Rezension „Verliebt in Virgin River“

Klappentext:

Die junge Shelby träumt von Freiheit, Abenteuer – und der großen Liebe. Sie hat schon eine genaue Vorstellung von Mr. Right: Ihr Traummann muss ein glattrasiertes Kinn, Hosen mit Bügelfalten und einen Hochschulabschluss haben. Luke Riordan, den sie in dem kleinen Örtchen Virgin River kennen lernt, ist das genaue Gegenteil. Doch ausgerechnet der gut aussehende Ex-Pilot weckt eine verzehrende Sehnsucht in ihr – und ein Gefühl, das sie nicht benennen kann. Dabei ist er über zehn Jahre älter als sie, zynisch und offensichtlich nur auf einen One-Night-Stand aus …

Wichtigste Charaktere:

Shelby: Nach jahrelanger Pflege ihrer sterbenskranken Mutter möchte sie nun ihr eigenständiges Leben genießen.

Luke: Der Ex-Pilot der Armee will sich auch ein neues Leben aufbauen, aber ohne jegliche Pflichtungen.

Ant: Der Mann mit dem Down-Syndrom wird von Luke verwahrlost aufgefunden und von ihm aufgenommen.

Walt & Muriel: Shelbys Onkel und die Schauspielerin beginnen zaghaft eine Beziehung

Meine Meinung:

Für mich ist Virgin River eine Wohlfühlreihe, was auch perfekt vom Cover wieder gespiegelt wird. Man weiß direkt, dass das Buch in einer wunderschönen Naturkulisse spielt. Gäbe es den Ort wirklich, würde ich direkt dorthin reisen, auch weil die Bürger eine tolle Gemeinschaft bilden. Mir gefällt es besonders, wie dieser Zusammenhalt in jedem Band spürbar ist und sich auch immer in besonderen Situation zeigt. Auch das Konzept, dass man nicht nur dem zentralen Pärchen, sondern auch vielen anderen Charakteren folgt, sagt mir zu, Die vielen altbekannte Charaktere sind beim Lesen wie alte, gute Freunde, von denen man sich manchmal verabschieden muss.

Auch Shelby kennt man schon etwas aus dem vorherigen Band, wo sie mir bereits als bewundernswerte junge Frau in Erinnerung geblieben ist. Es ist stark von ihr, wie sie ihre Mutter bis zu deren Tod zu Hause gepflegt hat und es immer gerne gemacht hat. Trotz allem hat sie eine lebensfrohe Art, die jeden ansteckt, und ein gesundes Selbstbewusstsein. Man merkt regelrecht, wie sie in Virgin River bei ihrem Onkel und Co aufblüht, dasselbe ist bei Luke der Fall. Ansonsten ist er sehr anders als Shelby, nämlich eher mürrisch und wortkarg. Trotzdem mochte ich ihn sofort, denn man sagt nicht umsonst „harte Schale, weicher Kern“. Besonders amüsant fand ich, wie sich dieser gestandene Mann von Walt einschüchtern lässt. Die Anziehung zwischen Shelby und Luke war von Anfang da und mir gefiel ihre Chemie. Durch ihre Gegensätzlichkeit und auch ihren Altersunterschied können beide voneinander lernen und bekommen einen weitläufigeren Blick aufs Leben, auch ihr eigenes. Mich konnte auch überzeugen, wie ihr Altersunterschied thematisiert wird, ebenso wie sich die Beziehung der beiden entwickelt. Es geht alles gemächlich voran und die beiden halten es zunächst locker, was zu den Lebenssituationen von Shelby und Luke passt.

Mein liebster Charakter der Geschichte ist aber mit Abstand Ant. Dieser ist so liebenswürdig und herzensgut. Man kann ihn einfach nur gern haben und es war toll, wie Luke ihn unter seine Fittiche nimmt. Diese besondere Freundschaft war eines meiner Highlights. Mit Ants Down-Syndrom wird respektvoll umgegangen und ich fand es interessant, seiner Vergangenheit, die ihn auch nach Virgin River geführt hat, auf den Grund zu gehen.

Für viele leichte und amüsante Momente sorgen Walt und Muriel. Ihre Beziehung entwickelt sich sehr niedlich und auch die Reaktion von Walt’s Familie und den anderen Stadtbewohner auf Muriel sorgten für einige Schmunzler. Ich freue mich schon darauf, in den Folgebänden mehr über sie zu lesen.

Fazit: 4/5⭐️

Insgesamt kann ich diese Reihe und auch diesen speziellen Band nur weiterempfehlen, wenn man Lust auf Wohlatmosphäre und sympathische Charaktere hat. In diesem Teil zeigt die Autorin, dass Liebe kein Alter kennt und diese Botschaft hat mir gut gefallen. Ich werde „Virgin River“ mit Freude weiterverfolgen.

*Rezensionsexemplar

Rezension „Game on. Schon immer nur du“

Klappentext:

Ein einziger Kuss kann alles verändern Ethan Dexter ist der Superstar der National Football League: Er sieht aus wie ein Rockstar, die Frauen liegen ihm zu Füßen – und er ist noch Jungfrau! Zumindest besagen das die Gerüchte. Doch Fiona Mackenzie fällt es schwer, das zu glauben. Vor allem, nachdem sie und Dex den heißesten Kuss der Weltgeschichte miteinander geteilt haben. Seitdem lässt Dex keinen Zweifel daran, was er will: Fiona. Doch die muss ihr Herz unbedingt vor einer weiteren Enttäuschung schützen …

Meine Meinung:

Dies in mein Lieblingscover der Reihe, weil ich es bei schlichten Cover liebe, wenn weiß und rosa kombiniert werden.

Kristen Callihan zeigt auch in diesem Buch wieder, welchen unkomplizierten und leichten Schreibstil sie beherrscht. Dadurch merkte ich gar nicht, wie die Seiten davon flogen.

