexualität immer noch geheim hält. Beide sind so gute Menschen, die für die, die sie lieben, alles zu tun würden und vergeben können. Im Laufe des Buches wachsen die beiden mit- und aneinander und lernen zu sich selbst zu stehen. Auch Silas‘ Bruder hat mein Herz im Sturm erobert. Dieses Buch konnte mich komplett ergreifen und mitnehmen, auch wenn es mich nicht zum Weinen gebracht hat. Aber mir gefiel die Ernsthaftigkeit, ohne dass es eine zu schwere Kost ist. Viele reale Probleme werden angesprochen, vor allem in Bezug auf die von homosexuellen Personen, ebenso auch Drogensucht und Schmerzmittel-Missbrauch.

Wenn der Morgen die Dunkelheit vertreibt (Brittainy C. Cherry): 4,5⭐️

Der Schreibstil war wie jedes Mal sehr packend und teilweise poetisch. Bereits im Prolog hat mich die Geschichte in seinen Bann gezogen. Die Protagonisten Grace und Jackson sind beide gebrochene Menschen, die ich einfach in den Arm nehmen wollte. Grace wurde von ihrem Ehemann Finn verlassen, nachdem viele Fehlgeburten die Ehe zerrüttet haben. Mit diesem Thema ist BCC sehr behutsam umgegangen. Jackson ist das schwarze Schaf des Dorfes, nachdem seine Mutter verstorben und sein Vater dem Alkohol verfallen ist. Auch wenn er ein Bad Boy ist, blitzten von Anfang an seine guten Seiten durch. Es war toll, wie er sich um Grace kümmert. Die beiden haben direkt eine tolle Chemie und spüren eine tiefe Verbundenheit. Ich mochte ihren gemeinsamen und auch eigenständigen Prozess, wie sie wachsen und beginnen sich von ihrer Vergangenheit zu lösen. Sie passen perfekt zusammen, ergänzen sich und geben einander neue Blickwinkel. In der Gegenwart des anderen können sie ganz sie selbst sein. Mir gefiel es auch, wie die Schattenseite des Dorflebens aufgezeigt werden. Die meisten Bewohner hier tratschen ohne Rücksicht auf die Gefühle anderer und setzen haltlose Gerüchte in die Welt.

Teach Me Love Once & Twice (Jasmin Romana Welsch): 4⭐️ (eBook)

Auch dieses Buch habe ich wieder (fast) in einem Rutsch gelesen. Die Protagonistin Mel zieht für kurze Zeit auf ein Internat, an dem ihr Vater Direktor ist, und findet schnell Gefallen am extrovertierten Sportlehrer Remo und dem unnahbaren Französischlehrer Pascal. Es gibt viele erotische Szenen, die aber wirklich gut geschrieben sind und total ungezwungen sind. Die Charaktere führen privat nur eben ein sehr offenes Leben. Doch neben dem Sex gibt es auch viele Gespräche, insbesondere zwischen Mel und Remo. Die beiden sind von Anfang auf einer Wellenlängen und geben sich immer Kontra, sodass es zu amüsanten Wortgefechten kommt. Aber auch die Freundschaft zwischen Remo und Pascal war amüsant zu beobachten. Gegensätze zeihen sich einfach an. Alle drei sind starke Persönlichkeiten, die wissen, was sie wollen, aber auch ihre Schwächen und Ängste haben. Ich habe einfach alle in mein Herz geschlossen. Ich merke die tiefe Verbundenheit der gesamten Freundesclique, die jederzeit für den anderen durch das Feuer gehen würden und einander so annehmen, wie sie sind. Im zweiten Teil des Doppelbandes wird es tiefgründiger und man erfährt die Hintergründe der Charaktere.

