Rezension „Lodernde Schwingen“

Spoiler zu Band 1 und 2

Klappentext:

Tief unter der Erde versteckt sich Alina vor dem Dunklen, der nun endgültig die Macht in Ravka übernommen hat. Um sie hat sich ein Kult gebildet, der sie als Sonnenkriegerin verehrt – doch in den Höhlen kann Alina ihre Kräfte nicht anrufen. Und die einst mächtige Armee der Grisha ist fast vollständig zerschlagen.
Alinas letzte Hoffnung gilt nun den magischen Kräften des legendären Feuervogels – und der winzigen Chance, dass ein geächteter Prinz noch leben könnte. Gemeinsam mit Mal macht sich Alina auf die Suche. Doch der Preis für die uralte Magie des Feuervogels könnte alles zerstören, wofür sie so lange gekämpft haben.

Meine Meinung:

Wie bei beiden vorherigen Bänden mag ich die Cover der Neuauflage sehr gerne, insbesondere weil es das Motiv immer zu dem Kräftemesser passt, der im jeweiligen Band gesucht wird.

Die Handlung setzt wenige Wochen nach dem Ende von Band 2 ein und Alina und ihr geschrumpftes Gefolge befinden sich noch unter Erde im Schutz von Xy und Z, wobei sie von diesen auf Schritt und Tritt beobachtet werden. Alinas Gefühl von Gefangenheit und ihre Schuldgefühlen aufgrund der vielen Toten konnte ich beim Lesen selbst gut spüren. Zugleich fragt sie sich, wie es nun, nach ihrem Angriff auf den Dunklen, mit ihren Kräften weitergeht. Das fand ich alles sehr interessant und insgesamt konnte Alina mich immer mehr überzeugen. Zugleich habe ich gegrübelt, wem sie wirklich vertrauen kann. Insgesamt war dieser Band von der Stimmung her am bedrückendsten, da nun der Dunkle an der Macht ist. Dadurch habe ich hier auch mehr mitgefiebert als in Band 1 und 2.

Ebenfalls gut gefallen hat mir, dass Alina auf dem größten Teil ihrer Reise und der Suche nach dem Feuervogel nicht alleine ist, sondern eine kleine Gruppe sie begleitet. Deren Zusammenarbeit konnte mich komplett überzeugen, auch weil ich die anderen Charaktere sehr mochte. Natürlich ist auch Mal als bester Fährtenleser mit von der Partie und zum ersten Mal konnten er und Alina mich als mögliches Paar in einigen Szenen überzeugen. Es gab einige Momente, in denen ich mit ihnen echt mitgelitten habe.

Trotz allem war mir die erste Hälfte des Buches teilweise zu eintönig, aber das änderte sich dann schnell. In der zweiten Hälfte wollte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, denn es war dann durchgehend spannend und vor allem gab es Wendungen und Offenbarungen, die mich komplett sprachlos gemacht haben. Das zog sich bis zum Ende, das mich ebenfalls überrascht hat und mir gut gefiel. Mehr möchte ich zu der Handlung gar nicht verraten, um niemanden die Überraschungsmomente zu nehmen. Aber auf jeden Fall bin ich nun auch sehr gespannt, wie es mit Ravka und den Nachbarländern in der Krähen-Dilogie weitergeht, und freue mich auch besonders auf Nikolais eigene Geschichte, denn er blieb auch in diesem Band mein Lieblingscharakter.

Fazit: 4/5⭐️

Mein liebster Teil der Reihe, da er mich überraschte und ich ihn am spannendsten fand

Gesamtfazit zur Grisha-Trilogie:

Für mich war es eine durchschnittliche YA Fantasy Geschichte mit einem aber sehr interessanten Worldbuilding. Es gab immer wieder spannende Momente, vor allem hier im letzten Teil, nur die zentrale Liebesgeschichte konnte mich leider nie wirklich abholen, auch wenn sie sich steigert.

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