Ich war sehr gespannt auf die Geschichte von Dex und Fiona, die man bereits aus früheren Bänden kennt. Besonders Fiona konnte mich in Band 2 als Ivy’s kleine Schwester überzeugen, die eigentlich aufgrund der Erfahrungen in ihrer Kindheit nichts mit Football zu tun haben möchte. Ich konnte mich auch sehr gut identifizieren, weil sie noch auf der Suche nach ihrem Traumjob ist. Aber besonders ihre fröhliche und lockere Art und Weise machte sie mir sympathisch. Auch Dex mochte ich als Charakter und Protagonist sehr gerne. Man spürt seine Leidenschaft für Football, die super vermittelt wird, aber er hat auch eine künstlerische Ader, die leider etwas zu kurz kommt. Den Aspekt seiner Jungfräulichkeit fand ich interessant, vor allem zu erfahren, wie es dazu kam. Generell konnte ich verstehen, weshalb Dex und Fiona sind, wie sie sind.

Da mir beide Protagonisten sehr sympathisch sind, habe ich auf eine tolle Liebesgeschichte gehofft. Leider wurden meine Erwartungen etwas enttäuscht. Im Laufe der Geschichte entwickeln sich beide zwar zu einem Team und dabei stehen sie auch immer zueinander und unterstützen sich, aber trotzdem konnte ich die Gefühle beim Lesen nicht wirklich spüren. Das liegt vor allem daran, dass sie sich sofort ineinander verlieben und sich auch schnell körperlich näher kommen. Mir fehlte die Annäherung und besonders die emotionale Tiefe. Ich habe nichts gegen Sex-Szenen, aber ich hatte das Gefühl, dass Dex und Fiona in ihrer gemeinsamen Zeit kaum etwas anderes machen.

Dafür freute mich die Wiedersehen mit den früheren Protagonisten, insbesondere Fionas Schwester Ivy und ihr Ehemann Gray, meinem bisherigen Lieblingspärchen der Reihe. Die beiden sind echt süß zusammen, vor allem als frisch gebackene Eltern, denen der Schlaf fehlt.

Insgesamt ist es eine locker-leichte Geschichte für Zwischendurch, bei der man nicht viel nachdenken muss. Für mich ist es nur kein Highlight und die Reihe wird auch nicht mehr zu einem werden. Trotzdem lässt sich das Buch gut lesen.

Fazit: 3/5⭐️

Tolle Charaktere, bei deren Liebesgeschichte mir aber die Emotionen fehlen

*Rezensionsexemplar

Rezension „Liebe, als wäre dein Herz nie gebrochen“

Klappentext:

Wenn ein unerwarteter Schneesturm neue Leidenschaft entfacht …

Dieser Auftrag hat Leanne Colton gerade noch gefehlt! Die lebhafte Redakteurin eines Outdoor-Magazins soll Easton Archer interviewen, der nicht nur erfolgreicher Tier- und Landschaftsfotograf, sondern auch ihr Ex-Freund ist. Als dieser jedoch die Zusammenarbeit mit ihr ablehnt, fährt Leanne kurz entschlossen zu seiner Hütte mitten in den winterlichen Wäldern von Vancouver Island. Dass sie nicht willkommen ist, bekommt sie sofort zu spüren, und auch Easton merkt, dass Leanne nicht mehr die ist, die er einst geliebt hat. Ein unerwartetes Schneechaos zwingt sie allerdings dazu, gegen ihren Willen Zeit miteinander zu verbringen. Ein emotionsgeladenes Wochenende steht bevor – doch dass es zwischen ihnen nicht nur kracht, sondern auch prickelt, überrascht beide …

Meine Meinung:

Das Cover verströmt eine winterliche Atmosphäre und mir gefällt besonders der Wald am Wasser unten. Dieser passt auch perfekt zum Handlungsort der Geschichte.

Das meiste findet auf Vancouver Island statt, vorzugsweise in Easton’s abgeschiedener Hütte, und ich liebe Bücher, die an einsamen Orten oder Kleinstädten in der schönen Landschaft spielen. Hier wird die Umgebung von der Autorin auch wunderschön beschrieben und generell mochte ich auch in diesem Buch wieder ihren Schreibstil.

Im Mittelpunkt stehen Easton und Leanne, die sich beide seit ihrer unschönen Trennung nicht mehr miteinander gesprochen haben. Von Anfang an habe ich mit Easton mit gefühlt. Er ist ein eher verschlossener Einzelgänger und man merkt sofort, wie sehr ihn auch nach Jahren sowohl der Tod seiner Mutter als auch die Trennung von Leanne mitnimmt. Ich mochte ihn sehr gerne und bewundere seine Leidenschaft, nicht nur für seinen Beruf als Fotograf. Leanne mit ihrer fröhlichen Art habe ich später auch in mein Herz geschlossen, aber es hat ein bisschen gedauert, bis ich sie verstanden habe. Über ihre Schusseligkeit musste ich bereits von Beginn an schmunzeln.

Der Schmerz ihrer damaligen Trennung wurde für mich als Leserin sehr gut transportiert. Ich war sehr neugierig, was damals wirklich vorgefallen ist, denn man kommt nur langsam dahinter. Trotz ihrer Spannungen beim ersten Aufeinandertreffen spürte man, dass die Gefühle füreinander noch nicht nach ganz verschwunden sind. Ihre Annäherung war echt süß und auch das Tempo der Entwicklungen fühlte sich vor allem am Anfang sehr passend an. Die beiden sind ein gutes Team, das sich gut ergänzt. Allerdings hätte ich mir zum Schluss noch einige tief gehende Szenen mehr zwischen ihnen gewünscht, weil ab einem bestimmten Zeitpunkt der Fokus eher auf den Interaktionen mit den Familien lag. Insgesamt gefiel es mir aber, dass dies Familie generell miteinbezogen wurden, weil ich diese sehr interessant und authentisch fand. Auch die Reaktionen der Familienmitglieder waren in meinen Augen sehr realistisch.