Wanted. Lass dich fesseln (J. Kenner): 3,5⭐️

In diesem zweiten Teil einer Trilogie trifft Liebesgeschichte auf Krimi. Die Protagonistin Sloane ist Polizistin und ist auf der Suche nach einem verschwundenen Mädchen, das zuletzt in einem Stripclub gearbeitet hat. Doch trifft Sloane auf Tyler, einem der Besitzer und sofort sprühen die Funken zwischen ihnen. Ich mochte ihre Chemie und dass sie sich auf Augenhöhe begegnen, allerdings konnte ich ihnen die schnellen Gefühle nicht ganz abkaufen. Aber die Romanze lässt sich locker leicht lesen, mir gefielen auch die erotischen Szenen. Am spannendsten war das Verschwinden des Mädchens, weil man oft auf das Glatteis geführt wird, sodass mich die Auflösung am Ende mich überraschen konnte.

Truly* (Ava Reed): 3⭐️ (eBook)

Dazu habe ich hier bereits eine Rezension veröffentlicht.

MondSilberLicht (Marah Woolf): 2,5⭐️ (eBook)

Dies ist einen Fantasy-Reihenauftakt, in dem es um Meermänner geht. Es ist wirklich ein sehr interessantes Thema, über das es nur wenige Bücher gibt. Ich fand den Aufbau der Meermenschen-Gesellschaft sehr interessant und es war toll, dass es in der Welt noch andere Fantasywesen gibt. Der Hauptteil der Geschichte findet aber in der uns bekannten Welt statt. Die Protagonistin zieht nach dem Tod ihrer Mutter zu ihrem Onkel und dessen Familie, wo sie auf den geheimnisvollen trifft. Leider fehlten mir die Emotionen und die Tiefe bei den Charakteren. Obwohl die Geschichte an sich mir eigentlich gefällt, konnte mich die Umsetzung einfach nicht überzeugen, denn für mich wirkte alles sehr gehetzt. Deshalb habe ich aktuell wenig Lust, weiter zu lesen.

A is for Abstinence 🇬🇧 (Kelly Oram): 3⭐️ (eBook)

Die Fortsetzung zu „V is for Virgin“ gefiel mir besser, vor allem weil die Charaktere nun älter und reifer sind. Nun liest man aus Kyles Sicht, wodurch ich eine Bindung zu ihm aufbauen konnte. Kyle hat mir echt gut gefallen, weil er einsichtig war, um Val kämpft, aber trotzdem sein Selbstbewusstsein und seine Sprüche beibehält. Ich mochte seine Weiterentwicklung. Val war mir auch etwas sympathischer, aber wir sind nicht auf der selben Wellenlänge. Die Gefühle zwischen ihnen konnte ich allerdings immer noch nicht nachvollziehen. Leser, die es bei Band 1 konnten, werden aber zufrieden sein. Leider muss ich sagen, dass das Buch komplett vorhersehbar war und mich in keinem Punkt überraschen konnte. Auch lief das Wiedersehen von Val und Kyle für mich zu glatt, wenn man ihre vorherigen Probleme bedenkt. In meinen Augen hätte es gereicht, Vals und Kyles Geschichte in ein dickeres Buch zu packen.

Time to Love* (Beth O‘Leary): 4,5⭐️

Hierzu gibt es meine Stellungnahme auf dem Blog.

Too Late 🇬🇧 (Colleen Hoover): 3,5⭐️

Mich konnte der Schreibstil überzeugen. Man steigt direkt ins Geschehen ein, mitten in der ungesunden Beziehung zwischen Asa und Sloan und dem ersten Auftauchen von Carter. Das Buch ist aus den Sicht aller drei Personen geschrieben, wodurch man gute Einsicht in jede ihrer Gedankenwelten bekommt.
Sloan ist eine aufopferungsvoller Mensch,die alles für das Wohl ihres Bruders tut, auch wenn es sie in eine höllische Beziehung treibt. Carter ist der typische Held,der Sloan unter allen Umständen retten will. Direkt bei ihrer ersten Begegnung sprühen die Funken und es ist Liebe auf den ersten Blick. Leider konnte ich ihnen ihrer Gefühle nie ganz abkaufen, weil mir alles zu schnell ging, u.a. vertrauen sie einander direkt blind. Asa ist ein wahrer Psychopath, aber man erfährt später, warum er so geworden ist. Ich muss auch ehrlicherweise sagen, dass ich seine Liebe für Sloan am besten „nachvollziehen“ konnte, obwohl sie eigentlich krank ist. Im letzten Drittel gibt es einen Punkt, in dem sich die Geschichte etwas im Kreis dreht und ich auch das Verhalten von Sloan und Carter total unpassend fand. Am Ende gibt es ein Geschehen, das man hätte intensiver aufarbeiten können. Insgesamt aber war die Geschichte sehr interessant und actionreich, aber nichts für schwache Nerven, denn es gibt einige brutale Momente und unschöne Sex-Szenen. Das Buch wird mir auf jeden Fall länger in Erinnerung bleiben.