Dieses Buch ist perfekt für ein paar winterliche Lesestunden, weil es tolle Atmosphäre verbreitet und man die verschiedenen Facetten des Winters erlebt. Die Liebesgeschichte war zum Genießen und kam ohne künstliches Drama aus. Ich kann das Buch sehr gut empfehlen, wobei mir der 2. Band „Lebe, als gäbe es keinen Morgen“ noch ein Ticken besser gefallen hat.

Fazit: 3,5/5⭐️

Eine schöne winterliche Second-Chance-Liebesgeschichte zum Wohlfühlen

Lesemonat November

Ich habe diesen Monat xy Bücher (incl. as eBooks) und xy Hörbücher gehört. Es waren viele tolle Geschichten dabei, aber mein Highlight war mein erster Adult Psychothriller „Der Heimweg“ von Sebastian Fitzek.

Gelesene Bücher:

(sortiert größtenteils nach aufsteigender Bewertung)

1. Ice Knights. Mr Right für 5 Dates* (Avery Flynn): 3⭐️ (eBook)

Das gibt es bereits eine Rezension

2. 12 – Das zweite Buch der Mitternacht (Rose Snow): 4⭐️

Auch der 2. Teil der Romantasy-Dilogie gefiel mir wieder.

3. Tell Me No Lies (A. V. Geiger): 4⭐️

Dieser Finale einer Romance/Jugendthriller-Dilogie war überraschend, aber Teil 1 war stärker.

4. Bright Ruin 🇬🇧 (Vic James): 4⭐️

Diese Reihe (dt. „Dark Palace“) konnte mich insgesamt sehr überzeugen, wobei dieser 3. Band der schwächste war.

5. Christmas Deal* (Vi Keeland & Penelope Ward): 4⭐️ (eBook)

Meine Meinung dazu hab ich bereits veröffentlicht.

6. What If We Drown (Sarah Sprinz): 4⭐️

Bei dieser New Adult Liebesgeschichte konnte mich besonders der Protagonist, der Medizin-Aspekt und das Setting überzeugen.

7. Die Sturmschwester (Lucinda Riley): 4⭐️

Ich glaube diese Frauenroman-Reihe wird mir insgesamt gefallen, denn auch Band 2 mochte ich gern.

8. Die Spiegelreisende. Die Verlobten des Winters (Christelle Dabos): 4⭐️

Schon der Reihenauftakt trumpft mit einem besonderen Schreibstil und Worldbuilding auf, aber es ist noch Luft nach oben.

9. Ein neuer Tag in Virgin River* (Robyn Carr): 4⭐️

Ein Rezension findet ihr hier auf dem Blog.

10. The Brightest Night 🇬🇧 (Jennifer L. Armentrout): 4⭐️

Ich liebe das Lux-Universum, weshalb mir auch das Buch nicht enttäuscht hat.

11. Everything I Didn’t Say (Kim Nina Ocker): 4⭐️

Eine schöne NA Romance, die mich mit dem Verlauf der Handlung überrascht hat.

12. Lebe, als gäbe es kein Morgen* (Charlotte Taylor): 4⭐️ (eBook)

Meine ausführliche Meinung könnt ihr bereits nachlesen.

13. Cursed. Die Hoffnung liegt hinter der Dunkelheit (Jennifer L. Armentrout): 4⭐️

JLA ist einfach meine Lieblingsautorin und auch dieser Fantasy-Einzelband gefällt mir.

14. Warrior&Peace. Göttliches Blut (Stella A. Tack): 4,25⭐️ (eBook)

15. Warrior&Peace. Göttlicher Zorn (Stella A Tack): 4,25⭐️ (eBook)

Diese Fantasy-Dilogie kann ich denjenigen empfehlen, die griechische Mythologie und/oder Humor in Büchern liebt.

16. Bookless. Wörter durchfluten die Zeit (Marah Woolf): 4,25⭐️

Diesen Reihenauftakt fand ich sehr spannend und ein Highlight für Buchliebhaber.

17. Don‘t Love Me (Lena Kiefer): 4,25⭐️ (eBook)

Diese Liebesgeschichte hat bei mir eine Achterbahn der Gefühle ausgelöst.

18. Midnight Chronicles. Schattenblick (Bianca Iosivoni & Laura Kneidl): 4,25⭐️

Bei dem Fantasy-Reihenauftakt stimmte so vieles, dass ich vermute, die Reihe könnte ein Highlight werden.

19. Save Me from the Night (Kira Mohn): 4,25⭐️

Die Autorin erschafft immer tolle Wohlfühlsettings und in diesem Buch kam noch viel Emotionalität hinzu.

20. Dreams of Yesterday (L. H. Cosway): 4,5⭐️

21. Promises of Tomorrow (L. H. Cosway): 4,25⭐️

Diese Romance-Dilogie kann ich nur jedem ans Herz legen.

22. Forever Mine* (Kara Atkin): 4,5⭐️ (eBook)

Eine Rezension findet ihr schon auf dem Blog.

23. Der Heimweg (Sebastian Fitzek): 5⭐️

Mein Monatshighlight, weil ich es in einem weggesuchtet habe und mich die Auflösung umgehauen hat.

Gehörte Hörbücher:

(sortiert größtenteils nach aufsteigender Bewertung)

1. The One Real Man (Piper Rayne): 3,5⭐️

Sprecherin: Emilia Wallace … Auch der letzte Teil der Trilogie ist schön locker-leicht.

2. An Ocean Between Us (Nina Bilinszki): 3,5⭐️ 3. A Fire Between Us (Nina Bilinzski): 4⭐️

Sprecherin: Sandra Voss … Eine schöne College Romance Dilogie mit ihren Stärken und Schwächen, die sich gut hören lässt.

4. Perfectly Broken (Sarah Stankewitz): 4⭐️ 5. Lovely Mistake (Sarah Stankewitz): 4⭐️

Sprecherin: Dagmar Bittner … Beide Liebesgeschichten konnten mich berühren und teilweise zum Weinen bringen.