Teufelsengel (Monika Feth): 3,5⭐️

Im Auftakt der Jugendthriller-Reihe rund um die angehende Journalistin Romy geht es um eine gefährliche Bruderschaft. Besonders spannend fand ich den Einblick in die Journalisten-Arbeit. Auch ist Romy eine sympathische Protagonistin, die sehr neugierig und hartnäckig ist. Es gibt auch ein Wiedersehen mit Kommissar Melzig aus der Jette-Reihe, was mir sehr gut gefiel. Dahingegen finde ich jeden Auftritt von Romys Freund komplett überflüssig und man hätte ihn ganz weglassen können. Die Bruderschaft war interessant und bei ihren Überzeugen bekam ich regelmäßig eine Gänsehaut. Von allen Romy-Bänden war es für mich trotzdem der langweiligste, weil man sofort wusste, wer die Täter sind. In den anderen Teilen gab es einen größeren Überraschungseffekt

🎧 Light & Darkness (Laura Kneidl): 4⭐️

Ein angenehmer Fantasy-Einzelband. Im Mittelpunkt steht Light und der Dämon Dante, dem sie zugeordnet wird. Ich mochte das Zusammenspiel der beiden, weil sie doch recht verschiedenen sind. Dabei muss ich sagen, dass sich Dante am Anfang echt mies verhält, was man aufgrund seines Hintergrunds nachvollziehen kann. Aber es war schön zu erleben, wo beide voneinander lernen. Zwar ist die Geschichte teilweise vorhersehbar war, trotzdem gefiel mir sowohl die Liebesgeschichte als auch die Spannung durch gewisse Bedrohungen. Die Autorin konnte mich damit positiv überraschen, welche große Rolle das Thema Gleichberechtigung spielt.

Fazit:

Insgesamt bin ich ganz zufrieden mit meinem Lesemonat. Dabei ist „All Your Kisses“* mein Monatshighlight, das mich emotional mitgenommen hat, während „Mond Silber Licht“ mein Monatsflop ist.

*Rezensionsexemplar

Rezension „Time to Love“

Klappentext:

Berührend, charmant und einfach wunderschön – nach „Love to Share“ der neue Roman von Shootingstar Beth O‘Leary

Zwei Monate Sabbatical: Nach einer katastrophalen Präsentation im Job wird Leena eine Auszeit verordnet. Ausgerechnet Leena, die Tag und Nacht arbeitet, um ihre verstorbene Schwester nicht zu vermissen. Zuflucht findet sie bei ihrer Großmutter Eileen in Yorkshire. Eileen wünscht sich mit Ende 70 eine neue Liebe, nur leider ist die Auswahl an interessanten Kandidaten in ihrem kleinen Dorf begrenzt. Die Lösung: Leena kommt auf dem Land zur Ruhe, und Eileen stürzt sich in die Londoner Dating-Szene … doch ist es wirklich so einfach, die Leben zu tauschen?

Meine Meinung:

Mich spricht das Cover direkt an und der Titel, der auch perfekt zur Geschichte passt, macht neugierig.

Es ist das erste Buch, das ich von der Autorin lese, und der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Er ist locker leicht und ließ mich durch die Seiten fliegen.