6. Wo dich das Leben anlächelt (Jenny Colgan): 4⭐️

Sprecherin: Vanida Karun … Diese Geschichte hat viele wichtigen Themen und etwas zum Herzen heilen.

7. Magnus Chase. Geschichten aus neun Welten (Rick Riordan): 4⭐️

viele verschiedene Sprecher … Es war schön, in den Kurzgeschichten zu lesen, wie es mit den Charakteren weitergeht.

8. Die Tiermagierin. Schattentanz (Maxym M. Martineau): 4⭐️

Sprecher: Nora Jokhosha & Sven Macht … Der Reihenauftakt hat einige „Magische Tierwesen“ Vibes, was mir sehr zugesagt hat.

9. All das Ungesagte zwischen uns (Colleen Hoover): 4⭐️

Sprecherinnen: Sabina Godec & Nina-Zofia Amerschläger … Ein berührender Roman über ein Mutter-Tochter-Gespann, das mit Problemen zu kämpfen hat

10. Pretty Dead. Wenn zwei sich lieben, stirbt die dritte (Stefanie Hasse): 4⭐️

Sprecherin: Katja Sallay … Diese Geschichte war sehr spannend mit einigen überraschenden Wendungen.

11. Kaleidra. Wer das Dunkel ruft (Kira Licht): 4,25⭐️

Sprecher: Hannah Schepmann & Martin Bross … Ich finde toll, wie hier Fantasy und Naturwissenschaften kombiniert werden, und ich glaube, die weiteren beide Bänden werden auch noch richtig genial.

12. Die 3 Lilien. Das erste Buch des Blutadels (Rose Snow): 4,5⭐️

13. Die 3 Lilien. Das zweite Buch des Blutadels (Rose Snow): 4⭐️

14. Die 3 Lilien. Das dritte Buch des Blutadels (Rose Snow): 4,5⭐️

Sprecherin: Marlene Rauch … Diese Romantasy-Trilogie kann ich vom ganzen Herzen nur empfehlen, weil sie sehr spannend ist und einige Überraschungen parat hält.

Rezension „Lebe, als gäbe es kein Morgen“

Klappentext:

Morgen kann alles schon vorbei sein

Wale sind Reed Archers große Leidenschaft und neben seiner dreizehnjährigen Tochter Grace sein ganzer Lebensinhalt. Fünf Jahre nach dem Tod seiner Frau fühlt er sich endlich bereit für eine neue Liebe.

Wenn die Vergangenheit nicht ruhen will, muss man sich ihr stellen. Kiona Brooks will in ihrer alten Heimat endlich tiefe Wunden heilen und herausfinden, warum Orcas sie so magisch anziehen.

Eine abenteuerliche Kajak-Tour zu den imposanten Schwertwalen vor der winterlichen Küste Vancouver Islands schweißt Kiona und Reed auf unwiderstehliche Weise zusammen. Doch haben sie tatsächlich dasselbe Ziel?

Meine Meinung:

Das Cover mag ich richtig, richtig gerne, weil es sofort eine kuschelige Wohlfühlatmosphäre vermittelt. Besonders passend ist das Meer und die beiden Orcas im Hintergrund, den beides spielt eine wichtige Rolle in der Geschichte.

Ich bin gut in das Buch gestartet und es hat mir bis zum Ende gefallen. Dazu trägt der schöne Schreibstil der Autorin bei, der die Gefühle so toll vermitteln kann. Es gab auch einige berührende Zitate zu vielen wichtigen Themen, mit denen ich so nicht gerechnet habe. Aber auch die Umgebung wird schön beschrieben, sodass ich das Gefühl hatte, selbst auf Vancouver Island zu sein.

Man liest sowohl aus Reeds als auch aus Kionas Perspektive, wodurch ich mich gut in beide hineinversetzen konnte. Reed ist ein toller Mann, der es für seine Verantwortung hält, sich immer um andere zu kümmern. Insgesamt ist er eher ruhig und hat seine innere Mitte gefunden, trotz vieler Schicksalsschläge. Besonders konnte mich auch mit seiner Liebe für das Meer und Wale und seinem Umgang mit seiner Tochter Gracie überzeugen. Er bleibt immer ruhig, obwohl sie es ihm nicht immer leicht macht. Kiona hingegen ist eine Einzelgängerin, die keine Familie mehr hat, und sich im Inneren nach Zugehörigkeit sehnt. Ich habe sie sehr dafür bewundert, wie leidenschaftlich sie sich für Themen einsetzt, die ihr am Herzen liegen, und sie auch ihren Schülern vermittelt. Aber mir gefiel auch, wie sie im Laufe der Geschichte mit ihre Vergangenheit aufarbeitet.

Zwischen Reed und Kiona funkt es eigentlich schon beim ersten Aufeinandertreffen, aber einige Missverständnisse sorgen dafür, dass sich doch nicht sofort etwas zwischen ihnen entwickelt, bis zur schicksalshaften Kajak-Tour. Dies war meine absolute Lieblingsszene, weil ich den Zauber durch eine Schwertwal-Familie selbst beim Lesen spüren konnte. Ich fand es richtig passend, dass genau diese Tiere die Bindung zwischen den Protagonisten stärkt, weil sie für beide eine große Bedeutung haben. Alles in allem war die Liebesgeschichte zuckersüß und hat mein Herz erwärmt. In meinen Augen passen die beiden super zusammen, weil sie sich gleichzeitig ergänzen und einander ähneln.

Dieses Buch überzeugt nicht nur mit dieser erwachsenen Liebesgeschichte, sondern auch mit tollen Nebencharakteren. Von diesen steht natürlich Gracie am meisten im Mittelpunkt, die sich einfach wie eine typische 13-Jährige verhält und mitten in der Pubertät steckt. Mir tat da Reed da oft Leid, aber ich musste beim Lesen doch immer wieder lachen. Man merkt dabei doch auch immer die Liebe zwischen Vater und Tochter. Aber auch Reeds bester Freund Connor, der zugleich Gracies Patenonkel ist, und Kionas Kollege Liam habe ich schnell ins Herz geschlossen.