Das Buch ist aus der Sicht von Eileen Cotton und ihrer Enkelin Leena, die mit vollem Namen eigentlich auch Eileen heißt, geschrieben. Beide Protagonisten habe ich direkt ins Herz geschlossen. Leena kämpft immer noch mit dem Tod ihrer Schwester Carla und verschanzt sich in ihrer Arbeit, wodurch sie sich auch überarbeitet, ein Meeting in den Satz setzt und in (verdienten) Urlaub geschickt wird, den sie beschließt bei ihrer Großmutter in Yorkshire verbringen möchte.

Mir gefiel von Anfang an die Chemie zwischen Großmutter und Enkelin. Sie haben ein tolles Verhältnis und ähneln sich in vielen Charakterzügen. Es war toll, wie ehrlich die beiden meist miteinander umgehen. Auch die Idee, ihr Leben für zwei Monaten zu tauschen, passt zu ihnen. Man merkt sofort, dass es für beide eine gute Möglichkeit ist: Leena kann in der Kleinstadt abschalten und sich endlich in Ruhe mit ihren Dämonen auseinander setzen, Eileen kann endlich das Großstadt-Feeling erleben, das ihr früher verwehrt geblieben ist. Sie wurde vor Jahren nach einer eher lieblosen Ehe von ihrem Mann verlassen und ist nun auf der Suche nach einer neuen Liebe. Eileen ist einfach eine so klasse Frau, die trotz ihres Alters jung geblieben ist und einfach eine Lebensfreude versprüht. Auch steht sie stets anderen bei, insbesondere ihrer Tochter Marian, die der Tod ihrer Tochter Carla komplett aus der Bahn geworfen hat und etwas mit anderen Tochter Leena zerstritten ist.

Vor dem Tausch wechseln Leena und Eileen auch Handy und Co., was sehr amüsant war, weil Leena nur noch mit den Basics klar kommen muss, während ihre Großmutter zunächst mit dem Smartphone überfordert ist. Aber auch Eileens lange Liste über ihre Pflichten und Aufgaben im Dorf, die sie Leena gibt, war toll. Eileens Leben in London mochte ich gerne, besonders wie sie Online-Dating ausprobiert und sich auf eine ungezwungene Affäre einlässt. Liebe und Leidenschaft hat schließlich nichts mit dem Alter zu tun. Gleichzeitig begegnet sie der Schnelligkeit Londons und der Anonymität zwischen den Bewohnern teilweise skeptisch, auch aufgrund ihrer Gewohnheiten. Aber irgendwie mochte ich die Einblicke in das Leben in Yorkshire, die man gemeinsam mit Leena bekommt, noch etwas mehr. Dies liegt daran, dass die Kleinstadt einfach so toll beschrieben wird und die Bewohner einfach herrlich sind. Sie haben sich alle an ihr Leben gewöhnt und stehen Änderungen und somit auch einigen Plänen Leenas sehr skeptisch gegenüber. Doch jeder schrullige Bewohner, vor allem der Nachbar, habe ich ins Herz geschlossen, denn wenn es hart auf hart kommt, stehen sie immer füreinander ein und lassen keinen im Stich. Aber auch die Beziehung zwischen Leena und Marian war sehr interessant, insbesondere weil ich beide Seiten verstanden habe. Insgesamt konnte ich die Handlungen aller Charaktere nachvollziehen.

Dieses Buch beinhaltet auch Neuanfänge, Trauerbewältigung und vor allem Selbstfindung. Eileen und Leena lernen bei ihrem Wechsel viel über sich selbst und finden auch zu ihrem jeweiligen früheren Selbst zurück. Besonders schön war der Aspekt der Freundschaft zwischen Jung und Alt. Während sich Leena an Yorkshire und der größtenteils älteren Bevölkerung gewöhnt und sich im Dorfleben integriert, freundet sich Eileen mit Leenas Freunden an und steht diesen mit Rat und Tat zur Seite. Beide bringen jeweils frischen Wind rein, was mir beim Lesen einfach so viel Spaß gemacht hat. Viele Änderungen waren sehr nötig, während die Charaktere auch einsehen, dass sie manchmal das Glück direkt von der Nase haben.