Besonders hat mich die Geschichte auch mit den vielen wichtigen Themen überrascht, die hier aufgegriffen wurde. Ein zentrales Thema ist der Umweltschutz, so nehmen u.a. Gracie und viele andere Schüler an der „Friday for Future“ Bewegung teil. Dabei konnte mich auch der Umgang der Autorin damit überzeugen, weil sie kein Schwarz-Weiß-Bild vermittelt. Aber auch Rassismus, Homophobie und Sexismus werden angesprochen und es wird gezeigt, dass auch an Wohlfühlorten nicht alles perfekt läuft.

Insgesamt hat mir das Buch von Anfang bis Ende sehr gut gefallen, weshalb ich es auch schnell durchgelesen habe. Nun werde ich die Charaktere und auch die Orcas etwas vermissen und auch weitere Bücher der Autorin lesen.

Fazit: 4/5⭐️

Ein Buch mit einer süßen Liebesgeschichten und wichtigen Themen

*Rezensionsexemplar

Rezension „Ice Knights. Mr Right für 5 Dates“

Klappentext:

Um das Image seines Teams aufzupolieren, stimmt Eishockeystar Caleb Stuckey zu, bei einer PR-Kampagne mitzumachen: fünf Dates mit einer Frau, die seine Mutter für ihn ausgesucht hat – alles unter den Augen der Öffentlichkeit. Zum Glück hat Zara Ambrose ihre eigenen Gründe, bei diesem Stunt mitzumachen, und Caleb ist heilfroh, dass sie nicht auf einen Ehemann aus ist. Doch schon bei ihrer ersten Begegnung vergisst er alle seine guten Vorsätze, und der NHL-Profi verliebt sich bei jedem Date ein bisschen mehr in die temperamentvolle Rothaarige – und das alles live im Fernsehen …

Meine Meinung:

Das Cover ist nicht so mein Fall und nichts besonderes, aber zumindest zeigt es schnell, dass es um eine Eishockey-Romance handelt, was auch durch den Titel verdeutlicht wird.

Für mich ist es das erste Buch der Autorin und ich mag ihren Humor. Der Schreibstil ist locker-leicht und lässt sich gut lesen. Es gibt nur zwischendurch einige Sätze, die ich mehrmals lesen musste, weil der Satzbau etwas komisch ist, was aber vermutlich an der Übersetzung liegt.

Ich mag die Grundidee, wenn zwei Personen sich alibimäßig daten und sich dann doch wirklich verlieben, und die Umsetzung in diesem Buch fand ich sehr amüsant, weil die Dates in der Öffentlichkeit besprochen und sowohl Caleb’s Mutter als auch Zara’s Vater miteinbezogen werden.

Caleb ist ein erfolgreicher Eishockeyspieler, der ein Vorbild für seine jüngeren Mitspieler sein soll. Mir gefiel, wie er im Laufe der Geschichte sein früherer Fehler, der dem Image seiner Mannschaft geschadet hat, ausbügeln möchte, daraus lernt und immer hinter seinen Freunden steht. Dabei kann ich sehr gut verstehen, warum er von all seinen Mitspielern gemocht werden möchte, nachdem er in seiner Jugend aufgrund seiner Leseschwäche gehänselt wurde. Diese Thematik fand ich sehr interessant, ebenso wie Zara’s Arbeit, bei der sie Miniaturfiguren herstellt. Zara lebt eher zurückgezogen und zieht Regelmäßigkeit und Verlässlichkeit Abenteuern und Risiken vor.

Beide Protagonisten kommen sehr realistisch rüber, weil sie sowohl ihre Stärken, ihre Schwächen und ihre Eigenarten haben. Ich mochte die beiden auch zusammen, weil sie doch eher verschiedenen sind und sich gegenseitig perfekt ergänzen. Sie gehen von Anfang an sehr ehrlich miteinander um, aber führen auch amüsante Gespräche. Alles in allem gefiel mir die Annäherung der beiden.

Mein Highlight in dem Buch war eindeutig Zara’s großer Hund Anchovy, der von sich selbst aber denkt, er sei ein Schoßhündchen und zwar sehr lieb, aber auch sehr frech ist. Aber auch die anderen Nebencharaktere wie Calebs Mutter und Teamkollegen sowie Zara’s Vater und bester Freundin konnten mich überzeugen. Die Dynamiken stimmten.

Insgesamt habe ich die Geschichte schnell verschlungen und hat mir auch Spaß gemacht. Allerdings hatte ich mir etwas mehr erwartet, zum Beispiel mehr Tiefgang. Zum Schluss ging mir auch alles dann zu schnell und der Konflikt war erst übertrieben, um dann zu glatt gelöst wurde.

Fazit: 3/5⭐️

Die Geschichte kann man gut lesen, muss man aber auch nicht

*Rezensionsexemplar

Rezension „Ein neuer Tag in Virgin River“

Klappentext:

Vanessa Rutledge kann nicht glauben, dass ihr geliebter Ehemann Matt bei einem Auslandseinsatz gestorben ist. Nur der Gedanke an ihren kleinen Sohn hilft ihr, jeden neuen Tag zu überstehen. In diesen dunklen Stunden ist er ihr größtes Glück. Ein Glück, das sie nur mit einem teilen kann – Paul Haggerty, dem besten Kumpel von Matt. Seine Fürsorge lässt sie wieder Freude am Leben spüren, und schon bald empfindet sie mehr für Paul als nur Freundschaft. Bevor Vanessa es jedoch wagt, ihren Gefühlen nachzugeben und ihr Herz zu öffnen, führt ihr Weg sie noch einmal an das Grab ihres Mannes.

Wichtigsten Charaktere:

  • Vanessa: Die junge Witwe und Mutter eines Babys will nach vorne schauen, vielleicht mit einer neuen Liebe mit einem alten Freund.
  • Paul: Der beste Freund ihres verstorbenen Ehemanns ist seit Jahren in sie verliebt.
  • Tom: Ihr jüngerer Bruder ist frisch verliebt und beginnt bald eine Ausbildung bei Militär.
  • Walt: Ihr Vater, der ehemalige Marine, ist schon lange alleine, aber vielleicht ändert sich das bald.
  • Nikki & Joe: Vanessas beste Freundin & Pauls Freund spüren schnell eine Anziehung.
  • Jack & Mel: Pauls Freund und seine Frau erwarten ihr zweites Kind.

Meine Meinung:

Schon alleine das Cover versprüht gute Laune und gefällt mir richtig gut. Dabei passt es zu den anderen Büchern der Neuauflage.

Ich kehre immer wieder gerne nach Virgin River, weil ich den Ort und viele seiner Bewohner nun schon länger begleite und es für mich ein absoluter Wohlfühlort geworden ist.

Wie bei jedem Band der Reihe gibt es wieder eine zentrale Liebesgeschichte, dieses Mal zwischen Vanessa und Paul, aber die Geschichte handelt noch von vielem mehr. Man verfolgt auch die Leben der früheren Protagonisten weiter, was mir immer wieder sehr gut gefällt, auch weil sie mir alle am Herzen liegen. Dazu gehören nun auch Vanessa und Paul.

Vanessa ist eine sehr taffe Frau, die schon früh zur Selbstständigkeit erzogen wurde. Ich fand es sehr bewundernswert, wie sie mit dem Verlust ihres Ehemanns Matt und kurz darauf mit der Geburt ihres Sohnes umgeht. Man merkt ihre Trauer, aber sie lässt sich von ihr nicht unterkriegen. Auch Paul leidet unter dem Tod seines besten Freundes und es ist stark, wie seine eigenen Gefühlen hinten an gestellt hatte, um Vanessa beizustehen. Er ist auch ein toller Freund, der seine Gefühle für sie, die er seit ihrem ersten Treffen für sie hegte, all die Jahre verheimlichte, um ihr und Matt nicht im Weg zu stehen. Er lässt nie jemandem im Stich.

Die Liebesgeschichte zwischen den beiden kostete am Anfang einige Bemühungen, weil jeder Angst davor hat, dem anderen seine Gefühle zu gestehen, was ich in ihrem Fall aber gut verstehen konnte. Außerdem gibt es noch andere Personen, die absichtlich oder unabsichtlich in ihre Annäherung dazwischen funken. Die Dynamik zwischen Vanessa und Paul war allerdings von Anfang sehr explosiv, weil beide Temperament haben. Mir gefiel auch, wie nahe sich beide sind, nachdem sie sich jahrelang kennen und schlimmes zusammen durchgemacht haben. Die weitere Entwicklung zwischen ihnen war stimmig und sehr angenehm, auch wenn es mir dann ab einem bestimmten Zeitpunkt zu schnell ging.

Insgesamt habe ich jede Seite genossen und das Buch schnell gelesen, obwohl es über 500 Seiten hat. Der Schreibstil gefällt mir wieder sehr gut, weil er bildlich ist und die Gefühle gut übermittelt. Mein Highlight ist allerdings wieder das Zusammengehörigkeitsgefühl der Bewohner von Virgin River und der Marines allgemein. Ich persönlich würde mich dort auch absolut Wohlfühlen und ich fiebere schon den weiteren Teilen entgegen.

Fazit: 4/5⭐️

Inzwischen einer meiner liebsten Wohlfühlreihen, die ich nur weiter empfehlen kann

*Rezensionsexemplar

Rezension „Christmas Deal“

Klappentext:

Riley Kennedy ist genervt. Immer wieder landen ihre E-Mails bei ihrem Kollegen Kennedy Riley. Doch statt sie einfach weiterzuleiten, gibt dieser stets auch noch seine unpassenden Kommentare dazu ab. Als sie sich auf der Weihnachtsparty dann gegenüber stehen, will Riley die Gelegenheit nutzen, ihm endlich ordentlich die Meinung zu sagen. Doch ehe sie sich versieht, hat sie der attraktive Kennedy zu einem Weihnachtdeal überredet: Er spielt ihren Freund auf der Weihnachtsparty ihrer Mutter, dafür begleitet sie ihn auf eine Hochzeit. Doch was, wenn aus dem Deal auf einmal etwas Echtes wird?

Meine Meinung:

Ich habe schon viele Bücher von Vi Keeland und Penelope Ward gelesen und geliebt, weshalb ich auch ihre gemeinsame weihnachtliche Kurzgeschichte lesen wollte. Der Schreibstil des Autorinnenduos ist gewohnt locker-leicht und humorvoll, weshalb sich das Buch perfekt in einem Weglesen lässt.

Man liest sowohl aus Rileys als auch aus Kennedys Sicht, wodurch man einen guten Einblick in beide bekommt. Riley lebt ein sehr ruhiges Leben und kann nicht mit familiären oder beruflichen Erfolgen aufwarten, wie ihre Geschwister. Ich konnte ihre Minderwertskomplexe deshalb gut nachvollziehen, aber es wird auch erklärt, warum sie in gewissen Punkten auf der Stelle tritt. Ich habe Riley und ihre Familie, die sehr realistisch rüberkommen, schnell ins Herz geschlossen. Auch Kennedy und seine sarkastische Art mochte ich sehr gerne. Ich finde es toll, wie er auf Riley zugegangen. Mit seiner Familie hat er ein paar Probleme, weshalb er lange nicht mehr in seinem Heimatort war. Der genaue Grund dafür hat mich sehr überrascht und war nachvollziehbar. Dadurch lernt man neue Seiten an ihm kennen.