Insgesamt regt die Geschichte zum Nachdenken ein und gibt versteckt gute Ratschläge, die jeder in seinem Leben nutzen kann. Doch dabei konnte ich jede Seite genießen, denn die Geschichte wurde nie schwermütig, sondern blieb immer leichtfüßig. Auch wenn es einige traurige Momente, insbesondere in Bezug auf Carlas Tod gab, hätte ich fast immer ein Lächeln im Gesicht und oft musste ich schmunzeln oder sogar lachen. Deshalb habe ich das Buch in kürzester Zeit verschlungen und kann es nur jedem empfehlen.

Fazit: 4,5/5⭐️

Ein Buch zum Wohlfühlen mit tollen Charakteren und der nötigen Tiefe

*Rezensionsexemplar

Rezension „Truly“

Klappentext:

Wenn meine Welt stillsteht, dreht sich deine dann weiter?Kein Job, keine Wohnung, kein Geld – so kommt Andie nach Seattle. Hier will sie sich ihren Traum erfüllen und endlich zusammen mit ihrer besten Freundin an der Harbor Hill University studieren. Während Andie darum kämpft, das Chaos in ihrem Leben in den Griff zu bekommen, trifft sie auf Cooper, der sie mit seiner schweigsamen Art gleichermaßen anzieht wie verwirrt. Und obwohl Andie genug Sorgen hat, lässt er sie einfach nicht los. Sie will wissen, wer Cooper wirklich ist. Aber sie merkt schnell, dass manche Geheimnisse tiefere Wunden hinterlassen als andere …

Meine Meinung:

Es gibt kaum Cover vom Lyx-Verlag, die ich nicht mag, so gefällt mir auch dieses wieder richtig gut. Das eher ruhige Cover passt auch perfekt zu der Geschichte.

Es war mein erstes Buch von Ava Reed und ich habe mich ab Seite 1 in ihren Schreibstil verliebt. Er ist lockerleicht und gleichzeitig gefühlvoll. Ich konnte mir alles sehr bildlich vorstellen, sodass ich leicht in die Geschichte gefunden habe. Das Buch ist aus der Sicht von Andie und Cooper geschrieben, wobei erstere öfter zu Wort kommt. Andie, die gerade erst vor dem Beginn ihres Studiums steht, hat einige Sorgen, die ich sehr gut nachvollziehen konnte. Ihre Monk-artigen Zwangsstörungen fand ich teilweise amüsant und ich mochte ihre ruhige introvertierte Art. Besonders positiv fand ich, dass Andie nicht die typische dünne Schönheit ist, sondern Kurven hat, eine Brille trägt und ihrem eher unkonventionellen Kleidungsstil treu bleibt.

Es dauerte dann ein bisschen bis Andie zum ersten Mal auf Cooper trifft und sofort eine Anziehung zu ihm spürt. Zunächst bleibt er eher verschlossen und auch für mich als Leser undurchschaubar, aber nach und nach lüftet sich der Schleier und ich konnte seine Gefühlslage und Gedankengänge (meist) nachvollziehen. Wie Andie ist er eher ruhig und behält vieles für sich. Auch wenn er im Gegensatz zu ihr keinen Ordnungsfimmel hat, zeigt er stattdessen gewisse Angststörungen in Bezug auf einige Menschen. Seine Hintergrundgeschichte empfand ich auch als sehr spannend und ich wollte alle Details wissen.

Aber dann kommen wir schön zu meinem größten Kritikpunkt: Die Liebesgeschichte zwischen Andie und Cooper, die in einem New Adult Roman ja eigentlich der zentrale Punkt sein sollte. Seit dem ersten Treffen spüren beide eine starke Anziehungskraft, allerdings kam bei mir die Chemie nie an. Auch entwickeln beide direkt tiefe Gefühle, die für mich aus dem Nichts kamen und ich überhaupt nicht nachvollziehen konnte. Da beide ihre Gefühle und Gedanken eher für sich behalten, kommen auch kaum ernste Gespräche zwischen ihnen zustanden, ich kann mich nur an eines erinnern. Insgesamt ist diese Geschichte eher ruhig, was mir im Regelfall nichts ausmacht, aber hier fehlt mir jegliche Spannungskurve oder Höhepunkte. Das bisschen Drama am Ende war für mich dann zu konstruiert, da ich gewisse Reaktionen zu übertrieben finde. So fehlte mir am Ende auch noch etwas zwischen ihnen.