Bei der wenigen Seitenzahl kann man natürlich nicht tiefgründigste Liebesgeschichte erwarten, aber dennoch wurden bei mir alle wichtigen Emotionen hervorgerufen. Beide Protagonisten sind auf Augenhöhe und die Chemie war sofort vorhanden, sodass es einige heiße Momente entstehen. Auf der anderen Seite führen sie ernste Gespräche und mir hat super gefallen, wie die Vergangenheiten der beiden miteinbezogen wurden, z.B. die Ex-Partner. Für mir war es einfach der perfekte Mix aus Ernst, Liebe und auch Humor, den die Autorinnen einfach perfekt beherrschen. Es gibt auch einige Überraschungen, die man erfährt, und am liebsten hätte ich noch mehr über Riley und Kennedy gelesen.

Insgesamt kann ich das eBook empfehlen, wenn man eine süße Kurzgeschichte im Bereich Romance lesen möchte. Die Idee des Kennenlernens finde ich sehr besonders und amüsant und auch die Charaktere sind authentisch. Nur Kennedys Auftreten auf der Weihnachtsfeier von Rileys Familie stehe ich etwas zwiespältig gegenüber. Trotzdem hat mich die Geschichte auch etwas in Weihnachtsstimmung gebracht.

Fazit: 4/5⭐️

Für eine Kurzgeschichte enthält es alles, was es braucht

*Rezensionsexemplar

Rezension „Forever Mine“

Klappentext:

Sie wollte nur eine Nacht lang ein ganz normales Mädchen sein. Doch seitdem ist nichts mehr, wie es war.Als die gesamte Universität von Kates One-Night-Stand mit Alec Volcov, dem Playboy der San Teresa University, erfährt, ist ihr sauberes Image als Bloggerin von einem Tag auf den anderen zerstört. Kate will einfach nur vergessen, was passiert ist, und zieht deshalb in ein neues, ruhigeres Wohnheim um. Was sie nicht ahnt: Ihr Zimmernachbar ist ausgerechnet Alec, der sie nicht nur bei jeder Begegnung an die Nacht erinnert, die ihr Leben für immer verändert hat, sondern der ihr plötzlich auch nicht mehr aus dem Kopf gehen will …

Meine Meinung:

Das Cover versprüht einen sommerlichen Flair, der perfekt zum Setting des kalifornischen San Teresa.

Ich habe bereits den ersten Band „Forever Free“ gelesen, den ich echt süß und unaufgeregt fand. Kara Atkin bewies bereits dort, wie toll und berührend sie schreiben kann, was sie auch jetzt wieder zeigen konnte.

Das Buch ist aus der Sicht sowohl von Kate als auch von Alec geschrieben, wobei ihr Anteil doch überwiegt. Kate kenne ich bereits aus „Forever Free“, wo sie stets gut gelaunt und komplett verplant in Erscheinung tritt. Sie ist eine treue Seele, die ihren Freunden immer zur Seite steht. Ich finde es sehr bewundernswert, wie sie ihre verschiedenen Pflichten unter einen Hut bringt. Dabei merkt man aber auch, wie sie unter dem Druck auch leidet, und sie verlernt auch ihr Lachen, als sie nur aufgrund eines einzelnen One-Night-Stands ihr gutes Image verliert.

Diese Reaktionen im Netz und in der Uni, mit denen Kate nach ihrer Nacht mit Alec konfrontiert werden, haben mich einfach nur wütend gemacht und am liebsten hätte ich einige Charaktere gegen die Wand geschlagen. Daher ist es auch gut, dass es eine Trigger-Warnung im Buch gibt. Ich habe echt viel mit Kate mitgelitten und habe mich gefreut, dass sie zumindest tolle Freunde an ihrer Seite hat, vor allem Raelyn und April. Es war nur etwas schade, dass es keine Gespräche mit ihren anderen engsten Vertrauten Hunter und Tyler gibt, auch wenn diese aufgrund von räumlicher Entfernung ihr nicht aktiv helfen können. Dafür lernt man Alecs besten Freund Dean kennen, der sich zu einem meiner absoluten Lieblinge entwickelt hat.

Und auch Alec selbst stellt sich als ein Fels in der Brandung heraus. Ich habe ihn schnell ins Herz geschlossen, weil er so unaufgeregt ist und sich von keinem beeinflussen lässt. Ich fand es auch schön, dass die Autorin mit ihm einen bisexuellen Protagonisten einführt, was bisher noch zu selten der Fall ist. Er ist ein leidenschaftlicher Schwimmer, der fast seine ganzes Zeit in der Schwimmhalle verbringt, weil er auch als Trainer arbeitet. Für Schwimmer habe ich immer eine kleine Schwäche und ich mag es, wenn Charaktere wissen, was sie wollen. Besonders aber gefiel mir sein Umgang mit Kate. Im Laufe des Buches steht er ihr immer wieder mit Tat und Rat zur Seite und gibt ihr immer wieder neue Blickwinkel, auch wenn sie sich dagegen sträubt. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden entwickelt sich nach ihren One-Night-Stand sehr gemächlich, was ich aufgrund ihrer jeweiligen Vorgeschichte sehr passend fand, denn auch Alec musste bereits einiges einstecken. Trotzdem spürte ich von Anfang an eine Vertrautheit zwischen ihnen, die sich kontinuierlich weiter entwickelt. Ich hätte mir allerdings auch in der ersten Hälfte mehr gemeinsame Szenen gewünscht und hätte gerne noch mehr aus Alecs Sicht gelesen, auch wenn ich es verstehe, dass in Kates Leben aktuell einfach mehr passiert.

Insgesamt wurden viele wichtige Themen angesprochen, die vor allem in der heutigen Zeit eine große Rolle spielen. In meinen Augen ging die Autorin sehr behutsam mit allem um und konnte die Emotionen der Protagonisten gut übermitteln. Dieser Band hat mir um einiges besser gefallen als „Forever Free“, weil er tiefgründiger war und ich Kate und Alec besser fassen konnte als Raelyn und Hunter. Ich freue mich nun sehr auf das Finale „Forever Close“, in dem es um April und Tyler geht, zwischen denen bereits eine Funken sprühte, und das vermutlich noch einmal eine andere Art von Geschichte wird als die beiden Vorgänger.

Fazit: 4,5/5⭐️

Eine absolute Achterbahn der Gefühle, die ich nur empfehlen kann und die mir besser gefallen hat als der erste Band

*Rezensionsexemplar

Lesemonat Oktober 2020

Ich habe diesen Monat insgesamt 17 Bücher (incl. 6 eBooks) gelesen und Hörbücher gehört. Es gab keine große Enttäuschung, aber dafür mit „Bad at Love“ ein Jahreshighlight.

Gelesene Bücher:

(sortiert nach aufsteigender Bewertung)

1. The Queen 🇬🇧 (Jennifer L. Armentrout): 3⭐️ (eBook)

Das Finale des „Wicked“-Spin Offs hatte einige Überraschungen, aber die Spannung fehlte.

2. Das Schmetterlingszimmer* (Lucinda Riley): 3,5⭐️

Rezension auf dem Blog…

3. Madly* (Ava Reed): 3,5⭐️ (eBook)

Näheres in meiner Rezension…

4. Wintermärchen in Virgin River* (Robyn Carr): 3,5⭐️

Rezension auf dem Blog…

5. Der Klang der Täuschung (Mary E. Pearson): 4⭐️

Der erste Band der „Chroniken der Hoffnung“-Dilogie besticht mit einem interessanten Setting und es gibt nicht nur schwarz und weiß.

6. Das Juwel der Finsternis (Mara Lang): 4⭐️

Der Auftakt einer Dilogie konnte mich überzeugen, aber irgendetwas fehlte.

7. What I like about You* (Marisa Kanter): 4⭐️ (eBook)

Näheres in meiner Rezension…

8. 12 – Das erste Buch der Mitternacht (Rose Snow): 4⭐️

Ich habe es geliebt in die Traumwelt Noctaris abzutauchen.

9. Crescent City. Wenn das Dunkel erwacht (Sarah J. Maas): 4⭐️

Ein epischer Mix aus Fantasy, Krimi und Romance.

10. Twist of a Love Affair* (Piper Rayne): 4⭐️ (eBook)

Rezension auf dem Blog…

11. Tarnished City 🇬🇧 (Vic James): 4,25⭐️

(deutscher Titel: „Dark Palace“, Band 2)

Das Intrigenspiel geht weiter und ich konnte viele Charaktere nicht einschätzen.

12. Love is Bold. Du gibst mir Mut* (Kathinka Engel): 4,25⭐️ (eBook)

Näheres in meiner Rezension…

13. The Lost Book of the White 🇬🇧 (Cassandra Clare & Wesley Chu): 4,5⭐️

Ich liebe es immer wieder in Shadowhunter-Universum einzutauchen, besonders wenn es um meine Lieblinge Magnus Bane und Alec Lightwood geht.

14. When We Fall* (Anne Pätzold): 4,5⭐️ (eBook)

Rezension auf dem Blog…

15. Wild like a River* (Kira Mohn): 4,5⭐️

Näheres in meiner Rezension…

16. Wie die Ruhe vor dem Sturm (Brittainy C. Cherry): 5⭐️

Mit diesem Buch hat mich die Autorin endgültig für sich gewonnen.

17. Bad at Love* (Morgane Moncomble): 5⭐️

Zu dem Jahreshighlight gibt es auch eine Rezension auf dem Blog…

Gehörte Hörbücher:

(meist sortiert nach aufsteigender Bewertung)

1. Wo das Glück Zuhause ist (Jenny Colgan): 3⭐️

Sprecherin: Vanida Karun

Der Auftakt der „Happy Ever After“-Reihe ist zum Wohlfühlen, aber einiges lief zu glatt und langweilig ab.

2. Someone Else (Laura Kneidl): 3,5⭐️

Sprecherin: Dagmar Bittner

3. Someone to Stay (Laura Kneidl): 4,25⭐️

Sprecherin: Yesim Meisheit

Band 2 und 3 der „Someone“-Trilogie lassen sich super leicht und schnell weghören. Der finale Teil gefällt mir besser, weil mehr passiert.

4. Verity (Colleen Hoover): 3,5⭐️

Sprecherinnen: Marlene Rauch & Lisa Stark

Das Buch ist echt krass und süchtig machend, aber einiges habe ich mir schon vorher zusammen gereimt.

5. The One Best Man (Piper Rayne): 3,5⭐️

Sprecherin: Lisa Stark

6. The One Best Man (Piper Rayne): 3,5⭐️

Sprecherin: Alicia Hofer

Piper Rayne schreiben undramatischste Liebesgeschichten und auch die ersten beiden Teile der „Love and Order“-Trilogie sind genau das.

7. Reckless. Steinernes Fleisch (Cornelia Funke): 4⭐️

Sprecher: Rainer Strecker

Ein gelungener Auftakt einer fantasievollen Märchenadoption-Reihe mit besonderem Schreibstil, der vom Sprecher perfekt gelesen wurde.

8. Die Duftapotheke. Ein Geheimes liegt in der Luft (Anna Ruhe): 4⭐️

9. Die Duftapotheke. Das Rätsel der schwarzen Blume (Anna Ruhe): 4,25⭐️

10. Die Duftapotheke. Das falsche Spiel der Meisterin (Anna Ruhe): 4⭐️

Sprecherin: Uta Dänekamp

Diese Reihe ist eine spannende Geschichte und nicht nur für Kinder.

11. Mister Romance (Leisa Rayven): 4⭐️

Sprecherin: Emilia Wallace

Diese Liebesgeschichte finde ich sehr humorvoll und die Protagonisten sind authentisch.

12. You are My Light (Emma Scott): 4,5⭐️

Sprecher: Louis Thiele & Julia von Tettenborn

„The Light in Us“ war für mich ein berührendes Highlight und so war diese Novelle die beste Ergänzung, um mehr über die Reise des Protagonisten Noah zu erfahren.

*Rezensionsexemplar