Das hat auch zur Folge, dass mich die beginnende Geschichte zwischen Andies bester Freundin June und Coopers bestem Freund/Andies Boss Mason, um die sich dann der zweite Teil der Reihe „Deeply“ drehen wird, bereits viel mehr angesprochen hat. So spüren ich bei diesen beiden die Chemie und June und Mason sind auch als Individuen meine Lieblinge. June ist einfach so ein sympathischer Wirbelwind, die sich nichts gefallen lässt, und Mason hilft stets, wo er nur kann. Außerdem sind beide tolle Freunde, die Andie und Cooper stets zur Seite stehen und dabei immer ehrlich bleiben. Die Freundschaftsszenen und das Zusammenleben der WG waren auch mein absolutes Highlight der Geschichte und sorgte für einige Lacher.

Fazit: 3/5⭐️

Die Geschichte ist für mich insgesamt eher enttäuschend und nur ein Buch für Zwischendurch. Aber der Schreibstil ist genial und ich wurde neugierig auf die beiden Folgebände gemacht, die ich trotz allem lesen möchte.

*Rezensionsexemplar

Die Bücher des Autorinnenduos Rose Snow

Ich habe in letzter Zeit viele Reihen der beiden gelesen und keine hat mich enttäuscht. Deshalb möchte ich euch die Reihen zeigen und die, die ich gelesen habe, euch näher vorstellen.

Alle Reihen:

  • Ein Augenblick für immer. Die Bücher der Lügenwahrheiten
  • Die 3 Lilien. Die Bücher des Blutadels
  • 7. Die Bücher des Spiels
  • 8 Sinne. Die Bände der Gefühle
  • Die 11 Gezeichneten. Die Bücher der Sterne
  • 12. Die Bücher der Mitternacht
  • 13. Die Bücher der Zeit
  • 17. Die Bücher der Erinnerung
  • 19. Die Bücher der magischen Angst

Die Reihen kann man alle unabhängig voneinander lesen, nur die Reihen „7“ und „11“ hängen zusammen. Mehr dazu auf der Website von Rose Snow.

Link: http://www.rosesnow.de

Die 11 Gezeichneten. Die Bücher der Sterne

Klappentext Band 1:

Seit jeher liebt Stella die Sterne – ohne zu ahnen, wie tief ihre Verbindung zu ihnen tatsächlich ist. Das erkennt sie erst, als sie mit ihrem Zwillingsbruder Cas an eine geheimnisvolle Universität gelangt, auf die schon ihre Eltern gegangen sind. Kurz nach der Ankunft begegnet Stella dort dem selbstbewussten Cedric, der nicht nur der heißeste Typ der Uni ist, sondern Stella auch viel zu schnell viel zu nahe kommt. Mit seiner unausstehlichen Art bringt er sie nicht nur aus dem Konzept, sondern sorgt auch für Ereignisse, die Stellas Zukunft tiefgreifend verändern …

Mein Fazit zur Reihe:

Dies war meine erste Reihe von Rose Snow und bisher noch meine liebste. Direkt am Anfang erfährt man von der Universität und den Gaben der Schüler, einschließlich Stella und Cas. Ich fand es spannend, gemeinsam mit den beiden zu erfahren, über welche Kräfte sie genau verfügen. Das Zwillingsband zwischen ihnen war eines meiner Highlights in dieser Reihe. Sie stehen immerfüreinander ein und kämpfen füreinander. Auch Stella als Einzelperson ist wirklich toll und ich konnte ihre Gefühle immer nachvollziehen. Ebenso die verschiedenen Nebencharaktere, insbesondere Cedric, fand ich interessant, ebenso wie den Aufbau der Universität. Jeder Band hatte etwas Eigenes und bei mir kam nie Langeweile auf. Auch endet Teil 2 und insbesondere Teil 1 mit jeweils einem Cliffhanger, sodass man direkt weiterlesen wollte. Die Autorinnen haben es durchgehend geschafft die Umgebung und die Atmosphäre bildhaft zu beschreiben. Die Idee mit den 11 Gezeichneten war echt einfallsreich, ebenso wie die Bedeutung der Sternzeichen. Ich selbst bekam Lust, mir mal wieder in Ruhe den Sternenhimmel anzusehen.

Bewertungen der einzelnen Bände:

Band 1: 4,5⭐️ & Band 2: 4,5+⭐️ & Band 3: 4+⭐️

13. Die Bücher der Zeit

Klappentext Band 1:

Nach dem Tod ihrer Tante ist die 17-jährige Lizzy gezwungen, zu dem Patenonkel ihres Vaters aufs Land zu ziehen. Doch statt der erwarteten Langeweile begegnet ihr der geheimnisvolle Rouven, mit dem sieregelmäßig aneinander knallt. Dabei hat Lizzy völlig andere Sorgen, denn die ganze Kleinstadt steckt voller Geheimnisse – und das größte davon scheint sie selbst zu sein. Was hat es mit den knisternden blauen Blitzen auf sich, die Lizzy auf einmal sehen kann?

Mein Fazit zur Reihe:

Ich bin direkt gut in die Geschichte gestartet und habe sowohl Lizzy als auch ihre große Schwester Alexa ins Herz geschlossen. Die beiden haben schwere Verluste erlebt und müssen jetzt zu Dieter, dem Patenonkel ihres Vaters, in eine Kleinstadt ziehen. Ich konnte ihren Wiederwillen gut verstehen, insbesondere weil Dieter kein Fan von seinen Mitmenschen zu sein scheint. Kirchburn und seine Bewohner wurden bildlich beschrieben, sodass ich das Gefühl hatte, selbst dort zu sein. Neben Lizzy und Alexa spielen auch die Cousins Tristan und Rouven eine große Rolle. Während Tristan der gut gelaunte Strahlemann ist, bleibt Rouven eher geheimnisvoll. Ich könnte mich nicht für einen der beiden entscheiden. Lizzys neue Fähigkeit, die sie entwickelt, war sehr interessant und anders als ich vermutet hatte. Rose Snow sind dabei immer sehr kreativ. Es war auch mal realistisch, dass nicht jede Person, der sich Lizzy anvertraut, ihr sofort glaubt,

Im 2. Band wird dann die Spannung gesteigert und langsam macht sich Gefahr bemerkbar. Währenddessen wuchsen mir auch die Charaktere immer mehr ans Herz, z.B. blickt man mehr hinter Rouvens Fassade und auch Dieter hat seine freundlichen Momente. Auch die Entwicklung der Schwesternbeziehung war interessant. Es endet dann mit einem Cliffhanger, mit dem ich NIE gerechnet habe. Deshalb musste ich dann direkt mot dem finalen Teil starten. Dieser war durchgehend spannend und auch hier konnte mich das Autorinnenduo wieder überraschen. Es gibt viele Offenbarungen über Charaktere und Ereignisse, die mich schockiert haben.

Bewertung der einzelnen Bände:

Band 1: 4⭐️ & Band 2: 4,5⭐️ & Band 3: 4,5+⭐️

17. Die Bücher der Erinnerung

Klappentext Band 1:

Was würdest du tun, wenn du plötzlich in fremde Erinnerungen sehen könntest?

Seit Jo denken kann, zieht sie mit ihrem Vater von Ort zu Ort, fast, als wären sie auf der Flucht. Als er ihr eröffnet, dass sie nun ausgerechnet im nasskalten Hamburg sesshaft werden sollen, hält sich ihre Begeisterung in Grenzen. 

Bis sie in ihrer neuen Schule zwei gutaussehenden Jungs begegnet, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Adrian, der Jo bewusst auf Distanz hält, und Louis, der sich offensichtlich für sie interessiert. Die zwei Jungs verbindet eine geheimnisvolle Rivalität, die Jo nicht zu deuten weiß – aber noch weniger versteht sie, was gerade mit ihr selbst los ist. Was für Bilder tauchen plötzlich in ihrem Kopf auf? Hat sie Halluzinationen? Oder sind das tatsächlich fremde Erinnerungen, in die sie kurz vor ihrem 17. Geburtstag auf einmal blicken kann?

Mein Fazit zur Reihe:

Ich mochte die ganze Reihe sehr gerne, wobei der dritte mein liebster Band ist. Die Beschreibungen der Erinnerungen sind echt gelungen und die Idee ist echt cool. Jo ist eine starke Protagonistin, die sich den Situationen und nicht wegläuft. Es gibt mehrere Jungen, von denen man weiß am Anfang nicht, wer welche Rollen spielen wird. Dies steigerte die Spannung, so konnte ich den Verlauf der Handlung nicht vorausschauen. Auch der Humor gefiel mir seht gut und es war schön, dass es mal wieder in Deutschland spielt. 

Der vierte Band ist quasi ein Zusatzband, nachdem es ursprünglich eine Trilogie und somit Band 3 das Finale war. Trotzdem fügte er sich gut ein und machte für mich auch Sinn.

Bewertung der einzelnen Bände:

Band 1: 4⭐️ & Band 2: 4⭐️ & Band 3: 4,5⭐️ & Band 4: 4⭐️

19. Die Bücher der magischen Angst

Klappentext Band 1:

New York ist für Widney ein Neuanfang.Weg von der Familie, weg von unschönen Erinnerungen, weg von dem Schmerz.Dass sie in der neuen Stadt ausgerechnet in einer WG mit skurrilen Regeln landet,hätte Widney jedoch nicht gedacht.Aber nicht nur die Regeln sind seltsam,auch die Mitbewohner verhalten sich eigenartig.Nur ein einziger scheint ihr gegenüber aufrichtig zu sein.Doch obwohl Widney sich von ihm angezogen fühlt,kann sie seine Offenheit nicht erwidern.Denn was hat es mit den schwarzen Raben auf sich,die sie ständig begleiten? Und wie soll sie ihm erklären,dass seit ihrem 19.Geburtstag eine düstere magische Gabe in ihr erwacht ist?

Mein Fazit zur Reihe:

Die gesamte Reihe hat mir gut gefallen. Besonders die Gefühle der Angst wurden gut umgesetzt, sodass ich manchmal selbst ein Beklemmungsgefühl hatte. Auch die Auswirkungen von Angst wurden gut thematisiert.

Rose Snow haben einen leichten und humorvollen Schreibstil, der mich nur durch die Seiten fliegen ließ. Man merkt gar nicht, dass zwei Autorinnen am Werk sind.

Widney gefiel mir als Protagonistin sehr gut, denn sie ist taff und lässt sich nicht unterkriegen, aber hat trotzdem manchmal ihre schwachen Momente. Ich liebe die komplette WG, sie sind ein lustiger Haufen, der sich manchmal in die Haare kriegt, aber in den entscheidenen Momenten immer zusammenhält. Ich musste bei WG-Szenen immer wieder lachen.

Der erste Band war nur eine Einleitung, aber in Band 2 und 3 wird es dann richtig spannend, sodass ich gar nicht aufhören wollte, zu lesen. Es gibt auch sowohl romantische Momente zwischen Widney und einem ihrer Mitbewohner, als auch traurige, insbesondere wenn Widney an ihren Bruder Aiden denkt. 

Später kommt noch eine zweite Thematik hinzu, die mich begeistert hat, weil es eines meiner liebsten Motive in Büchern sind.

Bewertungen der einzelnen Bände:

Band 1: 4⭐️ & Band 2: 4,5⭐️ & Band 3: 4,5⭐️